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Wilhelm Löhe Hochschule WLH Studium Bachelor Master Gesundheit

Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser (2018-2019)

Reinhard Meier-Walser ist gebürtiger Österreicher. Er wuchs in München auf, absolvierte sein Abitur auf Schloss Ising am Chiemsee und studierte Politikwissenschaften, Neuere Geschichte, Kommunikationswissenschaften und Philosophie in Innsbruck und München. Er erwarb die Magisterwürde 1985 „mit Prädikat“ und promovierte 1988 an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Dissertation zur österreichischen Außen- und Neutralitätspolitik zum Dr. phil. („summa cum laude“).

Von Oktober 1988 bis September 1994 war Reinhard Meier-Walser als Akad. Rat am Seminar für Internationale Politik - Lehrstuhl Prof. Dr. Gottfried-Karl Kindermann - im Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der LMU München in Forschung und Lehre tätig (in diesem Rahmen Forschungsaufenthalte im angelsächsischen Raum: 1988, 1989, 1992 GB; 1990 USA).

Nach einer Gastprofessur für Internationale Politik am Austin College in Texas, USA, übernahm Meier-Walser im Juni 1995 die Leitung der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung in München. Seit Januar 1996 ist er auch Chefredakteur der Zweimonatszeitschrift „Politische Studien“ und seit April 2009 zusätzlich Stellvertretender Hauptgeschäftsführer (respektive Generalsekretär) der Hanns-Seidel-Stiftung.

Lehraufträge übte Reinhard Meier-Walser u.a. an der Universität Würzburg, an der Universität der Bundeswehr, an der Fachhochschule München und an der Hochschule für Politik, wo er auch mehrere Legislaturperioden als Senatsmitglied wirkte, aus. Nach sechsjähriger Tätigkeit als Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaften der Universität Regensburg wurde er dort im Juli 2009 zum Honorarprofessor für Internationale Politik ernannt.

Meier-Walsers Schriftenverzeichnis umfasst über 200 Titel, darunter Monographien, Herausgeberschaften, Aufsätze in Sammelbänden und Fachzeitschriften; ferner Beiträge in regionalen Zeitungen wie der „Mittelbayerischen Zeitung„, dem „Straubinger Tagblatt“ und dem „Münchner Merkur“, überregionalen Zeitungen wie der „Süddeutschen Zeitung“ und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sowie internationalen Zeitungen wie „Neue Zürcher Zeitung“, „International Herald Tribune“ und „Die Presse“ (Wien).

Gegenstand seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit sind neben der Theorie der Internationalen Politik insbesondere Problemstellungen internationaler, transatlantischer, europäischer und deutscher Sicherheitspolitik.

Dr. Ingo Friedrich (2015 - 2018)

Dr. Ingo Friedrich war vom 1. September 2015 bis 30. September 2018 Präsident der Wilhelm Löhe Hochschule.

Die thematische Ausrichtung der WLH hat Dr. Ingo Friedrich begeistert. „Die Entwicklungsmöglichkeiten modernes Gesundheitsmanagement mit ethischer Grundlage in einer demographisch veränderten Gesellschaft weiter zu entwickeln, eröffnet vielfältige neue Aufgaben für Lehre und Forschung“.

Dr. Ingo Friedrich studierte nach Abitur und Wehrdienst (Hauptmann d. R.) Volkswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg. Ingo Friedrich war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und unterstützt bis jetzt aktuelle Stipendiaten auf Ihrem akademischen und beruflichen Weg. Nach seinem Studium  war er zunächst in leitender Stellung in der Elektroindustrie tätig. 1971 folgte die Promotion zum Dr. rer. pol. 1978-1980 hatte Dr. Ingo Friedrich die Leitung des Vorstandsbüros eines internationalen Elektrounternehmens inne.

Von der ersten Direktwahl zum Europäischen Parlamentes 1979 bis 2009 war Ingo Friedrich Mitglied der europäischen Legislative und von 1999 bis 2007 Vizepräsident des Europäischen Parlamentes und im gleichen Zeitraum Quästor im Präsidium des Europäischen Parlamentes. Seit 2009 ist er Ehrenmitglied des Europäischen Parlamentes.

Prof. Dr. Peter Oberender† (2012 - 2015)

Am 25.02.2015 verstarb der Gründungspräsident der WLH, der renommierte deutsche Gesundheitsökonom Prof. Peter Oberender.

Oberender studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und München. Er promovierte an der Universität Marburg, wo er 1980 ebenfalls habilitierte. Kurz darauf war er Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie an der Universität Bayreuth,  den er auch nach mehreren ehrenvollen Rufen an andere Universitäten bis 2007 innehatte. Er war Direktor der "Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheits-
ökonomie" an der Universität Bayreuth, Direktor des "Instituts für angewandte Gesundheitsökonomie" (IaG) sowie Mitinhaber und Seniorpartner der Unternehmensberatung "Oberender & Partner".

Prof. Oberender war nicht nur Gründungspräsident der WLH, sondern Impulsgeber, akademischer Motivator und letztendlich eine der Seelen der WLH. Für Prof. Oberender bedeutete der Begriff „akademischer Lehrer“ immer mehr als nur eine formale Beschreibung eines Professorenstandes, sondern mit und für junge Menschen zu arbeiten. Der Austausch mit Studierenden, sie zu ermutigen, eigene, auch unbequeme Wege zu gehen und vor allem Positionen sowohl in der Wissenschaft als auch in der Gesellschaft zu beziehen, war sein Anliegen. Prof. Oberender war Forscher mit einem Drang, Dinge zu gestalten, im Bewusstsein, dass Wissenschaft die Aufgabe hat, Gesellschaft mit zu bauen. Als liberaler Ökonom und tief verwurzelt in einem christlichen Menschbild hat er viele ermuntert, akademisch tätig zu werden, ermuntert auch für eigene Überzeugungen einzustehen. Ohne ihn wäre die Entwicklung der Wilhelm Löhe Hochschule so nicht möglich gewesen.