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Aktuelle Projekte

INKA

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines integrierten, digitalen Konzepts zur Anbindung von AAL-Komponenten bei der Versorgung von querschnittsgelähmten Patienten. Im Sinne einer Orientierung an phänotypische Versorgungsläufe von Patienten mit Querschnittslähmung soll ein Inventar zur Erfassung von marktfähigen Assistenzlösungen ermittelt und die technische Integration an ein skalierbares technisches Steuerungssystem gestaltet werden.

Laufzeit: 16.07.2018 bis 30.06.2020

Projektleitung Teil IDC: Prof. Dr. Jürgen Zerth

Ansprechpartner: Peter Jeansch

Wertebestimmung medizinischer Maßnahmen. Normative und empirische Herausforderungen

In Europa und anderen Ländern sind verschiedene Institutionen damit betraut, Methoden für eine (Kosten-)Nutzenbewertung zu entwickeln und anzuwenden. Die verschiedenen Verfahren zur (Kosten-) Nutzen-Bewertung neuer Arzneimittel können als Teil von Health Technology Assessments (HTAs) verstanden werden, im Rahmen derer der Wert von Interventionen im Gesundheitswesen aus verschiedenen fachlichen Perspektiven bestimmt wird. Angesichts der Bedeutung global agierender Akteure in der Gesundheitswirtschaft und des erheblichen Aufwandes der einzelnen Länder für die Entwicklung und Durchführung von (Kosten-) Nutzen-Bewertungen neuer Arzneimittel und anderer Interventionen ist zu prüfen, inwiefern länderübergreifende Strategien zur Wertbestimmung durchgeführt werden können. Der Erwerb von Kenntnissen hinsichtlich nationaler Vorgehensweisen, international vergleichende Untersuchungen verschiedener Ansätze zur Bestimmung des Nutzens sowie die Analyse möglicher länderspezifischer Positionen für die Bestimmung des Wertes neuer medizinischer Interventionen im Gesundheitsmarkt sind Vorraussetzung für die Einschätzung des Potentials und möglicher Grenzen länderübergreifender Strategien.

Gegenstand der BMBF-geförderten VALUEMED-Klausurwoche sind Analysen zu normativen und empirischen Herausforderungen bei der Bestimmung des Wertes medizinischer Maßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der in verschiedenen Ländern etablierten HTAs. Einen thematischen Fokus bildet der Vergleich der HAT-Verfahren zur (Kosten-)Nutzen-Bewertung neuer Arzneimittel in Deutschland und England. Internationale Nachwuchswissenschaftler*innen sollen normative, theoretische,  empirische und praktische Aspekte der Wertbestimmung medizinischer Maßnahmen unter Anwendung disziplinspezifischer oder -übergreifender Methoden bearbeiten. Das Thema der Klausurwoche sowie die Arbeitsergebnisse werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung sowie einer Publikation dargestellt.

 

Projektlaufzeit: 01.11.2018-30.04.2020

Ansprechpartner: Prof. Dr. Jürgen Zerth

Cluster Zukunft der Pflege: Pflegepraxiszentrum Nürnberg (PPZ)

Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF
Diakonie Neuendettelsau
Forum MedTech Pharma
IDC Mensch Technik und Ökonomie im Gesundheits- und Sozialmarkt
IREM FHWS Institut Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Klinikum Nürnberg Wir sind für Sie da
Stadt Nürnberg

