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Das Wilhelm Löhe Institut für Ethik der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (WLE)

Schülerwettbewerb Ethik des Wilhelm Löhe Ethikinstituts Fürth (WLE)

Schülerwettbewerb Ethik Kompass Wilhelm Wilhelm Löhe Institut Ethik Fürth WLE

Das WLE ruft Schülerinnen und Schüler auf, sich kreativ und reflektiert mit aktuellen ethischen Fragen auseinanderzusetzen, eigene Positionen bzw. Präsentationen zu entwerfen und diese zur Diskussion zu stellen.

Wer kann teilnehmen? Schülerinnen und Schüler vor allem der Jahrgangsstufen 9 bis 12 Klasse (auch FOS, BOS Berufs- oder Pflegeschule), die sich durch eine sozial-, kultur- oder wirtschaftsethische Fragestellung herausfordern lassen. Das gilt vor allem für Religions- und Ethikkurse. Bewerben können sich einzelne Schülerinnen und Schüler, Gruppen oder Klassen. Nicht in die Wertung eingehen können in der Schule bewertete Seminararbeiten.

Einsendungen für den 6. Schülerwettbewerb Ethik sind ab sofort möglich,
Einsendeschluss ist der 18.02.2020!
 

Weitere Information finden Sie auf dem Ausschreibungsflyer.

Teilnahmebedingungen

Vorsitzender des Deutschen Ethikrates prämiert Schüler-Preisträger an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth

Bereits zum 5. Mal rief das Wilhelm Löhe Ethikinstitut Schülerinnen und Schüler auf, sich kreativ und reflektiert mit aktuellen ethischen Fragen auseinanderzusetzen, eigene Positionen bzw. Präsentationen zu entwerfen und diese zur Diskussion zu stellen. Die besten Beiträge wurden am 4. Juli 2019 an der Wilhelm Löhe Hochschule vorgestellt und prämiert.

Peter Dabrock, Vorsitzender des Deutschen Ethikrates, hielt die Rede zum Festakt des 5. Bundesweiten Schülerpreises Ethik. Dieser wird vom Ethikinstitut der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) ausgerichtet. Preisträger aus ganz Deutschland waren dazu am 4. Juli an die WLH gekommen. Prof. Dabrock rief die Schüler auf, sich eine eigene Meinung zu bilden, Position zu beziehen und so in den Dialog mit anderen Meinungen zu treten. Einfache Antworten führten meistes in die Irre. An ehrlich gelebter Pluralität hänge die Zukunft einer guten Demokratie. Als wenn er es gewusst hätte, genau diese Botschaft hatten insgesamt über 20 Schülergruppen in ihren tollen Projekten zum Schülerpreis beindruckend umgesetzt. Die Jury um den Schirmherrn und Bürgermeister Markus Braun, die Vertreterin des Sponsors (Artesan) Roberta Schlüter und den Institutsleiter Elmar Nass hatte daraus 5 Preisträger ausgewählt. Die kamen aus Schweinfurt, Münster, Neuendettelsau, Braunschweig und Erlangen. Sie stellten kreativ ihre Ideen vor und begeisterten damit das Publikum. Dabei ging es in Filmen, Tagebüchern, Bildern u.a. etwa um Themen wie Antisemitismus heute, die Verfolgung der Sinti in der NS-Zeit, Knochenmarkspende, Sehnsucht nach Frieden u.a. 

Den Siegerpokal, der von dem Fürther Künstler Reza Tabrizi gestiftet wird, erhielten zwei Schülerinnen aus Erlangen. Sie stellten unter der Überschrift „Rettungsgeschwister“ tiefgründig und emotional die Frage nach den Gefühlen eines Kindes, das bewusst so gezeugt (und selektiert) wurde, um einem kranken Geschwisterkind durch Organ- u.a. Spenden zu helfen. Die Laudationes hielten Jörg Sichelstiel, evangelischer Dekan von Fürth und Roberta Schlüter. Die Feier endete mit einem gemütlichen Austausch bei strahlendem Sonnenschein vor der WLH. Einige der Schüler haben schon neue Ideen geboren für ihre Teilnahme beim nächsten Schülerwettbewerb Ethik des WLE.

