Wilhelm-Löhe-Stipendien erstmals verliehen

Unterstützung für engagierte und leistungsbereite Studierende

Fürth – Fünf Studierende der jungen Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften können sich nun als erste Wilhelm-Löhe-Stipendiaten bezeichnen. Der Rektor der Diakonie Neuendettelsau, Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, zeichnete die Studierenden in einer kurzen Feierstunde aus und betonte die Strategie der Wilhelm Löhe Hochschule und der Diakonie Neuendettelsau, mit dieser Fördermöglichkeit engagierten und leistungsbereiten Studierenden eine Unterstützung und einen Anreiz für ein erfolgreiches Studium zu geben.

Drei Stipendien waren zunächst für ein Jahr ausgeschrieben worden und die Auswahlkommission um WLH-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender hatte die die nicht einfache Aufgabe, aus einer Anzahl sehr geeigneter Bewerbungen eine gute Reihenfolge zu finden. Am Ende wurden zwei Stipendien an Einzelpersonen vergeben und ein Stipendium auf drei Studierende verteilt. Stipendiaten 2012/2013 sind Susann Betz und Victoria Dernjac. Susann Betz studiert im ersten Semester Management im Gesundheits- und Sozialmarkt (B. A.) und Victoria Dernjac ist als Studentin im Studienprogramm „Gesundheitsökonomie und Ethik (B.Sc.)“ eingeschrieben. Das dritte Stipendium teilen sich in gleicher Weise Laura Höfler, Jasmin Teuschel sowie Rebecca Weber. Alle drei studieren Management im Gesundheits- und Sozialmarkt (B. A.). Die Wilhelm-Löhe-Stipendiatinnen können nun ein Jahr einen Zuschuss auf die Studiengebühren in Anspruch nehmen und müssen sich aber auch im Hinblick auf ihre Leistungsentwicklung der Auswahlkommission gegenüber rechtfertigen. Rektor Prof. Schoenauer betonte, dass die Förderung der Studierenden durch das Wilhelm-Löhe-Stipendium, aber auch durch weitere geplante Namensstipendien, eine wichtige Strategie sei, das Studienangebot an der WLH zielorientiert abzurunden. Die Stipendien gibt es erstmals zum laufenden Wintersemester 2012/2013. 

Bereicherung für die Stadt Fürth und den Freistaat

In der St. Michaelskirche in Fürth wurden WLH-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender (vorn) und der Leiter des Forschungsinstituts Prof. Dr. Jürgen Zerth in ihre Ämter eingeführt.

Festakt zur Gründung der Wilhelm Löhe Hochschule

Fürth – Mit einem Festakt zur Gründung der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften (WLH) im Kulturforum in Fürth ist das Semester an Frankens jüngster Hochschule offiziell eröffnet worden. Zuvor wurden Gründungspräsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender und der Leiter des Forschungsinstituts, Prof. Dr. Jürgen Zerth, in der St. Michaelskirche in ihre Ämter eingeführt.

In dem Gottesdienst erinnerte Dekan Jörg Sicherstiel daran, dass in der St. Michaelskirche Wilhelm Löhe, der Gründer der Diakonie Neuendettelsau, getauft und konfirmiert worden war. Löhes heutiger Nachfolger, Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, sagte in seiner Predigt, Diakonie und Bildung gehörten aufs Engste zusammen. Die Diakonissenanstalt Neuendettelsau sei als Bildungsanstalt gegründet worden, um soziale Not anzugehen. So sei es nur logisch, nun eine Hochschule für angewandte Wissenschaften zu gründen mit dem Ziel, sie zu einer Universität weiter zu entwickeln. Beim anschließenden Festakt bekannte sich Schoenauer zum Wettbewerb auch im Wissenschaftsbetrieb und zur Akademisierung im Pflegebereich, die auf europäischer Ebene zwingend erforderlich sei.

Der Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung meinte, die Wilhelm Löhe Hochschule sei für seine Stadt von „überragender Bedeutung“. Auf die Herausforderungen des Sozial- und Gesundheitsmarktes ging Gründungspräsident Prof. Oberender in seinem Festvortrag ein. Er rief dazu auf, in erster Linie die Chancen zu sehen, die sich aus der Vergreisung der Gesellschaft ergeben. Da nicht alle Bedürfnisse erfüllbar seien, müsse aber priorisiert und rationiert werden. Um Gefahren wie Spezialisierung, Entpersonalisierung und Materialismus zu begegnen, sei die Ethik gefordert. Insgesamt seien unter anderem mehr Eigenverantwortung und Anreize für gesundheitsbewusstes Verhalten nötig.

