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Student Hochschule WLH Wilhelm Löhe Hochschule Fürth

aus dem Hochschulleben

Interview mit dem neuen Präsidenten der WLH, Prof. Dietrich von Schweinitz

Prof. Dietrich von Schweinitz ist seit dem 1. April 2020 neuer Präsident der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth. Er wurde Ende Dezember 2020 vom Hochschulrat der WLH einstimmig als Nachfolger von Prof. Reinhard Meier-Walser gewählt. Mit fünf Fragen an den neuen Präsidenten sollen sowohl aktuelle Fragen als auch grundsätzliche Perspektiven angerissen werden. (Interview geführt am 20. April 2020 durch Prof. Jürgen Zerth)

WLH: Herr Prof. von Schweinitz, seit Beginn des Monats April sind Sie nun Präsident der WLH. Unmittelbar mit Ihrem Amtsbeginn sind Sie nun als Vorsitzender der Hochschulleitung direkt in das Corona-Management eingestiegen, das auch Hochschulen vor ganz neue und schwierige Herausforderungen stellt. Wie sehen Sie den Umgang der WLH in der gegenwärtigen Herausforderung?

Solange die Corona-Virus-Epidemie bei uns noch nicht sicher im Griff ist, gilt das staatliche Gebot des Abstandshaltens und der Versammlungen. Dies gilt auch für alle Lehrveranstaltungen an Hochschulen. Nach Verordnung der Bayerischen Staatsregierung soll das gesamte Sommersemester 2020 deshalb voraussichtlich virtuell gestaltet werden. Die Kolleginnen und Kollegen der WLH haben sich schon sehr früh darauf eingestellt und den virtuellen Unterricht für alle Fächer und Verantaltungsformen konzipiert und vorbereitet. Ich bin Ihnen für ihre Vorausschau, ihr großes Engangement und Professionalität außerordentlich dankbar. 

WLH: Viele Hochschulen, auch die WLH, haben nun in der Corona-Krise aus der Not eine Tugend gemacht und setzen mit Hochdruck auf Online-Angebote in der Lehre. Die WLH ist nun auch Träger des Siegels „Digital Studieren“. Mit Blick auf die Nach-Corona-Zukunft, welche Impulse der digitalen Lehre erwarten Sie werden auch künftig bestehen bleiben?

Für alle Beteiligten ist diese digitale Studienform neu und aufregend. Alle Seiten lernen derzeit rapide, hier die Verhältnisse immer besser zu gestalten. Dieses Know-how geht ja nach der Virusepidemie nicht verloren. Es kann dann für eine Erweiterung des Angebots der WLH für viele Anwendungen nutzbar gemacht werden, bei denen es dann darum geht, z. B. Lehre und Prüfungen, auch Forschungsprojekte über größere Distanzen besser als früher zu verwirklichen.

WLH: Die WLH bezeichnet sich selbst als Gesundheitshochschule, die interdisziplinäre und werteorientierte Lehre und Forschung auf ihr Schild gehoben hat. Welche Ansatzpunkte für Ihre Impulse als Präsident können Sie kurz beschreiben, die diese Zielsetzungen aufgreifen und weiterentwickeln können?

Als Klinikchef und Universitätsprofessor sind mir die klinische Patientenversorgung, die Lehre bei Medizinern, Pflegekräften und anderen Fachkräften des Gesundheitssystems, aber auch die klinische und grundlagenorientierte Forschung sehr nahe. So kann ich – glaube ich – die derzeitige schon hochqualifizierte Lehre und Forschung an der WLH als Gesundheitshochschule sicherlich gut unterstützen und auch mit neuen Impulsen bereichern. Umgekehrt kann ich auch von den Kolleginnen und Kollegen der WLH sehr viel lernen und meinen Horizont erweitern, wo ich mich bisher noch nicht so viel mit Sachverhalten der anwendungsorientierten Forschung beschäftigt habe. 

WLH: Herr Prof. von Schweinitz, als Präsident der WLH sind Sie ehrenamtlich tätig. Was hat Sie an dieser Position gereizt und wie lässt sich die Rolle eines ehrenamtlichen Präsidenten beschreiben?

Neben den gerade geschilderten Aspekten reizt mich an dem ehrenamtlichen Präsidentenamt, eng mit den Kolleginnen und Kollegen der WLH als noch kleiner aber hochgradig innovativer und zukunftsorientierter Hochschule zusammen an der Konsolidierung und Weiterentwicklung der WLH zu arbeiten. Dabei sehe ich meine Rolle vor allem als Moderator und Ideengeber aber auch als kritischer Begleiter. Das christlich-ethische Profil der WLH möchte ich unbedingt unterstützen und mit umsetzen.

WLH: Herr Prof. von Schweinitz, wenn Sie einen hypothetischen Blick in ein Kaleidoskop werfen: „Die WLH steht in fünf Jahren…..

.....als deutlich gewachsene, hochmoderne und zukunftsträchtige Hochschule mitten in der Metropolregion Nürnberg, Fürth, Erlangen da, die auf ihrer christlich-ethischen Grundlage zukunftsorientierte Leistungsträger für unser Gesundheitswesen ausbildet und mit ihren Forschungsprojekten sichtbar zur Verbesserung unseres Gesundheitswesens beiträgt.

WLH: Herr Präsident, herzlichen Dank für das Gespräch und alles Gute und Gottes Segen für Ihre Tätigkeit

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