Optimale Vorbereitung auf Leitungspositionen

An der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften in Fürth gibt es ab Februar 2014 den neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Gesundheits- und Sozialmanagement“.
Das Studium vermittelt eine wissenschaftliche und anwendungsbezogene Qualifizierung in den Bereichen Management und Ökonomie im Gesundheits- und Sozialwesen.
Die Studenten werden in drei inhaltlichen Modulen ausgebildet: Ein Grundlagenmodul, dass ökonomisches und statistisch-empirisches Wissen fokussiert, das zweite Modul widmet sich Schwerpunkten des Managements in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.
Das dritte Modul erweitert Schlüsselkompetenzen wie Führung und Verantwortung oder Kommunikation. Im Zentrum stehen dabei immer anwendungsorientierte Fragestellungen des Gesundheits- und Sozialmarktes. Der Abschluss Master of Arts (M.A.) qualifiziert für Führungs- und Leitungspositionen im Managementbereich von Einrichtungen der Akutversorgung, Sozialeinrichtungen und im Bereich beratender und begleitender Berufsfelder, etwas bei Sozialversicherungen.
Die fünf Semester Regelstudienzeit sind modular aufgebaut, ein Modul umfasst bis maximal drei Lehrveranstaltungen und kann in der Regel mit einer Prüfungsleistung sowie innerhalb von maximal zwei Semestern abgeschlossen werden.
Als Unterstützungsmodul wird ein Mentorenkonzept angeboten, das bewusst auf die Selbstverantwortung der Teilnehmer setzt. Ziel des Konzepts ist es, Kontakt mit Führungskräften im Gesundheits- und Sozialwesen aufzunehmen sowie diesen während des Studiums zu pflegen.
Um Beruf und Studium in Einklang bringen zu können, gibt es pro Semester an fünf Wochenenden Präsenzphasen, alles Weitere kann im begleiteten Selbststudium vor- und nachbereitet werden. Jede Veranstaltung wird in mehrere Teilgruppen eingeteilt, was eine intensive Lernatmosphäre ermöglicht. Außerdem gibt es spezielle E-Learning Angebote.
Voraussetzung für das jeweils im Wintersemester beginnende Studium ist ein Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaft, Pflege- oder Gesundheitsmanagement oder ein vergleichbarer Studienabschluss.
Darüber hinaus müssen Bewerber ein Jahr Berufserfahrung im Gesundheits- und Sozialwesen mitbringen. Interessierte können sich bis zum 31. Januar 2014 bewerben, die Regelstudienzeit beträgt fünf Semester, insgesamt werden 90 ECTS-Punkte vergeben.
Für nähere Informationen steht Studiengangskoordinatorin Katrin Macco gerne unter der Telefonnummer (0911)-76606912 oder per E-Mail an katrin.macco(at)wlh-fuerth.de zur Verfügung.

Tagung: "Einführung Innovationen im Gesundheitsmarkt"

Gemeinsame Tagung von MedTechPharma und der Wilhelm Löhe Hochschule am 6. November in Fürth

Die Frage, wie eine Gesundheitsversorgung auf hohen technischen Niveau auch langfristig gewährleistet werden kann und welche Strategien Gesundheitsunternehmen angesichts der gegenwärtigen Rahmenbedingungen haben, stand im Mittelpunkt der Fachtagung, die von MedTechPharma in Kooperation mit der Wilhelm Löhe Hochschule durchgeführt wurde.
Innerhalb des Spannungsfeldes im wachsenden Möglichkeitenraum diskutierten Fachvertreter aus Industrie, Wissenschaft und Gesundheitsökonomie Potenziale und Hemmnisse für eine Innovationsumsetzung im Gesundheitswesen.

