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Aktuelle Projekte

SeLe

Ziel des Projekts SeLe ist die Entwicklung eines sensorbasierten Systems das den Flüssigkeitshaushalt eines Menschen effektiv und effizient kontrolliert und demnach  gesundheitliche Gefahren durch körperliche Dehydrierung verhindert. Für das System wird auf Basis innovativer Sensortechnologie (Mikrowellen-Sensorik) und neuester Integrationstechnologie ein Dehydrierungs-Frühwarnsystem für die ambulante und stationäre Versorgung erforscht und implementiert. Das Forschungsinstitut IDC ist in der wissenschaftlichen Anwendung der Technik bei Senioren und in der systematischen Ermittlung der Nutzerbedingungen und Akzeptanzfaktoren für den Einsatz der projektierten Produkt-Dienstleistungskombination im Bereich der ambulanten und stationären Pflege tätig. Weiterführend wird die sozio-ökonomisch Wirkungsanalyse sowie die Nutzungs- und Akzeptanzbedingungen der Sele-Technologie bei pflegespezifischen Mitarbeitern, leitenden Pflegemitarbeitern, Pflegefachkräften und Pflegeassistenten ermittelt sowie deren Umsetzungsstrategien für den Technologieeinsatz analysiert.

http://www.sele-projekt.de/

Gelebte Spiritualität – Spirituelle Unternehmenskultur

Auf dem Sozial- und Gesundheitsmarkt spielen kirchliche Träger eine wichtige Rolle. Zunehmender Wettbewerbs- und Kostendruck, sowie eine immer mehr säkularisierte und kulturell diversifizierte Gesellschaft werfen jedoch  verstärkt  die Frage nach der Bedeutung von  sinn- und wertorientierter Unternehmenskultur sowie einer spirituellen Verwurzelung auf.

Im vorliegenden Projekt thematisieren wir die Vorstellungen der Unternehmensleitung, spiegeln diese an der Perspektive einer Stichprobe an Mitarbeitenden und leiten daraus Handlungsempfehlungen für Management, Führung, Motivation und Personal-/Organisationsentwicklung ab. Dabei geht es auch um die Frage der künftigen Bedeutung des Attributs „Christlichkeit“ diakonischer Träger als Anbieter und Arbeitgeber.

InPreS - Interactive Premergency System

Interaktives Sicherheits- und Assistenzsystem unterstützt Demenzkranke und ihre Pflegenden im ambulanten Bereich (InPreS)

Heute gibt es bereits 1,4 Millionen Demenzkranke in Deutschland; bis zum Jahr 2050 wird sich diese Zahl schätzungsweise auf bis zu 3 Millionen erhöhen. Ein Großteil der Erkrankten wird ambulant versorgt- von Angehörigen und ambulanten Pflegediensten. Das Projekt zielt darauf ab, diese zu entlasten und zugleich die Pflegequalität und Sicherheit von an Demenz erkrankten Menschen im eigenen Zuhause zu erhöhen. Erreicht wird dies durch die Entwicklung eins kognitiv-technischen Systems, das neben 3D-Erfassungstechnologien zur Posen-, Gestikulations- und Mimik Erkennung auch innovative Interaktionsansätze für demenziell erkrankte Personen enthält. Das IDC begleitet diese Entwicklung mit einer umfangreichen sozioökonomischen Evaluationsstudie, die neben datenschutzrechtlichen Aspekten auch Fragen der Nutzerakzeptanz und die Bezahlbarkeit des Systems berücksichtigt.

> Infoblatt des BMBF

> weitere Informationen und Ansprechpartner am Forschungsinstitut IDC

MetropolMediplan 2016 - MMP16

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen oder Medikationsfehler sind eine häufige Ursache für Krankenhauseinweisungen oder gar Todesfälle. Grund dafür sind u.a. Informationslücken zur aktuellen Medikation der Patienten. Als Lösung kann der bundeseinheitliche Medikationsplan für Deutschland dienen.

Der bundeseinheitliche Medikationsplan soll Informationsdefizite der Patienten bzgl. ihrer Medikation beheben und den sektorübergreifenden Austausch von Medikationsdaten zwischen Ärzten und Apotheken optimieren. Ziel ist es, die Arzneimitteltherapiesicherheit nachhaltig zu verbessern. Besonderer Fokus des Forschungsvorhabens wird neben der Überprüfung der Akzeptanz und Praktikabilität, auf die Exploration alternativer Kommunikationswege und Speicher- und Transfermedien für die Inhalte des bundeseinheitlichen Medikationsplanes gelegt. 

> weitere Informationen und Ansprechpartner am Forschungsinstitut IDC

Projekthomepage: www.emedikationsplan.de

Gesundheitswirtschaft Bayern

Das IDC wird in mehreren Projekten durch die Gesundheitswirtschaft Bayern gefördert.  Im Zentrum der Projekte steht die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung und Implementierung digitaler Lösungen zur effizienten, institutions- und sektorübergreifenden medikamentösen Versorgung von Patienten im Bereich der Polypharmazie.

http://www.gesundheitswirtschaftbayern.de/4.html

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