Die Hochschule sei eine neue Stufe der Entwicklung der Diakonie Neuendettelsau sowie eine Bereicherung für Fürth und den ganzen Freistaat, erklärte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Kompetenz und Praxiserfahrung des Diakoniewerks seien eine gute Grundlage für die wissenschaftliche Forschung sowie die Aus- und Fortbildung des akademischen Nachwuchses.

Der Vorsitzende des Verbands Privater Hochschulen in Deutschland, Prof. Klaus Hekking, hieß die WLH in der „Familie privater Hochschulen“ willkommen. Sie seien ein Zeugnis für Gründergeist und bürgerschaftliche Verantwortung.

Trotz aller Herausforderungen sei es ein Glück, dass die Menscher älter werden, ergänzte Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern. Sie forderte, weder in die Frömmigkeit zu flüchten noch das Spiel des Marktes einfach mitzuspielen.

Als „große Schwester“ der WLH sieht sich die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, deren Absolvent Wilhelm Löhe einst war. Kanzler Dr. Thomas Schöck hofft nach eigenen Worten auf eine gute Zusammenarbeit, unter anderem im Projekt „Medical Valley“ in der Metropolregion Nürnberg.

In diesem Rahmen findet auch das Forschungsprojekt „Barrierefreie Gesundheitsassistenz“ seinen Platz, das Prof. Dr. Jürgen Zerth präsentierte. Zum Abschluss des Festakts stellte der Herausgeber der Reihe „Wichern-Porträts“, Uwe Birnstein, das neue Buch von Elke Endraß über Wilhelm Löhe vor, das im Wichern Verlag Berlin erschienen ist.

Semesterbeginn an der Wilhelm Löhe Hochschule

Prof. Dr Jürgen Zerth (links) und Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender im Kreis der Studierenden des ersten Jahrganges an der WLH.

Pionierjahrgang beginnt mit Vorlesungen, Übungen und Workshops 

Der Gründungspräsident der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften, Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender, durfte die ersten 18 Studierenden des Pionierjahrgangs begrüßen und zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Zerth in die Veranstaltungsplanung des Wintersemesters einführen. Die jungen Studenten, die sich auf die Studiengänge Management im Gesundheits- und Sozialwesen (MAGS) und Gesundheitsökonomie und Ethik (GOEK) aufteilen, werden nun bis Anfang Februar die ersten Vorlesungen und Seminare besuchen.

Am 15. Oktober begann für den ersten Jahrgang der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth das Wintersemester 2012/2013. Die Gründung der Diakonie Neuendettelsau, die von der ehemaligen Schickedanz-Villa beherbergt wird, startet mit 18 wissbegierigen Studenten in die Pionierphase. Der Präsident der Hochschule, Professor Oberender, freut sich über die „sehr zufriedenstellende Größe“ des ersten Jahrgangs. Bei seiner Rede zur Einführung der Studenten in das neue Semester führte er aus, dass „ein ganz wichtiger Baustein der akademischen Ausbildung an der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften die Orientierung an der Berufsfähigkeit und nicht an der Berufsfertigkeit“ sei. Es gehe darum, die künftigen Führungskräfte im Gesundheits- und Sozialmarkt auszubilden. Der Präsident ermunterte die Studierenden, sich aktiv in den weiteren Aufbau der Wilhelm Löhe Hochschule einzubringen und dabei vor allem die kleinteiligen Strukturen vor Ort zu nutzen. Die Vorfreude auf die kommenden Monate war Studenten wie Professoren gleichermaßen anzusehen.

 

 

 

German-Sino-Healthcare Group an der WLH

Dr. Anja Forster (Medical Valley), Prof. Jürgen Zerth (Dozent der WLH), Zhan Sijia (German-Sino-Healthcare Group), Jörg Trinkwalter (Medical Valley) und Prof. Jinghua Shen (German-Sino-Healthcare Group) trafen sich zum Informationsaustausch an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth.

