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Aktuelle Projekte

Cluster Zukunft der Pflege: Pflegepraxiszentrum Nürnberg (PPZ)

Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF
Diakonie Neuendettelsau
Forum MedTech Pharma
IDC Mensch Technik und Ökonomie im Gesundheits- und Sozialmarkt
IREM FHWS Institut Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Klinikum Nürnberg Wir sind für Sie da
Stadt Nürnberg

Das Pflegepraxiszentrum (PPZ) Nürnberg ist eines von deutschlandweit insgesamt vier geförderten Pflegepraxiszentren, die zusammen mit dem Pflegeinnovationszentrum (PIZ) in Oldenburg das Cluster „Zukunft der Pflege“ bilden. Für das Pflegepraxiszentrum Nürnberg hat sich ein Konsortium aus sechs Einrichtungen der Metropolregion Nürnberg gebildet. Im Rahmen des Projekts werden neue Pflegetechnologien erprobt und evaluiert. Das PPZ ist als interdisziplinärer Verbund pflegepraktischer und wissenschaftlicher Einrichtungen konzipiert. Die von der Diakonie Neuendettelsau, NürnbergStift und dem Klinikum Nürnberg betriebenen Einrichtungen bieten unterschiedliche Pflegesettings zur Testung von digitalen und technischen Innovationen im Echtbetrieb. Die wissenschaftliche und methodische Entwicklung und Begleitung der Testungen erfolgt dabei durch das Forschungsinstitut IDC der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) für angewandte Wissenschaften Fürth und das Institut Rettungswesen, Notfall - und Katastrophenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg – Schweinfurt (IREM). Um technische Innovationen erfolgreich in die Anwendung zu bringen, ist es wichtig, diese umfassend und interdisziplinär zu evaluieren. Das PPZ Nürnberg verfolgt dabei den Ansatz ELSI+. ELSI+ steht für ein neuartiges, erweitertes Set an Bewertungskriterien, welches die in Frage kommenden technischen Lösungen zusätzlich zu den bei Technologiebewertungen üblichen ethischen (Ethical), rechtlichen (Legal) und sozialen (Social) Implikationen (ELSI) auch auf ihre gesundheitsökonomischen und einzelwirtschaftlichen (Economical), pflegepraktischen (Practical) und technischen (Technical) Implikationen untersucht und bewertet.

Laufzeit: Januar 2018 bis Dezember 2022

Ansprechpartner: Dr. Michael Schneider

> Flyer

> Weitere Informationen (pdf)

Digital Care

Digital Care Logo
Digital Care Bayerisches Staatsministerium
Digital Care Partner C und S
Digital Care Partner Fraunhofer
Digital Care WLH Wilhelm Löhe Hochschule

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer skalierbaren, cloudbasierten digitalen Infrastruktur für Pflege, Betreuung und Gesundheit. Auf dieser Basis sollen Akteure in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft zukünftig digitale Informations- und Geschäftsprozesse abwickeln können. Ein erster Teilbereich wird dabei anhand des Überleitungsmanagements von Kliniken in die Kurzzeitpflege implementiert. Kern des Projektes ist der praktische Betrieb der Lösung in der Stadt Augsburg sowie die Erforschung der gesundheitsökonomischen Auswirkungen. Das IDC übernimmt die wissenschaftliche Begleitung in Bezug auf ethische, rechtliche und soziale Fragestellungen.

Laufzeit: Juli 2017 – April 2018

Ansprechpartner: Peter Jaensch

> Mehr

SedPall

Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung
Fördergeber
Logo Wilhelm Löhe Hochschule WLH

Ziel des SedPall-Projektes (BMBF-Förderkennzeichen: FKZ: 01GY1702) ist die Entwicklung konzeptionell und empirisch begründeter Handlungsempfehlungen für verschiedene Formen der Sedierung in der stationären und ambulanten Spezialisierten Palliativversorgung.

Der Diskussion über Sedierung in der Spezialisierten Palliativversorgung in Deutschland und anderen Ländern mangelt es bislang an einem geteilten Verständnis über unterschiedliche Formen der Sedierung sowie relevant normativen und empirischen Abgrenzungskriterien. Weiterhin gibt es nur wenige Daten zu klinischen Aspekten der Sedierungspraxis und den Erfahrungen und Einschätzungen unterschiedlicher Institutionsvertreter, die in Entscheidungen über Sedierung eingebunden sind. Belastbare empirische Daten mit einer ausführlichen Analyse ethischer und rechtlicher Herausforderungen sind ebenso notwendig wie ein Vorgehen, das Vertreter relevanter Berufsgruppen (wie z.B. Pflegekräfte und Ärzte) einbezieht, um konzeptionelle und empirisch begründete Handlungsempfehlungen für eine gute Handlungspraxis der verschiedenen Formen der Sedierung in Deutschland zu entwickeln. Im Rahmen des Teilprojekts „Ethik“ und in Kooperation mit Vertretern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Ludwig-Maximilian-Universität München werden insbesondere ethische Aspekte einer guten Praxis der Sedierung in der letzten Lebensphase untersucht.