Professor Peter Oberender formulierte in seiner Funktion als Beauftragter der Gesundheitswirtschaft in Bayern zahlreiche Anforderungen an zukünftige Erstattungssysteme.
Große Bedeutung haben laut Professor Jürgen Zerth von der Wilhelm Löhe Hochschule Fürth neben reinen Produktinnovationen vor allem Organisationsinnovationen, da sie ein besonders hohes Potenzial zur Verbesserung der Versorgungsqualität bieten. Die Industrie ist in diesem Kontext gefordert, ihre Angebote vom reinen Produktverkauf zur Erbringung einer Systemlösung zu erweitern.
Praktische Tipps für die Innovationseinführung konnte Dr. Gabriela Soskuty von B.Braun Melsungen geben. Sie empfahl die schnellstmögliche Gründung einer firmeninternen Taskforce, die zentral die neu hinzugekommenen Prozessschritte für den Markteinstieg, insbesondere die Generierung der geforderten Daten im Rahmen der evidenzbasierten Medizin, koordiniert.
Interessante Einblicke in die Entscheidungsprozesse einer Klinik gewährte Martin Vitzithum vom Klinikum Fürth. Größere Investitionsentscheidungen werden stets der langfristigen Vision des Klinikums untergeordnet, die im Sinne einer betriebswirtschaftlich soliden Entwicklung Kriterien und Schwerpunktthemen definiert hat.
-> Ausführlicher Beitrag im Newsletter des MedTechPharma 

Besuch bei Drogeriemarktkette dm

Im Rahmen des Moduls Unternehmensethik fuhren Studenten des Studiengangs „Gesundheitsökonomie und Ethik“ der WLH auf Exkursion nach Karlsruhe.
Ziel der Erst- und Dritt-Semester war der Hauptsitz der Drogeriemarktkette dm in Karlsruhe. Hier trafen sie den bei dm für den Bereich Personal verantwortlichen Arbeitsdirektor Christian Harms, der als Geschäftsführer zudem für Baden-Württemberg verantwortlich ist, um ihn nach der praktischen Umsetzung des Unternehmensleitbildes zu befragen.
Die zehn Studenten und ihre beiden Begleiter, Studiengangskoordinatorin Katrin Macco und Sozialethikprofessor Elmar Nass, wurden freundlich begrüßt. Herr Harms beantwortete die 15 Fragen nach Leitbild, Erfolgsrezept und gelebter Unternehmenskultur von dm nach bestem Wissen und Gewissen. Die Entwicklung jedes einzelnen Mitarbeiters als verantwortliche Person stehe dabei im Mittelpunkt.
Es wurde deutlich, dass Herr Harms die anthroposophischen Grundgedanken von dm verinnerlicht und sich mit diesen identifiziert. Nach dem Interview überreichte Prof. Nass dem dm Geschäftsführer als Präsent Lebkuchen aus Neuendettelsau und bedankte sich im Namen der Studenten.
Daraufhin machten sich die Studenten und deren Begleiter auf den Rückweg nach Fürth. Da dm Deutschlands erfolgreichste Drogeriemarktkette ist, war es für den Studiengang „Gesundheitsökonomie und Ethik“ umso erfreulicher, mit einem Teil der bundesweiten Geschäftsführung sprechen zu dürfen.
Alles in allem wurde diese Exkursion als eine tolle Erfahrung und Bereicherung des Vorlesungsangebots angesehen.
Von: Julia Fees/ Manuel Schmidt (Studiengang Gesundheitsökonomie und Ethik, 1. Semester)

Bildung bedeutet mehr als die Ansammlung von Wissen

Dr. Mathias Hartmann und Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer (von links) führten Prof. Dr. Clemens Werkmeister und Prof. Dr. Dr. Elmar Nass (von rechts) in ihre neuen Ämter ein – in der Mitte Prof. Dr. Jürgen Zerth.