Zwei Vertreter aus China besuchten die Hochschule zum Semesterbeginn

Sijia Zhan und Professor Jinghua Shen, zwei Gesundheitsexperten aus China, die zu Gesprächen mit den Vertretern des Medical Valley in Erlangen waren, nutzen die Chance zu einem kurzfristigen Besuch der Wilhelm Löhe Hochschule und insbesondere des Forschungsinstituts IDC, in Fürth, um mehr über das deutsche Gesundheitssystem und insbesondere auch zum Projekt „Barriefreie Gesundheitsassistenz“ zu erfahren. Dr. Anja Forster und Jörg Trinkwalter von Medical Valley waren ebenfalls bei dem Treffen anwesend, sowie Professor Dr. Jürgen Zerth, Leiter des Forschungsinstituts IDC und Dozent an der Hochschule.

Die German-Sino-Healthcare Group e.V. ist ein Zusammenschluss chinesischer und deutscher Unternehmen, die im Gesundheitswesen tätig sind. Mit ihrer Zusammenarbeit verfolgen die Mitglieder das Ziel, Know-How und Technologien in Bezug auf ein integriertes Gesundheitswesen auszutauschen. Sijia Zhan und Prof. Jinghua Shen, Chief Representative in China der German-Sino-Healthcare Group, kamen zu einem Meinungsaustausch nach Fürth an die Wilhelm Löhe Hochschule, die im Oktober das erste Mal ihre Pforten für wissbegierige junge Menschen öffnet. Begrüßt wurden die beiden Herren von Prof. Dr. Jürgen Zerth, Leiter des IDC und Dozent an der Hochschule.
Ziel der Reise der Reise war, verschiedene Gesundheitseinrichtungen in Deutschland zu besuchen, dabei auch insbesondere Projektpartner im Medical-Valley-Verbund im Großraum Nürnberg.

Stipendien für Studierende an der WLH

Im kommenden Wintersemester beginnt der offizielle Studienbetrieb der WLH. Zum Start gibt es 3 Wilhelm-Löhe-Stipendien.

Die neue Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften (WLH) in Fürth bietet interdisziplinäre Studiengänge im Gesundheits- und Sozialmarkt an. Besonders engagierte und talentierte Studierende werden durch drei „Wilhelm-Löhe-Stipendien“ gefördert.

 

Die Stipendien gibt es erstmals zum demnächst beginnenden Wintersemester 2012/2013. Sie werden zunächst für ein Jahr vergeben und umfassen 300 Euro monatlich. Bis zum 15. September können sich Studierende und Studienbewerber für die neuen Bachelor-Studiengänge an der WLH für die Stipendien bewerben. Der Antrag, zu dem auch ein Motivationsschreiben und ein kurzer Lebenslauf gehören, kann auch gemeinsam mit der Bewerbung um einen Studienplatz beim Gründungspräsidenten der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften, Merkurstraße 41/Südstadtpark, 90763 Fürth, eingereicht werden.

Die WLH im Bayerischen Fernsehen

Nach der staatlichen Anerkennung der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften drehte das Bayerische Fernsehen auf dem Campus in Fürth. Der Beitrag gewährt einen Blick in die ehemalige Schickedanz-Villa und lässt erste Hochschulluft schnuppern.

WLH erhält staatliche Anerkennung

Rund um die Büste des Namensgebers Wilhelm Löhe gruppierten sich (von links) Dr. Rainer Beyer, Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender, Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und PD Dr. Jürgen Zerth.

Fürth - Die Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften (WLH) in Fürth, eine Gründung der Diakonie Neuendettelsau, hat jetzt vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die staatliche Anerkennung als private Hochschule erhalten.

Gründungspräsident wird Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender (Universität Bayreuth). Leiter des Forschungsinstituts ist PD Dr. Jürgen Zerth; er wird eine Professur an der WLH übernehmen. Als Geschäftsführer der „Bildung und Forschung GmbH“, der Muttergesellschaft der Hochschule, fungieren der Leiter der Diakonie Neuendettelsau, Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer und Dr. Rainer Beyer. Dr. Beyer, der Leitende Verwaltungsdirektor des Diakoniewerks, kümmert sich als Kanzler der Hochschule zusätzlich auch um die Verwaltungsaufgaben. Der Campus rund um die so genannte Schickedanz-Villa befindet sich im Südstadtpark in der Wissenschaftsstadt Fürth. Der reguläre Studienbetrieb beginnt zum Wintersemester 2012/2013. Bis 15. September können sich Interessierte für einen Studienplatz bewerben: www. wlh-fuerth.de oder info(at)wlh-fuerth.de.

