Wirtschaftlichkeit und Wertebindung im Gesundheitswesen – Ein Widerspruch?

Fürth – Das Wilhelm Löhe Institut für Ethik der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (WLE) hat in Kooperation mit dem IDC Forschungsinstitut Fürth und der Zeitschrift für Marktwirtschaft und Ethik (ZfME) / Journal of Markets and Ethics zum ersten interdisziplinären Studentenworkshop an die Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth eingeladen.

Wirtschaftlichkeit und Wertebindung im Sinne der Humanität gelten neben der Professionalität bei vielen Trägern im Gesundheitswesen als grundlegende Säulen ihres Unternehmensprofils. In welchem Verhältnis diese Ziele zueinander stehen, wie sie konkret inhaltlich gefüllt werden und wie im Konfliktfall zwischen ihnen abgewogen werden soll, das ist keineswegs evident. Fragen einer gerechten Mitarbeiterführung und eines evidenzbasierten Managements lassen sich genauso in die Thematik einzuordnen wie Fragen zur Würde der Pflegekraft und Fragen zur Sterbehilfe.

Diese und weitere Fragen diskutierten am 06.04.2017 ausgewählte Studierende verschiedener Hochschulen und Universitäten aus Deutschland im Rahmen eines interdisziplinären wissenschaftlichen Studentenworkshops an der Wilhelm Löhe Hochschule. Dazu mussten Studierende im Vorfeld Positionspapiere einreichen, die einem Begutachtungsverfahren unterzogen wurden. Die Besten Arbeiten bekommen die Chance in der Zeitschrift für Marktwirtschaft und Ethik (ZfME) / Journal of Markets and Ethics publiziert zu werden.

Das auf Initiative der Wilhelm Löhe Hochschule 2015 gegründete Wilhelm Löhe Institut für Ethik der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (WLE) beschäftigt sich mit ethischen Fragestellungen im Gesundheits- und Sozialmarkt und ergänzt die ökonomische, technische und gesundheitswissenschaftliche Perspektive durch eine stimmige Werteorientierung.

WLH-Studenten auf Exkursion an der KU Eichstätt

Die Katholische Universität Eichstätt war Ziel der Exkursion von vier WLH Studenten des ökumenischen Kreises ‚Come to rest‘ mit Prof. Nass. Sophie Zintl, frühere Mitarbeiterin des Ethikinstituts WLE, studiert dort jetzt Schulpsychologie und Englisch. Mit ihr erkundeten die WLH-ler nach einem Kulturprogramm den Campus mit seinen Fakultäten und Einrichtungen. Studentisches Leben und Wissenschaft prägen die 14.000 Einwohnerstadt an der Altmühl auf Schritt und Tritt. Vielleicht ergeben sich in Zukunft ja auch einmal gemeinsame Projekte zwischen WLH und KU.

Aufbau von Ressourcen

September ist der Monat, in dem Menschen aus dem Urlaub zurückkommen um ihre jeweilige Beschäftigung wieder wahrzunehmen bzw. ihren Lebensalltag weiterführen: Eine Zeit, in der Menschen mit viel Energie zurückkehren.

Die einfache Erklärung dieses Phänomens stützt sich auf den Aufbau von Ressourcen des Einzelnen. Worin jeder Mensch seine Kraftquelle findet, wie der Einzelne sich erholt und entspannt, um wieder neue Energie für den Alltag zu haben, das unterscheidet sich je nach Präferenz. Urlaube und Ruhepausen sind wichtig und von großer Bedeutung für den Erwerb und Erhalt von Fähigkeiten. Es gibt zahlreiche Weisen Kraft zu tanken. Viele Leute treiben beispielweise Sport, wenn sie in Ferien sind, und können sich dadurch regenerieren. Manche verbringen ihren Urlaub irgendwo auf einer schönen Insel, schalten alles ab und brauchen nur die Ruhe. Manche reisen gern, weil sie andere, fremde Kulturen kennen lernen und erleben möchten, andere genießen den Austausch mit Menschen. Einige setzen sich für soziales Engagement in Inland oder Ausland ein. Jeder entscheidet dabei selbst, was für ihn gut ist und welche Ressourcen er wieder beleben möchte..

Ich sehe als Schwerpunkt für mich die spirituellen Ressourcen, die uns ermöglichen positiv zu leben; das Leben, das Gott für uns vorgesehen hat. Durch spirituelle und seelische Kraft wird auch der körperliche Teil der Menschen unterstützt und genährt.  Jedoch denken wir auch daran, dass diese Kraft uns überall begleitet und uns den richtigen Weg zeigen will.

