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Aktuelle Projekte

Gesunde Kommune Fürth

Fördergeber

Im Projekt „Gesunde Kommune Fürth“ sollen Strategien zur Förderung der Gesundheit, des sozialen Miteinanders und Engagements der Fürther Stadtbevölkerung entwickelt werden. Das IDC und die WLH wurden dabei mit einer Bedarfsanalyse beauftragt. Diese setzt sich aus einer Global- und einer fokussierten Zielgruppenanalyse zusammen.  In der Globalanalyse wird die Entwicklung, der Status quo und die Prognose  der Alters-, Sozial-, Morbiditätsstruktur der Stadtbevölkerung in den Blick genommen. In der fokussierten Zielgruppenanalyse wird die Gesundheit und die Lebenslage ausgewählter Risikobevölkerungsgruppen, einerseits Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in prekären Lebenslagen, andererseits alleinlebende ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf, untersucht.

Laufzeit: November 2016 – November 2017

> Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Stefanie Richter

GUARDIAN

Ziel des GUARDIAN-Projektes (BMBF-Förderkennzeichen: 16SV7698) ist das berührungslose Vitalparameterüberwachung von pflegebedürftigen Menschen in der Palliativpflege, der Intensivpflege sowie der allgemeinen pflegerischen Versorgung. Die Zielsetzung liegt in einer höheren Lebensqualität für Patienten sowie eine verbesserte Prozessqualität für Pflegende durch den Verzicht auf berührungs- und kabelgebundene Parametererfassung. Die Wilhelm Löhe Hochschule und das Forschungsinstitut IDC sind in der wissenschaftlichen Anwendung der Technik bei pflegebedürftigen Menschen und in der systematischen Ermittlung der Nutzerbedingungen und Akzeptanzfaktoren für den Einsatz der konzipierten Produkt-Dienstleistungskombination im Feld der stationären Pflege tätig. Fortlaufend werden für das Guardian-Projekt pflege- und sozialwissenschaftliche Aspekte analysiert, ELSI-Perspektiven im Kontext von GUARDIAN untersucht, eine sozio-ökonomische Wirkungsanalyse sowie die Nutzungs- und Akzeptanzbedingungen der GUARDIAN-Technologie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Pflege  (Pflegedienstleitung, Stationsleitung, Gesundheits- und Krankenschwestern/-pflegern, Pflegeassistentinnen und -assistenten) ermittelt und deren Strategien für die Umsetzung und für den Einsatz der Technologie differenziert.

https://www.technik-zum-menschen-bringen.de/projekte/guardian

Laufzeit: Januar 2017 – Dezember 2019 

Ansprechpartner: Christian Heidl

SeLe

Ziel des Projekts SeLe ist die Entwicklung eines sensorbasierten Systems das den Flüssigkeitshaushalt eines Menschen effektiv und effizient kontrolliert und demnach  gesundheitliche Gefahren durch körperliche Dehydrierung verhindert. Für das System wird auf Basis innovativer Sensortechnologie (Mikrowellen-Sensorik) und neuester Integrationstechnologie ein Dehydrierungs-Frühwarnsystem für die ambulante und stationäre Versorgung erforscht und implementiert. Das Forschungsinstitut IDC ist in der wissenschaftlichen Anwendung der Technik bei Senioren und in der systematischen Ermittlung der Nutzerbedingungen und Akzeptanzfaktoren für den Einsatz der projektierten Produkt-Dienstleistungskombination im Bereich der ambulanten und stationären Pflege tätig. Weiterführend wird die sozio-ökonomisch Wirkungsanalyse sowie die Nutzungs- und Akzeptanzbedingungen der Sele-Technologie bei pflegespezifischen Mitarbeitern, leitenden Pflegemitarbeitern, Pflegefachkräften und Pflegeassistenten ermittelt sowie deren Umsetzungsstrategien für den Technologieeinsatz analysiert.

http://www.sele-projekt.de/

Gelebte Spiritualität – Spirituelle Unternehmenskultur

Auf dem Sozial- und Gesundheitsmarkt spielen kirchliche Träger eine wichtige Rolle. Zunehmender Wettbewerbs- und Kostendruck, sowie eine immer mehr säkularisierte und kulturell diversifizierte Gesellschaft werfen jedoch  verstärkt  die Frage nach der Bedeutung von  sinn- und wertorientierter Unternehmenskultur sowie einer spirituellen Verwurzelung auf.

Im vorliegenden Projekt thematisieren wir die Vorstellungen der Unternehmensleitung, spiegeln diese an der Perspektive einer Stichprobe an Mitarbeitenden und leiten daraus Handlungsempfehlungen für Management, Führung, Motivation und Personal-/Organisationsentwicklung ab. Dabei geht es auch um die Frage der künftigen Bedeutung des Attributs „Christlichkeit“ diakonischer Träger als Anbieter und Arbeitgeber.

MetropolMediplan 2016 - MMP16

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen oder Medikationsfehler sind eine häufige Ursache für Krankenhauseinweisungen oder gar Todesfälle. Grund dafür sind u.a. Informationslücken zur aktuellen Medikation der Patienten. Als Lösung kann der bundeseinheitliche Medikationsplan für Deutschland dienen.

Der bundeseinheitliche Medikationsplan soll Informationsdefizite der Patienten bzgl. ihrer Medikation beheben und den sektorübergreifenden Austausch von Medikationsdaten zwischen Ärzten und Apotheken optimieren. Ziel ist es, die Arzneimitteltherapiesicherheit nachhaltig zu verbessern. Besonderer Fokus des Forschungsvorhabens wird neben der Überprüfung der Akzeptanz und Praktikabilität, auf die Exploration alternativer Kommunikationswege und Speicher- und Transfermedien für die Inhalte des bundeseinheitlichen Medikationsplanes gelegt. 

> weitere Informationen und Ansprechpartner am Forschungsinstitut IDC

Projekthomepage: www.emedikationsplan.de

Gesundheitswirtschaft Bayern

Das IDC wird in mehreren Projekten durch die Gesundheitswirtschaft Bayern gefördert.  Im Zentrum der Projekte steht die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung und Implementierung digitaler Lösungen zur effizienten, institutions- und sektorübergreifenden medikamentösen Versorgung von Patienten im Bereich der Polypharmazie.

http://www.gesundheitswirtschaftbayern.de/4.html

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