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Prof. Dr. phil. Stefanie Richter

Stefanie Richter vertritt an der WLH die Gesundheitswissenschaften mit besonderem Fokus auf Gesundheit im Alter und auf die sich wandelnden Anforderungen an die Gesundheitsversorgung im Zuge des demographischen und epidemiologischen Wandels, globaler Entwicklungen sowie der Tatsache sozial ungleich verteilter Gesundheitschancen.

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltungen stehen a) gesundheitswissenschaftliche Grundlagen zu Themen wie die Gesundheit der Bevölkerung, die Determinanten von Gesundheit und Krankheitsbewältigung sowie die Gestaltung des Gesundheitssystems; b) Strategien von Public Health wie Gesundheitsförderung und Prävention, Health in All Policies und Evidence-based Public Health sowie c) Methoden der Forschung und Entwicklung. Gesundheits- und Gesundheitssystemforschung (inkl. Versorgungsforschung) sowie inter- und transdisziplinäre Arbeitszusammenhänge werden als wichtige Voraussetzung für die Entwicklung bedarfs- und bedürfnisorientierter, effizienter und nachhaltiger Versorgungsansätze betrachtet. Anhand konkreter Problemstellung können die Studierenden das theoretische Wissen und die methodischen Kompetenzen in Projekten und Studienarbeiten verknüpfen und anwenden.

Research Focus:

  • Demographischer, epidemiologischer und gesellschaftlicher Wandel und neue Versorgungsformen
  • Gesundheit im Alter
  • Bewältigung chronischer Erkrankungen
  • Soziale Determinanten von Gesundheit und Bewältigung
  • Sozialwissenschaftliche Methoden

Research Project:

Bewältigung und Versorgung chronischer und Mehrfacherkrankungen im Alter – Rekonstruktion von Bewältigungsprozessen und förderlichen Rahmenbedingungen aus der Perspektive älterer und hochaltriger Menschen (längerfristig angelegte qualitativ-interpretative Studie zur Wissensgenerierung und Entwicklung von Praxiskonzepten, Start November 2015)

Applied Health Sciences and Practice Development:

  • Begleitung von Studierendenprojekten (SS/WS 2015/2016): Gesundheitsförderliche Lehr- und Lernsituationen an der WLH, Gesundheitsflyer Südstadt, Demenzfreundliche Südstadt 
  • Mitglied im Fachbeirat des Kompetenzzentrums Demenz München (Diakonie Neuendettelsau und AWO)
  • Mitglied im Ambulanten Gerontopsychiatrischen Verbund Bayern (AGVB)
  • Mitwirkende in der AG Versorgung im Rahmen von Gesundheitsregion Plus der Stadt Fürth
  • Mitwirkende „Runder Tisch Fürther Südstadt“
  • Wissenschaftliche Begleitung der Memo Clinic® Stralsund zur integrierten Demenzversorgung

Teaching Activities

  • Gesundheitswissenschaften / Public Health (WS 2015/2016)
  • Gesundheitssystemforschung (WS 2015/2016) 
  • Wissenschaftliches Arbeiten (WS 2015/2016)
  • BGM demographieorientierter Führung (WS 2015/2016)
  • Wahlvertiefung Neue Versorgungsformen (WS 2015/2016 & SS 2016)

Curriculum Vitae

1996-2001Hochschulstudium Pflege & Gesundheit zur Diplom Pflegewirtin (Schwerpunkt Gesundheitswissenschaften), Fachhochschule Neubrandenburg
2001-2002Freiberufliche Tätigkeit in der Unternehmens- und Personalberatungsfirma Sonar, München, Schwerpunkt Gesundheitsmarkt
2001-2006Promotionsstudium in den Fächern Psychologie, Soziologie, Pädagogik & Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Doktor der Philosophie)
2006-2007Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., München, Geschäftsstelle des Aktionsrats Bildung
2007-2010Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Soziologie der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Wissenschaftliche Koordination im interdisziplinären BMBF-Forschungsverbund "Autonomy Despite Multimorbidity in Old Age" (AMA)
2011-2014Selbstständigkeit in Forschung, Entwicklung, Beratung, Wissenschaftliche Dienstleistung im Gesundheits- und Sozialwesen (www.febwidi.de), München
Seit 10/2014Professur Gesundheitswissenschaften an der WLH
2004-2014Lehraufträge an der Hochschule München, Fachbereich für angewandte Sozialwissenschaften sowie am Institut für Medizinische Soziologie der Charité - Universitätsmedizin Berlin