Einige Fragen sollen zum Nachdenken anregen: Was heißt Urlaub für uns als Christen? Tanken christliche Menschen in Ferien spirituelle Ressourcen? Was kann man tun, um sie zu erwerben?

            

Jetzt sind Entdeckungen erlaubt ...

Natalie Lieder

Der Monat August ist die typische Urlaubsmonat, in dem viele Menschen eine längere Auszeit von ihren Tätigkeiten nehmen, um für die kommenden Aufgaben frische Kräfte zu sammeln. In dieser Zeit gehen viele Menschen aus sich heraus, planen Unternehmungen. Dabei geraten viele zunehmend unter einen gewissen Erholungs-und Erwartungsdruck.

Das Wort Urlaub leitet sich von ahd. ‚urloub‘ ab. Das bedeutet die "Erlaubnis fortzugehen“ sowie Verabschiedung und auch Abschied. Im Mittelhochdeutschen erfährt das Wort eine Bedeutungsverengung. Man versteht darunter die "Erlaubnis sich zu entfernen".

Beim Urlaub projiziert man oft die eigenen kulturellen Vorstellungen auf fremde Kulturen. Man sollte sich aber auch im Urlaub "erlauben", andere Kulturen aus deren Sicht kennenzulernen. Das bedeutet, dass der Urlauber den Mensch, den Ort und die Kultur so annehmen soll, wie sie sind. Man sollte auf jeden Fall die positiven und negativen Seiten einer fremden Kultur sehen lernen, ohne dabei einseitig fremde Sitten pauschal nur zu loben bzw. sie pauschal nur zu kritisieren. Für Christen heißt das etwa auch, sich in solchen Begegnungen für Fremdes wirklich zu interessieren, ohne dabei das Eigene zu verstecken. So lernen wir voneinander.

Alles hat seine Zeit

Sarah-Lena Kühnlein

Endlich ist der Sommer da. Doch Zeit ihn zu genießen bleibt nur wenig. Die Klausuren stehen vor der Tür, und die kommenden Wochen werden vom Lernen geprägt sein. Da bedarf es schon Durchhaltevermögen, um nicht frühzeitig aufzugeben. Doch gerade in stressigen Zeiten können wir uns auch immer wieder in Gottes Hand sicher wissen und getrost auf Ihn vertrauen. Er geht mit uns durch die Klausurvorbereitung, die Klausuren und die anschließenden, wohlverdienten Semesterferien:

„Alles hat seine Zeit - Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen, Töten und Heilen, Niederreißen und Aufbauen, Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen, Steinewerfen und Steinesammeln, Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen, Zerreißen und Zusammennähen, Reden und Schweigen, Krieg und Frieden" Prediger 3.1-8, HFA.


Wenn wir also - anstatt zu hadern - unsere Zeit und Energie fürs Lernen verwenden, durchhalten, auf Gott vertrauen und einsehen, dass für uns jetzt eben die Zeit zum Lernen gekommen ist, sind wir bestens für die kommenden Wochen gerüstet. 

„So kam ich zu dem Schluss, dass es für den Menschen nichts besseres gibt, als sich zu freuen und das Leben zu genießen. wenn er zu essen und zu trinken hat und er sich über die Früchte seiner Arbeit freuen kann, ist das allein Gottes Geschenk" Prediger 3,12-13, HFA.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen erfolgreiche Prüfungen und erholsame Ferien.

Thema „Ethik“ in vielen Formen behandelt

Die Beiträge zum 1. Schülerwettbewerb des Wilhelm-Löhe-Ethikinstituts nahm die Jury unter die Lupe.

Schülerwettbewerb des Wilhelm-Löhe-Ethikinstituts Fürth

Fürth – Vor einer schwierigen Aufgabe stand die Jury, die die Einsendungen für den 1. Schülerwettbewerb des Wilhelm-Löhe-Ethikinstituts in Fürth unter die Lupe nahm.

