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Student Hochschule WLH Wilhelm Löhe Hochschule Fürth

aus dem Hochschulleben

„Versorgung gestalten“ bedeutet eine Region weiterzuentwickeln – Gastbeitrag von Roland Beierwaltes im Austausch mit Pflegestudierenden

Als weiteren Gastimpuls in der Vorlesung „Neue Versorgungsformen“ im ausbildungsbegleitenden Bachelorstudiengang „Pflege“ konnte Prof. Jürgen Zerth mit Roland Beierwaltes den Geschäftsführer des BRK Kreisverbandes Kronach begrüßen.

Das BRK Kronach stehe, so Zerth, exemplarisch für eine Vielzahl von zukunftsweisenden Projekten zur Weiterentwicklung von integrierenden und bedarfsbezogenen Versorgungsmodellen, insbesondere für die ländlichen Regionen. Roland Beierwaltes nahm den Impuls auf, die Versorgungsphilosophie des BRK Kronach, nämlich eine Lebensqualitäts-Orientierung wahrzunehmen, nachzuzeichnen. Mit einem Blick auf das Gestaltungskonzept „Lebensqualität für Generationen“ adressiere das BRK Kronach in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis Kronach und den Kommunen vor Ort eine Gesamtstrategie, die orientiert an den Bedarfsbildern im Lebenskontext - selbständiges und selbstbestimmtes Leben, Arbeiten und Wohnen in allen Altersperioden – einen Gesamtansatz für eine Versorgungsplattform für die Region Kronach zum Ziel habe. Ein Kernbestandteil liege, so Beierwaltes, in der Unterstützung von Versorgungsangebot für Mitarbeiter von Unternehmen, die einerseits Bedarfe für die Kinderbetreuung haben, andererseits sich aber auch als pflegende Angehörige betätigen. So konnte die Mitarbeit und Unterstützung gerade auch von mittelständischen Unternehmen gewonnen werden. Versorgungs- und Pflegestrukturen vor Ort brauchen einen Blick auf diverse Versorgungsbedarfe, sei in medizinischer, pflegerischer oder sozialer Hinsicht, betonte der BRK-Kreisgeschäftsführer. Ein ganz wichtiger Hebel stelle dabei eine Versorgungslösung aus einer Hand dar, die insbesondere mit ausgewiesener Fachlichkeit unterlegt sein müsse. Ein wesentliche Erweiterung und Entwicklung im Sinne der Förderung einer sozialen und pflegerischen Infrastruktur stelle das vom Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerium geförderte Projekt „Gemeindeschwester-Seniorenlotse“, das insbesondere Informations-, Beratungs- und Unterstützungsleistungen gerade für pflegebedürftige Personen und deren Angehörigen darstelle. Es gehe darum, komplementär zu Pflegeleistungen aus der Sozialen Pflegeversicherung eine Informations- und Koordinationsplattform für den ländlichen Raum zu entwickeln und auch auf die Übertragbarkeit für andere ähnliche Regionen zu testen. Vor diesem Hintergrund werde, so Beierwaltes, das geförderte Projekt auch wissenschaftlich begleitet und evaluiert. 

In der Diskussion mit den Pflegestudierenden wurde insbesondere deutlich, dass akademisch ausgebildete Pflegekräfte mit dezidierten Führungs- und Managementwissen gerade im Blick auf die Entwicklung, Betreuung und Weiterentwicklung von Versorgungs- und Netzwerkkonzepten eine hervorragende Qualifikation mitbrächten, zeigte sich der BRK-Geschäftsführer überzeugt. 

http://www.lebensqualitaet-fuer-generationen.net/startseite.html

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