Wilhelm Löhe Hochschule: Feierlicher Semestereröffnungsgottesdienst in St. Michaelskirche in Fürth

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtkirche St. Michael in Fürth wurde jetzt das dritte Semester an der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) eröffnet. Dabei wurden auch die beiden neuen Professoren der Hochschule, Prof. Dr. Clemens Werkmeister (Allgemeine Betriebswirtschaftslehre) und Prof. Dr. Dr. Elmar Nass (Wirtschafts- und Sozialethik) in ihre neuen Ämter eingeführt.

In seiner Einführungsansprache sagte Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, Rektor und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau, dass Bildung mehr bedeute als nur die Ansammlung von Wissen. Heute verdoppele sich das Weltwissen alle 10 Jahre. Allein bei deutschen Buchverlagen erscheinen pro Jahr 70.000 neue Titel. Die Wissensgesellschaft erlebt eine geradezu explosionsartige Expansion.
„Bildung muss den ganzen Menschen umfassen und neben Verstand und Vernunft auch eine ästhetische und moralische Seite berücksichtigen. Bildung muss darüber hinaus auch immer Werte vermitteln“. Religion, Glaube gehörten zur allgemeinen Bildung. Nicht nur weil sie für die geschichtliche Entwicklung unserer Kultur eine prägende Bedeutung hat. Sondern auch, weil in den großen gesellschaftlichen Zukunftsfragen in der Sozialwirtschaft und im Gesundheitswesen nicht darauf verzichtet werden kann, so Rektor Schoenauer weiter.
„Dieser Bildungsauftrag, den ich skizziert habe, gehört an unsere Wilhelm Löhe Hochschule“. Und an die neuen Professoren gewandt, sagte Prof. Schoenauer, „jetzt ist es ihre Aufgabe und ihr Auftrag, den jungen Menschen die an der WLH studieren das richtige Wissen zu vermitteln.“
Nach der Einführungsansprache segneten Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer und Pfarrer Dr. Mathias Hartmann, Abteilungsdirektor Bildung, die neuen Professoren. In seiner empathischen Predigt forderte Prof. Dr. Dr. Elmar Nass die junge Studentinnen und Studenten auf, neugierig zu sein. Bei allem Engagement aber während des Studiums und später im Beruf dürfe man den Mensch nicht vergessen, der im Mittelpunkt allen Handelns stehe.
Der Gottesdienst wurde von den Studierenden und Dekan Jörg Sichelstiel gestaltet; für den musikalischen Rahmen sorgten Matthias Querbach (Orgel), Johannes Maurer und Joachim Stürmer (Trompete) sowie Holger Pfeuffer und Günter Kurz (Posaune).
Den anschließenden Empfang im Gemeindehaus „Grüne Scheune“ leitete Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender, Präsident der Wilhelm Löhe Hochschule mit launigen Worten ein. Bereits einige Tage vorher waren die Studienanfänger von dem Hochschulteam an der WLH begrüßt worden. Nach einer Einführung in das deutsche Gesundheitswesen durch Gründungspräsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender stellten sich die Professoren Nass, Werkmeister und Zerth mit ihren Lehrschwerpunkten vor. 

-> Download der Einführungsansprache von Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer

Lange Nacht der Wissenschaften an der WLH

Staatssekretär Christian Schmidt (Mitte) mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender (rechts) und Prof. Dr. Jürgen Zerth (links).
Studiengangsmanagerin Katrin Macco (links) erklärt einer Besucherin Wichtiges zur ambulanten Versorgung.

Positive Resonanz der Besucher

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften wurde an der Wilhelm Löhe Hochschule eine interaktive Reise durch das Gesundheitswesen angeboten. In verschiedenen Zimmern waren die einzelnen Stationen zu finden, nämlich „Ambulante Versorgung“, „Stationäre Versorgung“, „Gesetzliche Krankenkasse“, „Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)“, „Häusliche Versorgung“ und „Arzneimittelversorgung“.