So breit das Spektrum der Beiträge unter dem weiten Dach des Themas „Ethik“ war, so unterschiedlich fielen auch die Formen aus, in denen die Teilnehmer ihre Werke einreichten. Schirmherr Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth, und seine Mit-Juroren Prof. Dr. Dr. Elmar Nass vom Wilhelm-Löhe-Ethikinstitut, Manuel Schmidt (Student an der Wilhelm Löhe Hochschule Fürth), Britta Stolte (Oberstudienrätin am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München), Reza Tabrizi (Geschäftsführer der Tabrizi Kunststoffverarbeitung GmbH Fürth und Sponsor) sowie Georg Zwack (Studiendirektor am Maria-Ward-Gymnasium Bamberg) packten ihre Aufgabe so an, dass sie die schwer vergleichbaren Beiträge zunächst in Kategorien zusammenfassten. Jurymitglied Diakon Manfred Riedel, Leiter der DiaLog-Akademie Neuendettelsau, konnte an den Beratungen nicht teilnehmen, hat sein Votum aber extern mit eingebracht.

In der Kategorie „Seminararbeiten“ ging es etwa um Euthanasie, die Wirtschafts- und Unternehmensethik sowie eine „Kritische Ethik des Egoismus“. Bei der Bewertung der Arbeiten orientierte sich die Jury daran, wie kreativ und komplex die Themen angegangen wurden und daran, ob eigene Meinungen sowie Lösungsansätze erkennbar waren. Dabei zeigte sich relativ schnell, welche Arbeiten in die engere Wahl für einen der drei Preise in Höhe von 250, 150 und 100 Euro kamen.

Neben den Seminararbeiten wurden Karikaturen etwa zur Altersarmut, Altenpflege und zum „Computer-Dilemma“, ein Film über Sterbehilfe, ein Plakat mit dem Titel „Die Wahrheit über Made in Germany“, Essays zu Graphiken von Genis Carreras, ein Podcast über Terrorismus und auch eine Plastik mit Interpretationen zum Thema „Ungesunder Lebensstil von Jugendlichen“ eingereicht. Die Bewerbungen kamen aus ganz Bayern. Zwei Beiträge aus Essen waren wegen des Poststreiks noch nicht eingetroffen.

Mit dem Wettbewerb, auf den das Ministerium in seinem Rundbrief aufmerksam gemacht hatte, will das noch junge Ethik-Institut einerseits auf sich aufmerksam machen, andererseits Anregungen zum weiteren Nachdenken geben. Die eigene Haltung beschrieb Prof. Nass als „einladende christliche Ethik, die offen ist für andere Weltanschauungen, soweit sie im weitesten Sinn von humanistischen Idealen geprägt sind“. Darin spiegelt sich auch die selbst gestellte Aufgabe der Wilhelm Löhe Hochschule, einer Gründung der Diakonie Neuendettelsau, die Studenten dazu führen will, aus einer reflektierten Ethik heraus Verantwortung in Beruf und Gesellschaft zu übernehmen.

Wer die Preise am Ende gewonnen hat, wird erst bei der offiziellen Feier zur Gründung des Ethik-Instituts verraten.

Exkursion nach Frankfurt

Viele reden oder schimpfen über die Banken: Über die Deutsche Bank oder in der Euro-Krise über den Streit zwischen EZB und Bundesbank. Studenten der WLH machen sich selbst ein Bild. Rund 40 Teilnehmer der Vorlseung Wirtschaftsethik machten sich mit Prof. Elmar Nass und Studiengangskoordinatorin Katrin Macco auf den Weg in die Zentralen nach Frankfurt. In einem leidenschaftlichen Vortrag begeisterte der Bundesbank-Referent die Teilnehmer für das sonst eher trocken klingende Thema der Geld- und Währungspolitik. Schon wollte er einige zur Akademie der Bundesbank abwerben. Aber die WLH-Studenten blieben standhaft. Dann ging es in die Türme der Deutschen Bank, wo die Delegation aus Fürth den Co-Vorsitzenden Anshu Jain an einem seiner letzten Tage im Amt traf. Alerdings nicht zu einem exklusiven Gespräch, sondern nur auf dem Gang. Das Gespräch zu Geschichte und nachhaltigem Management und die Führung durch die beeindruckenden Türme wurden über Vice-President Steffen Klawitter organisiert. Hier gab es schon reichlich spanende Diskussionen, etwa, welchen Stellenwert die nachhaltigen Anlagen im Gesamtportfolio der Deutschen Bank heute spielen. Nach einem kleinen Abstecher auf den Helaba-Turm mit tollem Blick über ‚Mainhattan‘ ging es am Abend noch zur Wirtschaftsredaktion der FAZ. Der auf geldpolitische Fragen spezialisierte Redakteur Philipp Plickert machte dabei keinen Hehl aus seiner christlichen Werteorientierung im eher ordoliberalen Kontext der FAZ. Deutschland brauche auch eine solche Stimme, war sein Bekenntnis. Vielfältige Eindrücke, die jedem zur eigenen Meinungsbildung helfen, durchaus auch zu einem kritischen Blick auf das, was alle sagen.