Mit der staatlichen Anerkennung nach Art. 76 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG), die durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ausgesprochen wird, werden sowohl Name, Sitz und Träger der Hochschule sowie die anerkannten Studiengänge und deren Abschluss festgelegt. Mit der Anerkennung  nach Art. 77 BayHSchG erhält die Hochschule das Recht, im Rahmen der Anerkennung Hochschulprüfungen abzunehmen, Hochschulgrade zu verleihen und Zeugnisse zu erteilen; diese verleihen die gleichen Berechtigungen wie Hochschulprüfungen gleicher Studiengänge an staatlichen Hochschulen. Die staatliche Anerkennung gilt bundesweit. Die verliehenen akademischen Grade sind bundes- und EU-weit anerkannt. Das heißt: Nach wirksamer staatlicher Anerkennung hat der Abschluss der WLH- Absolventinnen und Absolventen den gleichen Stellenwert wie ein Abschluss, der an einer staatlichen Hochschule erworben wurde.

Die Bachelor-Studiengänge, mit denen im Oktober der Hochschulbetrieb aufgenommen wird, stehen gegenwärtig bereits im Akkreditierungsverfahren, das pünktlich zum Wintersemester abgeschlossen sein wird. Die neue Hochschule stellt die Balance zwischen zielgruppenorientierter Lehre sowie grundlagen- und anwendungsbezogener Forschung in der Schnittmenge Ökonomie - soziale Infrastruktur- Ethik her. Die Studierenden können während der Hochschulausbildung aktiv an innovativen Forschungsprojekten mitarbeiten und so vielfältige Erfahrungen sammeln. Das Studienangebot  der WLH soll sich dynamisch und flexibel an den Bedürfnissen des Marktes und der Studierenden orientieren und entsprechend weiter entwickelt werden.

Die WLH präsentiert sich auf der Vocatium in Fürth

Am 17. und 18.07.2012 hat sich die Wilhelm Löhe Hochschule mit Ihren neuen Studienangeboten auf der "vocatium Mittelfranken" präsentiert. Die Vocatium ist eine Fachmesse für Ausbildung und Studium, die eine Plattform für qualifizierte Kontakte zwischen Schülern und Hochschulen sowie Ausbildern bietet. Dieses Jahr besuchten fast 4.000 Schüler die Bildungsmesse in Fürth.„Die Schüler sind sehr zielgerichtet, gut vorbereitet und interessiert. So konnten wir zahlreiche intensive Gespräche über die Studienmöglichkeiten an der WLH führen. Der persönliche Kontakt zu den Interessenten hilft viele Unsicherheiten in der Studienwahl gemeinsam zu klären und die Entscheidung über die künftige Karriere zu erleichtern.“ berichtet Christa Heubeck vom Studenten-Service der WLH. Die Vocatium unterscheidet von anderen Bildungsmessen, insbesondere durch eine intensive Vorbereitung der Schüler und Schülerinnen. Bereits im Vorfeld werden Sie als Schüler einer Vorabgangsklasse bzw. -jahrgangs im Unterricht über die Bildungsangebote der Aussteller informiert und auf den Messebesuch vorbereitet. Mit Blick auf ihre beruflichen Interessen organisiert das Messeteam Einzeltermine mit Ihnen, für die der entsprechende Aussteller dann ein Terminfenster einplant für ein persönliches Gespräch mit Ihnen. Dadurch gibt es kaum Gedränge an den Ständen und die Aussteller können sich ganz auf Ihre Anliegen und Fragen konzentrieren. Diese Vorbereitung leistet das Institut für Talententwicklung (IfT). Vorher besuchen IfT-Mitarbeiter die Schulen, 70 etwa in Mittelfranken, und präsentieren ihr Konzept.Die WLH wird auch nächstes Jahr wieder bei der vocatium Mittelfranken dabei sein.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche mit Ihnen!

1. Campus-Fest der Wilhelm Löhe Hochschule

Der bevölkerte Campus lud zum Feiern und verweilen ein.
Der Alterssimulationsanzug zeigt Barrieren im Alltag auf.

Die Wilhelm Löhe Hochschule lud am vergangenen Samstag zum ersten Campus-Fest in den Südstadtpark in Fürth ein.

In sommerlich feierlicher Atmosphäre waren die Besucher eingeladen, die WLH und das Forschungsinstitut IDC der Diakonie Neuendettelsau kennenzulernen.

Die Schnuppervorlesung „Warum braucht Gesundheit Ökonomie“ zeigte Studieninteressierten die Bandbreite der Studiengänge, deren Inhalte und Schwerpunkte sowie die möglichen Zukunftsperspektiven im Gesundheits- und Sozialmarkt auf.