Höhepunkte der interaktiven Reise waren die Stationen der Arzneimittelversorgung und der gesetzlichen Krankenkasse. An dieser Station konnten Besucher den „InBody 520“ der Gesundheitskasse AOK testen.  Durch eine bioelektrische Impedanzanalyse wurde eine Körperzusammensetzungs-Analyse, Muskel-Fett-Analyse und eine Fettleibigkeitsdiagnose erstellt und anschließend von kundigem Fachpersonal ausgewertet.
An Station sechs konnten Besucher eigene Tabletten, gefüllt mit Brause, herstellen. Diese Station wurde von der Ronhof-Apotheke betreut. Außerdem konnte man hier seinen Blutzuckerspiegel messen und sich über den Beruf eines Apothekers informieren.
Zusätzlich fand eine Forschungsausstellung statt. Hier war das Forschungsinstitut IDC vertreten. Es wurde das Forschungsprojekt „Barrierefreie Gesundheitsassistenz“ und das SimA-Programm vorgestellt. Der Schwerpunkt dieses Programms liegt auf der Demenzprävention und -therapie. Das Interesse von Besuchern an der aktiven Teilnahme am SimA-Programm zeigt das wachsende Interesse am Thema Demenz und Demenzprävention.
Insgesamt verzeichnete die WLH einschließlich des Mitternachtstalks über 80 Gäste. Vor Ort waren auch zahlreiche Nachbarn der Hochschule, die sich ein Bild von den Räumlichkeiten und dem Studienangebot machen wollten. Anwesend war auch  Staatssekretär Christian Schmidt (CSU), der sich über die Hochschule informierte. Die Resonanz der Besucher war durchweg positiv.

Begrüßung der neuen Studierenden an der WLH

Erstmals Studenten im neuen Studiengang „Gesundheitsmanagement und Technologie im Sozialmarkt“

An der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften in Fürth wurden die Erstsemester im Rahmen eines Informationstages auf dem Campus begrüßt.

Nach einer Einführung in das deutsche Gesundheitswesen durch Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender stellten sich die Professoren Nass, Werkmeister und Zerth mit ihren Lehrschwerpunkten vor. Betreut werden die Studierenden von Studiengangsmanagerin Katrin Macco, die sowohl Lehrangebote koordiniert als auch für die Qualitätssicherung verantwortlich ist. Im Anschluss an diesen Überblick über das erste Studiensemester gab es für die Studenten weitere Infos rund ums Studium und das Campusleben, wie zum Beispiel zum Internetzugang auf dem Campus oder der E-Learning-Umgebung.
Die 20 Studienanfänger verteilen sich auf die Studiengänge „Gesundheitsökonomie und Ethik“, „Management im Gesundheits- und Sozialmarkt“ sowie erstmals den neu eingeführten Studiengang „Gesundheitsmanagement und Technologie im Sozialmarkt“.
Abends hatten die Erstsemester dann Zeit, sich bei gemütlicher Atmosphäre in einer Bar untereinander kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

An der WLH wird der zweite Jahrgang begrüßt


Aus dem Newsletter des Verbandes der privaten Hochschule (VPH):

Seit einem Jahr ist die WLH in Fürth nun aktiv und bereitet nun die Begrüßung des zweiten Jahrgangs vor. Nach dem im ersten Jahrgang die Studiengänge Management im Gesundheits- und Sozialmarkt sowie Gesundheitsökonomie und Ethik, begonnen haben, erweitert die WLH zum Wintersemester 2013/2014 noch ihr Profil um den Studiengang Gesundheitsmanagement und Technologie im Sozialmarkt. Der neue Studiengang adressiert die Notwendigkeit der Integration technologischer Lösungen in Gesundheit und Pflege. Die Studierenden lernen daher Instrumente der Technologiebewertung, der gesundheitsökonomischen Evaluation sowie der Technikethik. Als Studiengangsmoderator fungiert der Betriebswirtschaftler Clemens Werkmeister. 

