English
 
www.wlh-fuerth.de > Hochschule > Leitbild

Ein Ort, der Wissen schafft

Die Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) ist eine junge, auf Gesundheit spezialisierte private Hochschule. Ihre Studiengänge stellen die Anforderungen an die spätere Tätigkeit in Einrichtungen des Gesundheitswesens in den Mittelpunkt, vermittelt werden die dazu notwendigen Kompetenzen und Wissensgebiete. Diese kommen aus den Bereichen Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Wirtschaft, Ethik, Projektmanagement u.v.a. Der Fokus liegt auf der Gestaltung von Strukturen, Organisationen und Abläufen des Gesundheitswesens. Dies unterscheidet sich deutlich von anderen Ansätzen, in denen bspw. Gesundheitsmanagement häufig als Spezialisierung eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums verstanden wird. Durch die kleinen Studiengruppen wird jeder Einzelne wahrgenommen und erfährt in einem wertschätzenden Umfeld Unterstützung. Das Professorenteam arbeitet eng zusammen, Lehrinhalte werden abgesprochen, und Interdisziplinarität mit Leben erfüllt. Das Leitmotiv der Hochschule lautet:

Gesundheit gestalten - verantwortlich, wirtschaftlich und zukunftsorientiert

In allen Studiengängen steht der Menschen als Versicherter, Patient oder Gepflegter im Mittelpunkt und wird im Zusammenhang mit der jeweiligen Organisation (Unternehmen, Familiennetzwerk) und Institution (z. B. Krankenhaus, Betreutes Wohnen, Pflegeheim) betrachtet. Gesundheits- und Pflegestrukturen sollen nicht aus einer einzelnen fachlichen Disziplin (Ökonomie, Management, Pädagogik, Medizin, Gesundheits- und Pflegewissenschaften) heraus, sondern durch fachübergreifende Betrachtung gestaltet werden. Insofern unterscheiden sich etwa die managementorientierten Studiengänge der WLH von denen anderer Anbieter dadurch, dass nicht nur betriebswirtschaftliches Methodenwissen  im Vordergrund steht, sondern das Gesundheitswesen perspektivenübergreifend betrachtet wird. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal aller Studiengänge ist die Ergänzung der fachlichen durch eine ethische Perspektive. Ethisches Grundwissen stellt die Grundlage für verantwortungsbewusstes Handeln dar, denn im Gesundheitswesen wird immer für, mit und über andere Menschen entschieden.

Gesundheit und Pflege als zentrale Themen der WLH, die aus den unter­schiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet werden

Dem Bedeutungsgewinn chronischer Erkrankungen und der Wandel gesellschaftlicher Strukturen, die sich auch in der Veränderung bisheriger Betreuungskonzepte in Gesundheit und Pflege wiederspiegeln, will die WLH als eine der ersten Hochschulen mit einer wertebezogenen Ausrichtung begegnen. Die WLH versteht sich deshalb als eine Hochschule, die Lehr- und Forschungsinhalte der Sozialwissenschaften – ins­be­sondere Ökonomie, Pädagogik und Gesundheitswissenschaften – mit denen in Philosophie und Ethik zusammenführt und dabei den Gegenstandsbereich des Gesundheits- und Sozialwesens untersucht. Dazu betreibt sie Lehre und Forschung in den Grundlagenbereichen Ökonomie und Management, Pädagogik und Bildung, soziale Infrastruktur (d.h. die Verhältnisse, in die der Patient eingebettet ist: ambulante Pflege, soziales Netzwerk) und Gesundheit sowie Ethik und Philosophie. Gleichzeitig vermittelt die WLH spezialisierte Kompetenzen in der Umsetzung von Gestaltungsvorschlägen für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen (ambulante Dienste, neue Wohnformen und -konzepte, etc.).

Das Hochschulprofil der WLH wird somit geprägt durch die 

  • fachübergreifende Ausrichtung, begründet durch ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheits- und Sozialdienstleistungen. Dabei wird versucht, überholte Schnittstellen zu überwinden.
  • Anwendung der Theorie in der Praxis
  • gezielte Schulung und Förderung sozialer Kompetenz und Verantwortung in der Per­sön­lich­keitsent­wick­lung der Studierenden zur optimalen Vorbereitung auf die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe der Absolventen (z. B. Studium PLUS).

Die WLH hat sich bewusst für Präsenzstudiengänge gerade auch im berufsbegleitenden Kontext entschieden, da der Austausch zwischen den Studierenden ein wesentliches Element des Lehr- und Lernkonzeptes ist. Durch Einbeziehung von Projekten aus dem Berufsumfeld in die Lehre kann die bewusste Reflexion in der Studiengruppe erfolgen.

Forschung und Lehre profitieren durch eine anwendungsorientierte Forschungsstrategie in den Grunddisziplinen Ökonomie und Management, Pädagogik, Ethik sowie Gesundheitswissenschaften voneinander. Die Forschungsaktivitäten insbesondere im Forschungsinstitut IDC setzen auch am Schnittstellenbereich zwischen und innerhalb der Gesundheitssektoren (z. B. Krankenhaus und niedergelassener Arzt, Pflegeheim und Krankenhaus) an. Dabei stehen die Organisation, Begleitung und Evaluation von Organisationsentwicklung sowie institutionelle Entwicklungen im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten. Diese Strategie erlaubt es, sowohl die Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendungspraxis zu schlagen als auch aktuelle Forschungsergebnisse in Lehrveranstaltungen zu berücksichtigen. Außerdem können Studierende etwa im Projekt- oder Anwendungssemester an ausgesuchten Forschungsprojekten beteiligt werden.

login