Das Pflegepraxiszentrum (PPZ) Nürnberg ist eines von deutschlandweit insgesamt vier geförderten Pflegepraxiszentren, die zusammen mit dem Pflegeinnovationszentrum (PIZ) in Oldenburg das Cluster „Zukunft der Pflege“ bilden. Für das Pflegepraxiszentrum Nürnberg hat sich ein Konsortium aus sechs Einrichtungen der Metropolregion Nürnberg gebildet. Im Rahmen des Projekts werden neue Pflegetechnologien erprobt und evaluiert. Das PPZ ist als interdisziplinärer Verbund pflegepraktischer und wissenschaftlicher Einrichtungen konzipiert. Die von der Diakonie Neuendettelsau, NürnbergStift und dem Klinikum Nürnberg betriebenen Einrichtungen bieten unterschiedliche Pflegesettings zur Testung von digitalen und technischen Innovationen im Echtbetrieb. Die wissenschaftliche und methodische Entwicklung und Begleitung der Testungen erfolgt dabei durch das Forschungsinstitut IDC der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) für angewandte Wissenschaften Fürth und das Institut Rettungswesen, Notfall - und Katastrophenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg – Schweinfurt (IREM). Um technische Innovationen erfolgreich in die Anwendung zu bringen, ist es wichtig, diese umfassend und interdisziplinär zu evaluieren. Das PPZ Nürnberg verfolgt dabei den Ansatz ELSI+. ELSI+ steht für ein neuartiges, erweitertes Set an Bewertungskriterien, welches die in Frage kommenden technischen Lösungen zusätzlich zu den bei Technologiebewertungen üblichen ethischen (Ethical), rechtlichen (Legal) und sozialen (Social) Implikationen (ELSI) auch auf ihre gesundheitsökonomischen und einzelwirtschaftlichen (Economical), pflegepraktischen (Practical) und technischen (Technical) Implikationen untersucht und bewertet.            www.ppz-nuernberg.de

Laufzeit: Januar 2018 bis Dezember 2022

Teilprojekt IDC: Pflegepraxiszentrum zur Integration von Zukunftstechnologien in die Pflege - PPZ Nürnberg: Teilvorhaben IDC-ELSI+

Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Zerth

Ansprechpartner: Dr. Michael Schneider

> Flyer

> Weitere Informationen (pdf)

Digital Care

Digital Care Logo
Digital Care Bayerisches Staatsministerium
Digital Care Partner C und S
Digital Care Partner Fraunhofer
Digital Care WLH Wilhelm Löhe Hochschule

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer skalierbaren, cloudbasierten digitalen Infrastruktur für Pflege, Betreuung und Gesundheit. Auf dieser Basis sollen Akteure in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft zukünftig digitale Informations- und Geschäftsprozesse abwickeln können. Ein erster Teilbereich wird dabei anhand des Überleitungsmanagements von Kliniken in die Kurzzeitpflege implementiert. Kern des Projektes ist der praktische Betrieb der Lösung in der Stadt Augsburg sowie die Erforschung der gesundheitsökonomischen Auswirkungen. Das IDC übernimmt die wissenschaftliche Begleitung in Bezug auf ethische, rechtliche und soziale Fragestellungen.

Laufzeit: Juli 2017 – April 2018

Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Zerth

Ansprechpartner: Peter Jaensch

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GUARDIAN

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Fördergeber
Wilhelm Löhe Hochschule Fürth WLH
Forschungsinstitut IDC Fürth

Ziel des GUARDIAN-Projektes (BMBF-Förderkennzeichen: 16SV7698) ist das berührungslose Vitalparameterüberwachung von pflegebedürftigen Menschen in der Palliativpflege, der Intensivpflege sowie der allgemeinen pflegerischen Versorgung. Die Zielsetzung liegt in einer höheren Lebensqualität für Patienten sowie eine verbesserte Prozessqualität für Pflegende durch den Verzicht auf berührungs- und kabelgebundene Parametererfassung. Die Wilhelm Löhe Hochschule und das Forschungsinstitut IDC sind in der wissenschaftlichen Anwendung der Technik bei pflegebedürftigen Menschen und in der systematischen Ermittlung der Nutzerbedingungen und Akzeptanzfaktoren für den Einsatz der konzipierten Produkt-Dienstleistungskombination im Feld der stationären Pflege tätig. Fortlaufend werden für das Guardian-Projekt pflege- und sozialwissenschaftliche Aspekte analysiert, ELSI-Perspektiven im Kontext von GUARDIAN untersucht, eine sozio-ökonomische Wirkungsanalyse sowie die Nutzungs- und Akzeptanzbedingungen der GUARDIAN-Technologie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Pflege  (Pflegedienstleitung, Stationsleitung, Gesundheits- und Krankenschwestern/-pflegern, Pflegeassistentinnen und -assistenten) ermittelt und deren Strategien für die Umsetzung und für den Einsatz der Technologie differenziert.

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Laufzeit: Januar 2017 – Dezember 2019 

Teilprojekt: Berührungslose Vitalparameterüberwachung für mehr Lebensqualität 

Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Zerth

Teilprojektleitung "Pflege": Prof. Dr. Christine Fiedler

Ansprechpartner: Dr. Christian Heidl