Als besonderes Markenzeichen der WLH gilt die Strategie  des „Menschen im Management“ im Mittelpunkt der Lehre und Forschung. Bereits bei der Gründung im vergangenen Herbst wurde ein Semestereröffnungsgottesdienst etabliert, der zusammen mit der Gründungsmutter, Diakonie Neuendettelsau, organisiert wird. Sowohl die Studierenden sollen mit dem Segen Gottes in ein neues akademisches Jahr gehen als auch das Lehrpersonal. In diesem Jahr werden die Professoren Clemens Werkmeister, Professur für Betriebswirtschaftslehre, sowie Elmar Nass, Professur für Wirtschafts-und Sozialethik, am 24. Oktober in Fürth in ihr Amt offiziell eingeführt.

 

Das an der WLH ansässige Forschungsinstitut IDC verstärkt seine Aktivitäten in der Erforschung von Akzeptanz im Gesundheitssystem. Im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsprojektes „Barrierefreie Gesundheitsassistenz“ wurde in der Metropolregion Nürnberg eine Erhebung zur Akzeptanz und potenzieller Zahlungsbereitschaft eines technisch-erweiterten und mobilen Hausnotrufsystems durchgeführt. Gemessen in einer Monatsrate konnte eine Zahlungsbereitschaft zwischen 40 und 50 € sowohl für Gepflegte und pflegende Angehörige ermittelt werden, was mit Studien zum AAL-Kontext korrespondiert. Ziel des IDC ist die Entwicklung eines Baukastens zur Akzeptanzentwicklung für Gesundheits- und Sozialunternehmen, erläutert der Leiter des Forschungsinstituts, Institutsleiter Prof. Dr. Jürgen Zerth.

 

 

Die WLH auf der Langen Nacht der Wissenschaften

Wir laden Sie herzlich ein, uns an der Langen Nacht der Wissenschaften (Tour 804 Fürth-Erlangen, Haltestelle Merkurstr.) zu besuchen. Bei folgenden Programmpunkten können Sie bei uns einen Blick hinter die Kulissen der Forschung im Gesundheitswesen wagen: 

  • Beispiel Planspiel Gesundheitswesen: Begleiten Sie Herrn M. auf seiner Reise durch das deutsche Gesundheitswesen. Erleben Sie das deutsche Gesundheitswesen in Form eines interaktiven Planspiels hautnah und versetzen sich in die Lage der einzelnen Akteure. Treffen Sie Entscheidungen aus Sicht eines Hausarztes, eines Krankenhauses oder einer Krankenkasse und bestimmen Sie die Gesundheitspolitik von Morgen durch eine Stippvisite im Gesundheitsministerium mit (Beginn: ab 18 Uhr, durchgehend).
  • Beispiel Forschung: Erfahren Sie mehr über die Forschungsprojekte der WLH und informieren Sie sich über das Projekt "Barrierefreie Gesundheitsassistenz". Es zeigt, in welchen Bereichen z.B. technische Assistenzsysteme in der Zukunft ältere Menschen und Menschen mit Behinderung unterstützen sollen. Dazu können Sie sich auch über das SimA-Programm informieren. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Demenzprävention und -therapie. (Beginn: ab 18 Uhr, durchgehend).
  • Und schließlich der Mitternachtstalk. Diskutieren Sie mit Fachleuten die "Notfallversorgung 2030". Bringen Sie Ihre Meinungen und Ideen ein, wie neue Versorgungsstrukturen z.B. durch integrierte Versorgungskonzepte oder telemedizinische Angebote auch die immer älter werdende Bevölkerung wohnortnah erreichen könnten. Erfahren Sie mehr über bereits existierende Ideen aus der Forschung, wie in Zukunft die Organisation und Finanzierung von solchen Lösungen ausgestaltet sein kann. (Beginn: 23:30 Uhr, Dauer: ca. 60 Minuten).

Summer School der WLH in Rumänien

Studierende der WLH sammelten Eindrücke bei der Summer School in Rumänien.

