Aktuelle Projekte

SedPall

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Ziel des SedPall-Projektes (BMBF-Förderkennzeichen: FKZ: 01GY1702) ist die Entwicklung konzeptionell und empirisch begründeter Handlungsempfehlungen für verschiedene Formen der Sedierung in der stationären und ambulanten Spezialisierten Palliativversorgung.

Der Diskussion über Sedierung in der Spezialisierten Palliativversorgung in Deutschland und anderen Ländern mangelt es bislang an einem geteilten Verständnis über unterschiedliche Formen der Sedierung sowie relevant normativen und empirischen Abgrenzungskriterien. Weiterhin gibt es nur wenige Daten zu klinischen Aspekten der Sedierungspraxis und den Erfahrungen und Einschätzungen unterschiedlicher Institutionsvertreter, die in Entscheidungen über Sedierung eingebunden sind. Belastbare empirische Daten mit einer ausführlichen Analyse ethischer und rechtlicher Herausforderungen sind ebenso notwendig wie ein Vorgehen, das Vertreter relevanter Berufsgruppen (wie z.B. Pflegekräfte und Ärzte) einbezieht, um konzeptionelle und empirisch begründete Handlungsempfehlungen für eine gute Handlungspraxis der verschiedenen Formen der Sedierung in Deutschland zu entwickeln. Im Rahmen des Teilprojekts „Ethik“ und in Kooperation mit Vertretern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Ludwig-Maximilian-Universität München werden insbesondere ethische Aspekte einer guten Praxis der Sedierung in der letzten Lebensphase untersucht.

Laufzeit 1.11.2017 - 31.10. 2020

Ansprechpartner: Prof. Dr. Jan Schildmann

GUARDIAN

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Wilhelm Löhe Hochschule Fürth WLH
Forschungsinstitut IDC Fürth

Ziel des GUARDIAN-Projektes (BMBF-Förderkennzeichen: 16SV7698) ist das berührungslose Vitalparameterüberwachung von pflegebedürftigen Menschen in der Palliativpflege, der Intensivpflege sowie der allgemeinen pflegerischen Versorgung. Die Zielsetzung liegt in einer höheren Lebensqualität für Patienten sowie eine verbesserte Prozessqualität für Pflegende durch den Verzicht auf berührungs- und kabelgebundene Parametererfassung. Die Wilhelm Löhe Hochschule und das Forschungsinstitut IDC sind in der wissenschaftlichen Anwendung der Technik bei pflegebedürftigen Menschen und in der systematischen Ermittlung der Nutzerbedingungen und Akzeptanzfaktoren für den Einsatz der konzipierten Produkt-Dienstleistungskombination im Feld der stationären Pflege tätig. Fortlaufend werden für das Guardian-Projekt pflege- und sozialwissenschaftliche Aspekte analysiert, ELSI-Perspektiven im Kontext von GUARDIAN untersucht, eine sozio-ökonomische Wirkungsanalyse sowie die Nutzungs- und Akzeptanzbedingungen der GUARDIAN-Technologie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Pflege  (Pflegedienstleitung, Stationsleitung, Gesundheits- und Krankenschwestern/-pflegern, Pflegeassistentinnen und -assistenten) ermittelt und deren Strategien für die Umsetzung und für den Einsatz der Technologie differenziert.

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Laufzeit: Januar 2017 – Dezember 2019 

Ansprechpartner: Dr. Christian Heidl

Komplementärmedizin in der Arzt-Patient-Konsultation

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Interdisziplinäre Analysen zur Unterstützung einer professionellen Entscheidungsfindung

Die übergeordnete Zielsetzung des Forschungsvorhabens (Förderung Deutsche Krebshilfe Stiftung, Bearbeitungsnr: 70112485)  ist die konzeptionelle Fundierung individueller und institutioneller Strategien zu einer professionellen Gestaltung der Entscheidungsfindung über Komplementärmedizin im onkologischen Behandlungsalltag. Das Projekt ist Teil eines interdisziplinären Verbundprojekts mit neun Verbundpartnern. Im Einzelnen sollen folgende Ziele im Rahmen des Projekts erreicht werden:

1.) Identifikation der medizinischen, ethischen und kommunikativen Herausforderungen im Umgang mit Komplementärmedizin in der onkologischen, hausärztlichen und pädiatrisch-onkologischen Versorgung.

2.) Entwicklung von Lösungsansätzen zum professionellen Umgang mit diesen Herausforderungen in der Arzt-Patienten-Beziehung.