Die Projekte Pedro – Personalentwicklung demographisch orientiert und BidA – Balance in der Altenpflege zeigten, in welchen Bereichen der Personalführung und –entwicklung derzeit geforscht wird. Der Stabilitätstest der AOK lud die Besucher ein, das Gleichgewicht und den eigenen Schwerpunkt zu testen.

Die SimA®-Akademie, die derzeit die Geschäftstelle im ansässigen Gebäude hat, präsentierte sich mit einem überarbeiteten Erscheinungsbild und machte auf die Angebote in der Demenzprävention auf sich aufmerksam.

Im Verbund des Medical-Valley sind derzeit einige Spitzenclusterprojekte angesiedelt. Das Projekt „Barrierefreie Gesundheitsassistenz“ lud zu einer „Schnitzeljagd 2.0“ ein. Mit Hilfe eines Tablet-PCs mussten imaginäre Hinweise im Gebäude gefunden werden.

Hauptaugenmerk lag auf der Ausstellung, in der die Besucher alltägliche Barrieren mit dem Alterssimulationsanzug erfahren und die technischen Hilfsmittel, die zur Überwindung dieser dienen, ausprobieren konnten.

Umrahmt wurde das Fest von musikalischen Beiträgen der Musikschule Fürth, die auch im Südstadtpark in unmittelbarer Nachbarschaft angesiedelt ist.

Zur offiziellen Eröffnung hielt Rektor Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer, der Leiter der Diakonie Neuendettelsau, ein Grußwort. Hr. Wagner, Leiter der Musikschule Fürth sprach ebenso kurz zu den Gästen. Er stellte heraus, dass die Musikschule und die WLH im Südstadtpark inhaltlich miteinander verbunden sind und auch aus diesem Grund die beiden Feste auf das gleiche Datum gelegt haben.

Zum Ende der Veranstaltung stand – im Zeichen der EM 2012- ein Kickerturnier an.
Dieses ließ den Abend ausklingen und zeigte, dass die WLH neben Forschung und Theorie: Ein Ort, der Wissen schafft. auch ein Ort zum Verweilen und Feiern ist.

Tag der offenen Tür

In vielen kleinen Gruppen erhielten die Besucher bei Hausführungen Einblick in die ehemalige Schickedanz-Villa.

Das International DiaLog College and Research Institute (IDC) stellt sich der Nachbarschaft vor
.

Die neu renovierte Schickedanz-Villa im Fürther Südstadtpark öffnete am vergangenen Sonntag ihre Türen für die Nachbarschaft. Das frühsommerliche Wetter lockte unzählige Besucher des belebten Südstadtparks in das IDC.

Das IDC ist das Forschungs- und Lehr-Institut der Diakonie Neuendettelsau und wird, vorbehaltlich der staatlichen Anerkennung, auch Träger der Wilhelm-Löhe-Hochschule (WLH) für angewandte Wissenschaften sein.

Unter dem Titel „Offenes Haus“ lud das IDC alle interessierten Nachbarn des Südstadtparkes ein. Das Interesse war während der gesamten Zeit ungebrochen, selbst vor der offiziellen Begrüßung wurden in mehreren Gruppen Hausführungen unternommen. In seinen Begrüßungsworten erklärte PD Dr. Zerth, der Leiter des IDC, die Ausrichtung des Forschungsinstitutes und informierte über laufende Projekte. Hauptpunkt seiner Erklärungen war jedoch die Wilhelm-Löhe-Hochschule, welche, vorbehaltlich der staatlichen Anerkennung, zum Wintersemester 2012/2013 den Hochschulbetrieb im Südstadtpark aufnehmen soll.

Neben der Präsentation der aktuellen Forschungsprojekte konnten sich die Besucher auch die Räumlichkeiten, in denen ab Herbst 2012 die ersten Professoren arbeiten sollen, ansehen. Schmuckstück der ehemaligen Schickedanz-Villa ist die Bibliothek, die derzeit noch ohne Bücher für Veranstaltungen genutzt wird. Dort genossen die Besucher den Blick vom Balkon in den sonnigen Südstadtpark.

Im Laufe des Nachmittages wurden auch die Kinder im sehr schön dekorierten Institut mit einer Zaubershow unterhalten. Michael Zirlik, selbst Mitarbeiter am Forschungsinstitut, verzauberte Groß und Klein.