Eine einzigartige Gelegenheit bot sich den Studierenden der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) mit der Teilnahme an der diesjährigen Summer School im rumänischen Sibiu.Mit der freundlichen Unterstützung von Wintershall und in Zusammenarbeit mit der dortigen Partneruniversität der WLH, der der Rumänisch-Deutschen Universität, sowie der staatlichen Universität Lucian Blaga wurde ein intensives theoretisches und praktisches Programm rund um das Thema "Soziales Management und Sozialassistenz" gestaltet.Die wissenschaftlichen Vorträge umfassten die Themen "Servant Leadership - Führung im 21. Jahrhundert", "Entwicklungen und Perspektiven der Sozialpolitik in Rumänien und Deutschland", "Soziale Sicherungssysteme im europäischen Vergleich", "Unternehmensführung in der Sozialassistenz" und "Christliche Orientierungen für eine soziale Erfolgskultur in Europa".Eindrucksvolle Ortsbesuche gaben den Vorträgen eine nachhaltige Haftung und sorgten für einigen Diskussionsstoff: Im Gulliver-Heim für Straßenkinder in Sibiu konnten die Studierenden der WLH zusammen mit den an der Summer School teilnehmenden Kommilitonen der beiden rumänischen Partneruniversitäten Sachzwänge, aber auch spannende Kreativität in der Mangelwirtschaft direkt erleben und all dies zwanglos mit Heimbetreuern und -bewohnern diskutieren. Noch nachdrücklicher war der Besuch eines Altenheims in einem ländlichen Vorort Sibius - hier wurden deutsche wie rumänische Studierende gleichermaßen von den vorherrschenden Realitäten eingeholt.Einen fantastischen Kontrast bot das Kulturangebot im Rahmen der Summer School: Die deutschen Mitreisenden sollten das Staunen lernen über die Architektur der Altstadt Sibius, das Stadtleben seiner Bürger, die in den vergangenen Jahren wieder bunt gewordenen Dörfer und nicht zuletzt die prachtvolle Natur des umliegenden Siebenbürgens.Für die deutschen Teilnehmenden bleibt so neben den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Eindrücken auch ein persönlicher sozialer Aspekt in weiterbringender Erinnerung: Kreativität, Ungezwungenheit, Gastfreundschaft und Herzlichkeit in Rumänien.

 

Neu: Deutschlandstipendium an der WLH

Ab dem kommenden Wintersemester 2013/14 vergibt die WLH ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendiengesetz. Das Stipendium wird ab dem Monat Oktober 2013 gewährt und beträgt monatlich 300 Euro.  

Das Stipendium kann nur von ordentlich immatrikulierten Studenten der WLH in Anspruch genommen werden. Die Hochschule wird sich im Zuge des Auswahlverfahrens einen Gesamteindruck aller Bewerber machen. Dabei muss sich eine besondere Förderungswürdigkeit feststellen lassen. Hierfür werden bisher in der Schule, im Beruf oder im Studium erbrachte Leistungen nach objektiven Kriterien betrachtet. Im Zusammenhang mit der Bewertung der persönlichen Situation spielen kirchliches und gesellschaftliches Engagement, verbunden mit der erkennbaren Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, erhaltene Auszeichnungen und besondere Lebensumstände eine Rolle.

Gefördert werden kann, wer zum Beginn des Bewilligungszeitraums im Erststudium bis zum Abschluss eines weiterführenden Studiengangs an der WLH immatrikuliert ist.

Die Bewerbungsfrist läuft vom 10. Juli bis zum 10. August 2013 (12 Uhr). Weitere Informationen sowie das das Antragsformular und die Richtlinien sind im Studiensekretariat der WLH erhältlich.

Studierende der WLH zu Gast in Neuendettelsau

Studenten der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften in Fürth besuchten gemeinsam mit wissenschaftlichen Mitarbeitern und Prof. Dr. Dr. Elmar Nass, Inhaber der Professur Wirtschafts- und Sozialethik, die Diakonie Neuendettelsau.  