Kirchentag am 3-7 Juni 2015 in Stuttgart

Am Morgen des dritten Juni 2015 ging es los nach Stuttgart. Im am Tag zuvor, mit Material vollgepackten Auto, fuhren 2 Studenten und Katrin Macco in die Baden-Württembergische Hauptstadt.

Im schönen Schwabenland angekommen, gestaltete sich das Auffinden des Standes, auf dem die WLH präsentiert werden sollte, erstmal als schwierig. Nachdem man sich aber rumgefragt und durch diverse Baustellen gekämpft hatte, war der zugewiesene Platz gefunden und man begann mit dem Aufbau. Zum Motto des Kirchentages: „Damit wir klug werden“, hatten sich Studierende und Mitarbeiter der WLH mehrere interessante Präsentationen ausgedacht. „Der Ort, der Wissen schafft“, stellte ein Planspiel vor, beleuchtete verschiedene Herangehensweisen aus ökonomischer und christlich-ethischer Sicht an Probleme im Gesundheits- und Sozialmarkt, und machte den christlichen Kreis der Hochschule bekannt.

Der Nachmittag des Aufbautages war freigestellt und so hatte man die Möglichkeit, Stuttgart zu erleben und sich beispielsweise den Eröffnungsgottesdienst anzuhören. Schon am ersten Tag wurde ersichtlich, wie viele Menschen zum evangelischen Kirchentag gekommen waren. Überfüllte Ubahnen und eine komplett gesperrte Haltestelle verdeutlichten diesen Punkt zusätzlich.

Am Donnerstag begann dann die Präsentation der WLH am Stand. Zu den Anfangs nur 3 Personen gesellten sich noch 2 weitere Studenten und Prof. Dr. Dr. Elmar Nass, sowie am Samstag noch Prof. Dr. Jürgen Zerth. Trotz der schnell auf gute 30°C kletternden Temperaturen, kamen Studenten und Professoren ohne Umschweife ins Gespräch mit Passanten und konnten einige auch für das ausgestellte Planspiel zum Gesundheitssystem begeistern. Ebenso wurde das Ethikinstitut interessierten Personen nähergebracht während man über aktuelle ethische Fragestellungen im Gesundheits- und Sozialmarkt ins Gespräch kam. Auch konnten Kontakte zu anderen Ausstellern, Firmen und Krankenhausträgern geknüpft werden.

Manuel Schmidt, 4. Semester, Gesundheitsökonomie und Ethik

 

Zeit der Weinfeste

Laura Höfler

Im Juni und Juli finden auch dieses Jahr wieder viele Weinfeste statt. Ursprünglich wurden solche Feste veranstaltet, um den neuesten und besten Wein den Besuchern vorzustellen. Doch um überhaupt einen guten Wein herstellen zu können, muss der Weinstock jährlich geschnitten werden. Die langen dünnen Vorjahrestriebe müssen bis auf ein paar Knospen abgeschnitten werden. Unter diesen Knospen wiederum müssen die besten Knospen ausgewählt werden. Und der Rest wird auch abgeschnitten. Danach sind circa 90 % des Geästes entfernt worden. Nach dem Feinschnitt bleiben dann nur noch wenige Knospen übrig, aus denen später Früchte werden. Das Schneiden des Weinstockes ist ein sehr wichtiger Prozess, um gute Weintrauben gewinnen zu können und um zu verhindern dass schlechte Reben die „Energie“ des Weinstockes aufbrauchen.

Auch Jesus möchte uns von manchen „Dingen“ trennen. Dies tut er allerdings nicht um uns zu schaden, sondern - wie bei dem Weinstock - um uns zu einer besseren „Frucht“ zu helfen. Das ist am Anfang nicht immer angenehm für uns. Auch der Weinstock kann „bluten“, wenn er beschnitten wird, dennoch kommt am Ende ein viel besserer „Wein“ dabei raus, als wenn die schlechten Knospen nicht abgeschnitten worden wären.

Seien Sie mutig und lassen Sie doch Jesus mal in Ihrem Weinstock/Leben arbeiten. Sie werden erstaunt sein, welch guten „Wein“ Sie bei dem nächsten Weinfest vorstellen können.