 

 

Selected Publications

Monographien/Sammelwerksbeiträge:

  • Hill, B.; Richter, S.; Flick, U. (2015): Biografische Forschung und die Bedeutung Kultureller Bildung im Lebenslauf. Ein Forschungsdesiderat. In: Fink, T.; Reinwand-Weiss, V. I., Hill, B. (Hrsg.), Forsch! Innovative Forschungsmethoden für die Kulturelle Bildung. (S. 19-34). München: kopaed.
  • Richter, S.; Waehnke, O. H.; Zabel, R. (2014): Integriert versorgen bei Demenz. Gelingende Praxis am Beispiel der Memo Clinic®. München: SpringerMedizin/ Urban & Vogel.
  • Richter, S.; Kuhlmey, A.; Tesch-Römer, C. (2012): Alter, Altern und Gesundheit als Herausforderung für Forschung in Verbundzusammenhängen. In: Kuhlmey, A.; Tesch-Römer, C. (Hrsg.), Autonomie trotz Multimorbidität. Ressourcen für Selbständigkeit und Selbstbestimmung im Alter (S. 203-220). Göttingen: Hogrefe.
  • Hill, B.; Kreling, E.; Richter, S. (2012): Selbsthilfe und Soziale Arbeit – Geschichte, Konzeptionen und Praxis. In: Hill, B. u.a. (Hrsg.), Selbsthilfe und Soziale Arbeit. Das Feld neu vermessen (S. 26-58). Weinheim, München: Beltz-Juventa.
  • Richter, S. (2006): Essstörung. Eine fallrekonstruktive Studie anhand erzählter Lebensgeschichten betroffener Frauen. Bielefeld: transcript.

Beiträge in Fachzeitschriften:

  • Richter, S. (2015): Integrierte Versorgung für Menschen mit Demenz. Ein Beispiel für gelingende Praxis. Das Gesundheitswesen, 77 (11), 845-847.
  • Richter, S. (2015): Patientenorientierte Komplexversorgung für Menschen mit Demenz – Chancen und Aufgaben für den Facharzt. NeuroTransmitter, 26 (11), 39-44.
  • Richter, S. (2015): Rezension vom 23.03.2015 zu: Schaeffer, D.; Hämel, K.; Ewers, M. (2015): Versorgungsmodelle für ländliche und strukturschwache Regionen. Beltz Juventa: Weinheim und Basel. S. 1-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/18019.php (23.03.2015). 
  • Fischer, K.P.; Riedel, M.; Richter, S.; Zerth, J. (2015): Arbeitsteilung in der Pflege der Zukunft: Ausblick. Bayerische Sozialnachrichten, 2, 14-16.
  • Richter, S. (2014): Menschen mit Demenz integriert versorgen. Mehr Kompetenz – weniger Überforderung. In: Heilberufe / Das Pflegemagazin, 66 (10), 22-26.
  • Richter, S.; McCabe, L.; Law, S. (2014): DAS DEMENTIA SERVICE DEVELOPMENT CENTRE dsdc. In: Heilberufe / Das Pflegemagazin, 66 (10), 27.
  • Richter, S. (2014): Spezielle Versorgung für Menschen mit Demenz. In: NTC-Impulse, Heft 3, 15-16.  
  • Richter, S.; Zabel, R.; Waehnke, O.H. (2013): Integrierte facharztzentrierte Versorgung bei Demenz am Beispiel der Memo Clinic® – Das Potenzial der Analyse bereits in der Praxis erfolgreich etablierter Modelle (Abstract). 12. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung. Berlin, 23.-25.10.2013. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2013. DocPO4-1-05-123.
  • Richter, S.; Zabel, R.; Waehnke, O.H. (2013): Integrierte facharztzentrierte Versorgung bei Demenz am Beispiel der Memo Clinic® (Abstract). Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (Supplement 1), S. 10.
  • Richter, S.; Hill, B. (2013): Hilfe zur Selbsthilfe!? Ein Modellprojekt betrachtet das Spannungsfeld von Sozialer Arbeit und Selbsthilfe zwischen theoretischem Anspruch und praktischer Umsetzung. FORUM sozialarbeit + gesundheit, Heft 3, 10-12.
  • Hill, B.; Richter, S.; Wenzlik, A. (2013): KiKS Kinder-Kultur-Sommer: Evaluation. Broschüre (32 Seiten), herausgegen vom Netzwerk Kinder-Kultur-Sommer und der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. München.
  • Richter, S.; Kuhlmey, A.; Tesch-Römer, C. (2011): Forschen und Entwickeln zum Thema Alter(n) und Gesundheit in Verbundzusammenhängen. Endbericht für das BMBF.
  • Richter, S.; Flick, U.; Kuhlmey, A. (2011): Alter(n) und Gesundheit. Chancen und Hürden einer disziplinenübergreifenden Zusammenarbeit. G+G Wissenschaft, 11(2), 7-15.
  • Schüz, B.; Dräger, D.; Richter, S.; Kummer, K.; Kuhlmey, A.; Tesch-Römer, C. (2011): Autonomie trotz Multimorbidität im Alter. Der Berliner Forschungsverbund AMA. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie [Supplement Nr. 2], 44, 9-25.
  • Scheidt-Nave, C.; Richter, S.; Fuchs, J.; Kuhlmey, A. (2010): Herausforderungen an die Gesundheitsforschung für eine alternde Gesellschaft am Beispiel „Multimorbidität“. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 53 (5), 441-450.
  • Richter, S. (2009): Bewohner nehmen an einem Forschungsprojekt zur Verbesserung der Lebensqualität im Alter teil. KWA Journal, Heft 1, 8.
  • Balke, K.; Schnitzer, S.; Walter, A.; Richter, S.; Kuhlmey, A. (2008): Wartezeit ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Arztpraxis. Deutsches Ärzteblatt, 105(34-35), A1766-A1768.
  • Schnitzer, S.; Richter, S.; Walter, A.; Balke, K.; Kuhlmey, A. (2008): Die Bewertung der ambulanten Gesundheitsversorgung aus Versichertensicht. Ergebnisse der KBV-Befragung 2008. Teil 2. Gesundheits- und Sozialpolitik, Heft 6, 19-27.
  • Schnitzer, S.; Richter, S.; Walter, A.; Balke, K.; Kuhlmey, A. (2008): Die Bewertung der ambulanten Gesundheitsversorgung aus Versichertensicht. Ergebnisse der KBV-Befragung 2008. Teil 1. Gesundheits- und Sozialpolitik, Heft 5, 11-21.
  • Richter, S. (2007): Die Scham überwinden. Selbsthilfe-Initiativen bei Essstörungen. Dr. med. Mabuse. Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, 32 (4), 39-41.
  • Richter, S. (2007): Selbsthilfeinitiativen zur Unterstützung von Bewältigungsprozessen bei Essstörungen. Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit, 58 (6), 35-39.
  • Hill, B.; Richter, S. (2007): Selbsthilfeforschung und Selbsthilfepraxis im gesellschaftlichen Kontext. EinBlicke, Nr. 17, 3f.
  • Richter, S. (2006): Die Münchner Essrunde – eine Selbsthilfeinitiative von und für Menschen mit ‚Essstörungen’. In: Selbsthilfezentrum München; Selbsthilfebeirat; Landeshauptstadt München Sozialreferat (Hrsg.), 20 Jahre Selbsthilfeunterstützung in München (S. 21-28). München.
  • Richter, S. (2006): Zur Wahl des Selbsthilfebeirates. Je höher die Wahlbeteiligung, desto höher der Nutzen für die Gruppe. EinBlicke, Nr. 9, 2.
  • Richter, S. (2005): ‚Essstörungen’ als Ausdruck vielschichtiger Probleme. ProJugend, Heft 3, 4-9.
  • Richter, S. (2005): Selbsthilfe braucht Unterstützung – Der Selbsthilfebeirat München. Gesundheit & Soziales (Fachhochschule München), FB 11, 1 (1), 4.
  • Richter, S. (2005): Selbsthilfe braucht Unterstützung – Der Selbsthilfebeirat München. EinBlicke, Ausgabe 7, 3.
  • Richter, S. (2003): Verantwortung für sich selbst entwickeln. Umbrüche. Münchner Zeitschrift für Selbsthilfe und Eigeninitiative, Heft 1, 13f.
  • Richter, S. (2003): Die eigene Geschichte erzählen. Stärkung der gesundheitsfördernden Anteile essgestörter Menschen. Klinik Report (Klinik am Korso, Hrsg. MedCom Verlags GmbH), Heft 2, 12f.
  • Richter, S. (2003): Die Münchner Essrunde – eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit ‚Essstörungen’. In: Selbsthilfekoordination Bayern (Hrsg.), Selbsthilfeunterstützung in Bayern. Ein Wegweiser (S. 8f.). Band 2.
Stefanie Richter
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