Die Exkursion fand im Rahmen der Veranstaltung „Wirtschafts- und Unternehmensethik“ statt. In Empfang genommen wurden die Ausflügler in Neuendettelsau von Pia Kahr aus dem Öffentlichkeitsreferat. Nach einer Einführung in die Diakonie Neuendettelsau und das Werk Wilhelm Löhes ihrerseits besuchten die WLH-ler die Clinic Neuendettelsau. Bei einer Führung legte Pflegedienstleiter Robert Fersterra besonderes Augenmerk auf die Patientenversorgung, die Palliativstation und die Bettenaufbereitung. Daran schloss sich eine Diskussion aktueller Fragestellungen aus Sicht eines freigemeinnützigen Klinikträgers wie der Diakonie an.

Am Nachmittag hielt Birgit Bischoff einen Vortrag zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement. Abschließend wurde bei einer Gesprächs- und Fragerunde bei Kaffee und Kuchen mit Diakonisse Sr. Erna und Jutta Porep von der Diakonischen Schwestern- und Brüderschaft im Feierabendhaus Karoline Rheineck über Erfahrungen und Beweggründe der Diakonissengemeinschaft diskutiert.

Wilhelm-Löhe-Hochschule erhielt politischen Besuch

SPD-Landtagsabgeordnete aus der Region informierten sich 
Die Wilhelm- Löhe- Hochschule (WHL) in Fürth, eine Einrichtung der Diakonie Neuendettelsau, hatte jetzt prominenten politischen Besuch. In Begleitung von Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung besuchten mittelfränkische SPD- Landtagsabgeordnete die private Hochschule.
Begrüßt wurden OB Dr. Jung, Horst Arnold, Dr. Thomas Beyer, Angelika Weigert und Helga Schmitt- Bussinger von Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer, Rektor und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau. Die WLH hatte erst im Herbst vergangenen Jahres vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Zulassung als private Hochschule erhalten, sagte Prof. Schoenauer.
Damit konnte im Wintersemester 2012/2013 der reguläre Studienbetrieb beginnen. Schoenauer erinnerte die Parlamentarier daran, dass von der Idee bis zur staatlichen Anerkennung als private Hochschule fünf Jahre vergangen seien. Heute studieren rund 100 Studenten an der WLH, 20 davon nehmen an dem regulären Studienbetrieb teil – die anderen studieren neben ihrem Beruf. Bereits in zwei Jahren sollen auf dem Campus in Fürth 100 junge Menschen studieren, die Kapazität der Hochschule ist für rund 500 Studenten ausgelegt. Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender, Gründungspräsident der Wilhelm- Löhe- Hochschule, stellte das Studienangebot der Hochschule dar.
Mit Blick auf die Wachstumsbranche Gesundheits- und Sozialwirtschaft sagte Prof. Oberender den Studierenden sehr gute Berufschancen voraus. Den Bereich Forschung stellte Prof. Dr. Jürgen Zerth, Leiter des Forschungsinstituts IDC, vor. Das Institut forscht auf Gebieten wie zum Beispiel barrierefreie Gesundheitsassistenzsysteme, demographieorientierte Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft, Institutionelle Strukturen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie der Ökonomie der Langzeitpflege.
Nach einem Rundgang durch die Wilhelm- Löhe- Hochschule, die in der ehemaligen Schickedanz-Villa im Südstadtpark in der Wissenschaftsstadt Fürth zuhause ist, diskutierten Gäste und Gastgeber unterschiedlich Themen. Auf die abschließende Frage von Horst Arnold, was er sich den von der Politik wünsche, sagte Prof. Peter Oberender spontan „weniger Bürokratie“.

 

Bildzeilen:

Mittelfränkische SPD- Landtagsabgeordnete und Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer (Zweiter von links) im Gespräch mit Studenten der Wilhelm- Löhe- Hochschule.