Sommergottesdienst der WLH

Heiliger Geist, Reisesegen, Kuchen, Studenten und Mitarbeiter kamen jetzt zusammen zum Sommergottesdienst der WLH: diesmal im Freien direkt neben der Hochschule. Das Come-to-rest Studententeam hatte alles vorbereitet. Den besonderen Segen gab es von Prof. Elmar Nass für WLH-Teilnehmer an der Summer-School in Hermannstadt (Rumänien), die jetzt beginnt. Und für alle gab es wie immer ein kleines Geschenk mit auf den Weg, das an den Heiligen Geist als Wegbegleiter erinnert.

Frühling

Der Winter, die Kälte und die Dunkelheit sind langsam vorbei, auch die Osterfeiertage sind vorüber. Da feiern wir das neue Leben, das uns Gott in Jesus schenkt. Dieses Fest verbinden viele Menschen auch mit dem Frühling. Die Wiesen werden grün, die Blumen fangen wieder an zu blühen, die ersten Sonnenstrahlen und die Wärme werden genossen und auch die Tage werden langsam länger.
Viele Menschen freuen sich besonders wieder auf den Frühling. Nach den trüben Monaten steigt die Laune wieder, man fühlt sich besser und Frühlingsgefühle werden geweckt. Deshalb wird diese Zeit von vielen genutzt, um etwas zu unternehmen. Man genießt das Wetter, trifft sich mit Freunden und hat einfach Spaß.
Das sind einige Gründe warum viele Menschen den Frühling als eine der schönsten Jahreszeiten bezeichnen, die man einfach in vollen Zügen genießen sollte. Man sollte gerade in solchen Zeiten die Freuden des Lebens erkennen und sich bewusst machen, dass man diese auch nutzen sollte, um den Alltag etwas positiver und damit auch österlicher zu gestalten.

Susann Betz; 6. Semester WLH

Fasten mit Sinn

Aris-Charita Gets mit Familie

Fastenzeit hat den Sinn, sich wieder Gott zu öffnen und dem, was er mir sagt. Für viele Menschen bei uns ist Gott nur noch ein leeres Symbol. Sie machen ihn für Naturkatastrophen und Kriege verantwortlich und nehmen ihn nicht mehr ernst. Wenn wir so weiter machen, geht der christliche Glaube mit der Zeit noch weiter verloren. Deshalb ist es für uns notwendig etwas zu unternehmen, umzukehren. Jeder Christ soll den Auftrag erfüllen, gemeinsam mit anderen den Glauben an Jesus Christus zu teilen und ihn weiterzugeben. Die Menschen heute müssen die Wichtigkeit des Glaubens wieder neu entdecken. z.B. durch das echte Vertrauen, dass Gott uns in unserem Leben immer begleitet, egal was kommt. Wir Menschen sollten wieder auf die biblische Botschaft Gottes hören und nicht auf die Oberflächlichkeit. Dazu gibt es drei Ebenen gemeinsamer Umkehr:
Familie: Eine Familie sollte gemeinsam das Bewusstsein von Gottes Gegenwart in ihrer Mitte leben. Die Eltern sollten ihren Kindern den Glauben beibringen, z.B. wenn die Familie zusammen vor dem Essen oder vor dem ins Bett Gehen zu Gott betet.
Kirche: Gemeinden sollen echte Gemeinschaften sein, in denen sich die Christen gegenseitig helfen und sich wirklich geborgen fühlen können.
Welt: Wenn alle christlichen Gemeinden auf der ganzen Welt etwa in dieser Fastenzeit wirklich spüren, dass sie im Gebet zusammengehören, dann geht davon eine Kraft der Liebe und des Friedens für alle Menschen und Religionen aus.

Aris-Charita Gets; 1. Semester WLH

Zeitschrift für Soziologie „Soziale Positionen und Kritik“ (SPK)

„Soziale Positionen und Kritik“ (SPK) heißt die neue Zeitschrift für Soziologie, die von Studenten des Soziologie-Kurses im 3. Semester erstellt wurde.
Themen sind: Ebola, Migration, Sterbehilfe. Esskultur und Tierhaltung, Arbeitsbedingungen in China. Es werden Positionen zu den aktuellen Themen vorgestellt und anschließend diskutiert.

Die 1. Ausgabe ist ab sofort in der Bibliothek der WLH einsehbar. Nächstes Jahr soll es das 2. Exemplar der SPK geben.

Eine Übersicht der Zeitschrift ist hier zu finden.