Laufzeit 1.11.2017 - 31.10. 2020

Ansprechpartner: Prof. Dr. Jan Schildmann

GUARDIAN

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Fördergeber
Wilhelm Löhe Hochschule Fürth WLH
Forschungsinstitut IDC Fürth

Ziel des GUARDIAN-Projektes (BMBF-Förderkennzeichen: 16SV7698) ist das berührungslose Vitalparameterüberwachung von pflegebedürftigen Menschen in der Palliativpflege, der Intensivpflege sowie der allgemeinen pflegerischen Versorgung. Die Zielsetzung liegt in einer höheren Lebensqualität für Patienten sowie eine verbesserte Prozessqualität für Pflegende durch den Verzicht auf berührungs- und kabelgebundene Parametererfassung. Die Wilhelm Löhe Hochschule und das Forschungsinstitut IDC sind in der wissenschaftlichen Anwendung der Technik bei pflegebedürftigen Menschen und in der systematischen Ermittlung der Nutzerbedingungen und Akzeptanzfaktoren für den Einsatz der konzipierten Produkt-Dienstleistungskombination im Feld der stationären Pflege tätig. Fortlaufend werden für das Guardian-Projekt pflege- und sozialwissenschaftliche Aspekte analysiert, ELSI-Perspektiven im Kontext von GUARDIAN untersucht, eine sozio-ökonomische Wirkungsanalyse sowie die Nutzungs- und Akzeptanzbedingungen der GUARDIAN-Technologie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Pflege  (Pflegedienstleitung, Stationsleitung, Gesundheits- und Krankenschwestern/-pflegern, Pflegeassistentinnen und -assistenten) ermittelt und deren Strategien für die Umsetzung und für den Einsatz der Technologie differenziert.

> Mehr

Laufzeit: Januar 2017 – Dezember 2019 

Ansprechpartner: Dr. Christian Heidl

Komplementärmedizin in der Arzt-Patient-Konsultation

Logo Wilhelm Löhe Hochschule WLH
Logo Deutsche Krebshilfe

Interdisziplinäre Analysen zur Unterstützung einer professionellen Entscheidungsfindung

Die übergeordnete Zielsetzung des Forschungsvorhabens (Förderung Deutsche Krebshilfe Stiftung, Bearbeitungsnr: 70112485)  ist die konzeptionelle Fundierung individueller und institutioneller Strategien zu einer professionellen Gestaltung der Entscheidungsfindung über Komplementärmedizin im onkologischen Behandlungsalltag. Das Projekt ist Teil eines interdisziplinären Verbundprojekts mit neun Verbundpartnern. Im Einzelnen sollen folgende Ziele im Rahmen des Projekts erreicht werden:

1.) Identifikation der medizinischen, ethischen und kommunikativen Herausforderungen im Umgang mit Komplementärmedizin in der onkologischen, hausärztlichen und pädiatrisch-onkologischen Versorgung.

2.) Entwicklung von Lösungsansätzen zum professionellen Umgang mit diesen Herausforderungen in der Arzt-Patienten-Beziehung.

3.) Entwicklung und Durchführung von Praxisworkshops zur Fortbildung medizinischer, ethischer und kommunikativer Kompetenzen für die professionelle Gestaltung der KM-bezogenen Entscheidungsfindung.

4.) Entwicklung eines Konsultationsmodells zur institutionellen Implementierung der Komplementärmedizin- bezogenen Entscheidungsfindung im Rahmen der stationären onkologischen Versorgung

Laufzeit: November 2016 – Oktober 2019

Website: http://www.kompetenznetz-kokon.de

Ansprechpartner: Prof. Dr. Jan Schildmann

Gesundheitswirtschaft Bayern

Gesundheitswirtschaft Bayern

Das IDC wird in mehreren Projekten durch die Gesundheitswirtschaft Bayern gefördert.  Im Zentrum der Projekte steht die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung und Implementierung digitaler Lösungen zur effizienten, institutions- und sektorübergreifenden medikamentösen Versorgung von Patienten im Bereich der Polypharmazie.

http://www.gesundheitswirtschaftbayern.de