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Studierende laden Persönlichkeiten aus der Gesundheitswirtschaft ein - Prof. Herbert Rebscher zeichnet hervorragende Perspektiven für künftige Gesundheitsmanager

Die Gesundheitsversorgung der Zukunft braucht zunehmend Akteure mit einer dezidierten Managementkompetenz, die in der Lage sind die wachsenden Komplexitäten in der medizinischen und pflegerischen Versorgung in tragfähige und wirtschaftliche Organisationsmodelle zu integrieren, so Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher, Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung. Herbert Rebscher,  der bis Ende letzten Jahres Vorstandsvorsitzender der DAK war und seit Jahren als ein ausgewiesener Experte in der deutschen wie internationalen Gesundheitswirtschaft gilt, ist einer Einladung der Studierenden in den Managementstudiengängen gefolgt, die selbstorganisiert Persönlichkeiten aus der Gesundheitsversorgung an die WLH einladen, um aus erster Hand auch über die Möglichkeiten und Grenzen für die künftigen Gesundheitsmanager zu sprechen. Prof. Rebscher betonte, dass angesichts der demographischen Veränderung und vor allem der Bedeutung des medizinisch-technischen Fortschritts, der an den Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer besonders wirksam wird, gerade in der Zukunft gut ausgebildete Gesundheitsmanager notwendig sind, die eine ganzheitlichere Ausbildung erfahren haben. Es gelte einerseits fundierte Kenntnisse in den Grundlagen von Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsökonomie und Ethik im Studium zu erlagen, andererseits aber frühzeitig durch Praxiserfahrungen die Motivation und den Willen zu stärken, Versorgung im Gesundheitswesen mitgestalten zu wollen, so Rebscher zu den Studierenden. Die Bedeutung der Integration von Schnittstellenherausforderungen, etwa bei der Überleitung vom Krankenhaus in diverse Organisationsformen der Versorgung und Pflege stellt immer mehr Fragen an Koordination, Organisation und Kommunikation. Hier setzten Gesundheitsmanager an, die in der Lage sind, die Versorgungssituation der unmittelbar von der Gesundheitsversorgung Betroffenen – Ärzte, Pflegekräfte und letztendlich Patienten --  verbessern zu wollen. Gesundheitsmanager müssen in dieser Hinsicht ein Interesse haben, sich insbesondere mit Aspekten der Versorgungsforschung auseinander zu setzen. Es müsse der Anspruch gelten, mit immer besserer Evidenz Versorgungsangebote nach Effektivität und Effizienz abzuprüfen. Hier würden gerade Gesundheitsökonomen und Gesundheitsmanager eine Rolle spielen. In einer lebhaften Diskussion konnten die Studierenden ihre Erfahrungen mit Herbert Rebscher austauschen und insbesondere auch die Möglichkeit nutzen, die Einschätzungen Rebschers zu den Berufschancen abzufragen. Hier zeigte sich Herbert Rebscher überzeugt von der wachsenden Bedeutung gut ausgebildeter Fach- und Führungskräfte mit einem gesundheitsökonomischen Hintergrund. Die Studierendeninitiative will im Sommersemester mit ihrem Projekt „studentische Vorlesungsreihe“ fortfahren, hochrangige Gastdozenten an die WLH einzuladen.

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