3.) Entwicklung und Durchführung von Praxisworkshops zur Fortbildung medizinischer, ethischer und kommunikativer Kompetenzen für die professionelle Gestaltung der KM-bezogenen Entscheidungsfindung.

4.) Entwicklung eines Konsultationsmodells zur institutionellen Implementierung der Komplementärmedizin- bezogenen Entscheidungsfindung im Rahmen der stationären onkologischen Versorgung

Laufzeit: November 2016 – Oktober 2019

Website: http://www.kompetenznetz-kokon.de

Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Jan Schildmann, M.A.

Gesunde Kommune Fürth

Gesunde Kommune Fürth
Wilhelm Löhe Hochschule WLH Fürth
Forschungsinstitut IDC
AOK Bayern
Fördergeber

Im Projekt „Gesunde Kommune Fürth“ sollen Strategien zur Förderung der Gesundheit, des sozialen Miteinanders und Engagements der Fürther Stadtbevölkerung entwickelt werden. Das IDC und die WLH wurden dabei mit einer Bedarfsanalyse beauftragt. Diese setzt sich aus einer Global- und einer fokussierten Zielgruppenanalyse zusammen.  In der Globalanalyse wird die Entwicklung, der Status quo und die Prognose  der Alters-, Sozial-, Morbiditätsstruktur der Stadtbevölkerung in den Blick genommen. In der fokussierten Zielgruppenanalyse wird die Gesundheit und die Lebenslage ausgewählter Risikobevölkerungsgruppen, einerseits Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in prekären Lebenslagen, andererseits alleinlebende ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf, untersucht.

Laufzeit: November 2016 – November 2017

> Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Stefanie Richter

SeLe

SeLe Sensoren für eine verbesserte Lebensqualität
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Ideen Innovation Wachstum

Ziel des Projekts SeLe ist die Entwicklung eines sensorbasierten Systems das den Flüssigkeitshaushalt eines Menschen effektiv und effizient kontrolliert und demnach  gesundheitliche Gefahren durch körperliche Dehydrierung verhindert. Für das System wird auf Basis innovativer Sensortechnologie (Mikrowellen-Sensorik) und neuester Integrationstechnologie ein Dehydrierungs-Frühwarnsystem für die ambulante und stationäre Versorgung erforscht und implementiert. Das Forschungsinstitut IDC ist in der wissenschaftlichen Anwendung der Technik bei Senioren und in der systematischen Ermittlung der Nutzerbedingungen und Akzeptanzfaktoren für den Einsatz der projektierten Produkt-Dienstleistungskombination im Bereich der ambulanten und stationären Pflege tätig. Weiterführend wird die sozio-ökonomisch Wirkungsanalyse sowie die Nutzungs- und Akzeptanzbedingungen der Sele-Technologie bei pflegespezifischen Mitarbeitern, leitenden Pflegemitarbeitern, Pflegefachkräften und Pflegeassistenten ermittelt sowie deren Umsetzungsstrategien für den Technologieeinsatz analysiert.

http://www.sele-projekt.de/

Gelebte Spiritualität – Spirituelle Unternehmenskultur

Auf dem Sozial- und Gesundheitsmarkt spielen kirchliche Träger eine wichtige Rolle. Zunehmender Wettbewerbs- und Kostendruck, sowie eine immer mehr säkularisierte und kulturell diversifizierte Gesellschaft werfen jedoch  verstärkt  die Frage nach der Bedeutung von  sinn- und wertorientierter Unternehmenskultur sowie einer spirituellen Verwurzelung auf.

Im vorliegenden Projekt thematisieren wir die Vorstellungen der Unternehmensleitung, spiegeln diese an der Perspektive einer Stichprobe an Mitarbeitenden und leiten daraus Handlungsempfehlungen für Management, Führung, Motivation und Personal-/Organisationsentwicklung ab. Dabei geht es auch um die Frage der künftigen Bedeutung des Attributs „Christlichkeit“ diakonischer Träger als Anbieter und Arbeitgeber.

Gesundheitswirtschaft Bayern

Gesundheitswirtschaft Bayern

Das IDC wird in mehreren Projekten durch die Gesundheitswirtschaft Bayern gefördert.  Im Zentrum der Projekte steht die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung und Implementierung digitaler Lösungen zur effizienten, institutions- und sektorübergreifenden medikamentösen Versorgung von Patienten im Bereich der Polypharmazie.

http://www.gesundheitswirtschaftbayern.de