Das Gespür für relevante Themen ausgezeichnet - Beim Schülerwettbewerb „Ethik“ setzte die Jury auf kreative und eigene Stellungnahmen

Volker Heißmann, der bekannte Fürther Komödiant, begeisterte mit einer humorvollen Festrede
Von rechts: Volker Heißmann, Britta Stolte (Studiendirektorin am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München), Prof. Dr. Dr. Elmar Nass und Schirmherr Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth (6.v.r.), gratulierten der Klasse B11A der beruflichen Oberschule für Wirtschaft in München, Therese-von-Bayern-Schule zum 1. Platz.
v.r.: Volker Heißmann, Britta Stolte (Studiendirektorin am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München), Prof. Dr. Dr. Elmar Nass und Schirmherr Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth (6.v.r.), gratulierten der Klasse B11A der beruflichen Oberschule für Wirtschaft in München, Therese-von-Bayern-Schule zum 1. Platz

Fürth – Das Wilhelm Löhe Ethikinstitut in Fürth (WLE) richtete zum vierten Mal den Schülerwettbewerb „Ethik“ aus, bei dem Schülerinnern und Schüler bundesweit gefragt waren, sich kreativ mit ethischen Fragen auseinanderzusetzen. Zur Preisverleihung begeisterte Komödiant Volker Heißmann mit einer Festrede.

Die Jury um Prof. Elmar Nass vom WLE stand vor einer schwierigen Aufgabe: Drehbücher, Filme, Theaterstücke oder Podcasts – unter den Einreichungen aus ganz Deutschland fanden sich viele kreative Beiträge. Auf den ersten Platz, dotiert mit 350 Euro, schaffte es die Klasse B11 A der beruflichen Oberschule Therese-von-Bayern-Schule München. Sie entwickelte eine Klassenzeitung unter dem Titel „BOS reports: Meinungsbildung & Digitalisierung“. Kritisch beschäftigten sie sich darin mit Vor- und Nachteilen der Digitalisierung, setzen sich unter anderem mit sozialen Medien, Bildmanipulation und digitaler Zensur im Hinblick auf Informationsquellen von Jugendlichen auseinander. „Digitalisierung und Meinungsbildung gehören wie Pech und Schwefel zusammen“, lautet ihre Kernaussage. Eine einfache Antwort gibt es nicht, nur Anregungen, sich selbst eine Meinung zu bilden.

Das ist ein zentraler Aspekt, den das Ethikinstitut vermitteln möchte. „Ethik ist in der heutigen Zeit besonders wichtig“, betonte Hochschulpräsident Dr. Ingo Friedrich, der die Gäste und Preisträger zusammen mit Prof. Elmar Nass, Leiter des Wilhelm Löhe Ethikinstituts, begrüßte. Beide zeigten sich stolz über die eingereichten Beiträge, die es „schwer gemacht hätten, eine Entscheidung zu treffen“. Ethik bedeute verantwortungsvolles Denken und Handeln, nicht nur in allen Bereichen der Politik, Medizin oder Wirtschaft, sondern auch im aktuellen Weltgeschehen. „Wir wollen ein Problembewusstsein schaffen und dazu anregen, selbst nachzudenken“, betonte Prof. Nass.

Den zweiten Preis, dotiert mit 250 Euro, erhielt die 10. Klasse des Bonhoeffer-Gymnasiums Oberasbach für den Film „Gut leben“. Die Schüler beschäftigten sich mit der zentralen Frage der Ethik: Was ist das eigentlich, das gute Leben? Der Film beleuchtet verschiedene Perspektiven und fördert ethische Urteilskompetenz.

Der dritte Preis, dotiert mit 200 Euro ging an die 10. Klasse des Gymnasiums Prof. Dr. Max Schneider Lichtenstein, die in einer Sammlung an utopischen und dystopischen Erzählungen Paradies- und Schreckensbilder einer möglichen Zukunft entwarfen.

Zwei weitere Kreativpreise mit je 150 Euro an das Röntgen-Gymnasium Würzburg (Thema: Leitkultur) und an das Elsa-Brändström-Gymnasium Oberhausen (Thema: Künstliche Intelligenz) vergeben.

Gestiftet wurden die Geldpreise von der Klosterfrau Group. Den Pokal für den Sieger stiftete die Fürther Tabrizi GmbH.

Pressebericht Preisverleihung 2. Ethikwettbewerb 2015/2016

Praktische Tipps zur Themenfindung:

https://www.youtube.com/watch?v=8iM4KNbvUFU&feature=youtu.be

Video 3. Platz 2. Ethikwettbewerb 2015/2016:

https://youtu.be/Xn8C7FJYl2o

Weitere Fragen gerne an

Elmar Nass
Prof. Dr. Dr. Elmar Nass
+49 (0)9 11 / 76 60 69 - 24

Ansprechpartner

Elmar Nass
Prof. Dr. Dr. Elmar Nass
+49 (0)9 11 / 76 60 69 - 24