Großzügige Unterstützung für die Hochschule

Die Unternehmerin und Mäzenin Henriette Schmidt-Burkhardt (2. von links) wurde an der Wilhelm-Löhe-Hochschule von Rektor Hermann Schoenauer (rechts) und seiner Frau Eva (links) sowie Prof. Dr. Jürgen Zerth (2. v. rechts) willkommen geheißen.

Henriette Schmidt-Burkhardt liegt Menschlichkeit am Herzen

Menschlichkeit im Umgang mit älteren Menschen liegt Henriette Schmidt-Burkhardt sehr am Herzen. Bei einem Besuch in der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften in Fürth zeigte sich die Unternehmerin und Mäzenin daher sehr interessiert an den Zielsetzungen der noch jungen akademischen Ausbildungsstätte.

Gegründet wurde die Hochschule im vergangenen Jahr durch die Diakonie Neuendettelsau. Deren Leiter, Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, begrüßte Henriette Schmidt-Burkhardt gemeinsam mit seiner Frau Eva im Hochschulgebäude im Fürther Südstadtpark
Der Leiter des Forschungsinstituts an der Wilhelm-Löhe-Hochschule, Prof. Dr. Jürgen Zerth, ging zunächst auf die Geschichte der „alten Schickedanz-Villa“ ein. Insgesamt lernen dort im Moment etwa 120 Studenten. Im Endausbau soll die Hochschule zu einer kleinen Privatuniversität mit etwa 500 Studienplätzen werden.
Rektor Schoenauer und Henriette Schmidt-Burkhardt – geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Lebkuchen-Schmidt - waren sich bei dem Gespräch einig darin, dass bei der Betreuung von Senioren der Mensch im Mittelpunkt stehen muss – und dass dieses Ziel heutzutage nicht immer erreicht wird. An der Wilhelm-Löhe-Hochschule werden exzellente Fachleute ausgebildet, die als Führungskräfte in verschiedenen Einrichtungen an den Schnittstellen zwischen Medizin, Pflege, Technik und Ökonomie dafür sorgen sollen, dass die Ethik in der Praxis nicht auf der Strecke bleibt.
Henriette Schmidt-Burkhardt sagte zu, die Hochschule wegen dieses wichtigen gesellschaftlichen Anliegens großzügig zu unterstützen. Im Gegenzug ist im Gespräch, ihren Namen mit einer Stiftungsprofessur zu verbinden. Die bisher vorliegenden Forschungsergebnisse werden am 8. Juli bei einer Veranstaltung in der Fürther Stadthalle präsentiert. Darüber hinaus gibt es dort Informationen über die Studienangebote, die unter anderem durch einen neuen Master-Studiengang erweitert werden. Im gleichen Rahmen wird auch der Universitätsverein der Wilhelm-Löhe-Hochschule gegründet.

„Universitätsverein Fürth e. V.“ gegründet

Die Gründungsmitglieder des neuen „Universitätsverein Fürth e. V.“ – links neben OB Dr. Thomas Jung (sechster von rechts) der erste Vorstandsvorsitzede des Vereins, Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer.

In der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) in Fürth wurde jetzt im Beisein von namhaften Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der „Universitätsverein Fürth e. V.“ gegründet.
Während einer Pressekonferenz am 01. Juli erläuterten Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Dr. Rainer Beyer, leitender Verwaltungsdirektor der Diakonie Neuendettelsau, sowie der Präsident der WLH, Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender, die Ziele und Aufgaben des neuen Vereins.
„Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere durch die finanzielle und ideelle Förderung der wissenschaftlichen Tätigkeit und der Forschungsaktivität der Wilhelm Löhe Hochschule“, so Oberbürgermeister Dr. Jung. Der Universitätsverein will weiter Bildung und Erziehung im Rahmen der Studentenhilfe fördern. Dies soll unter anderem durch die Gewährung von Stipendien und Zuschüssen an studentische Einrichtungen geschehen.  

Verein fördert Gründung der Wilhelm-Löhe-Universität  

Während der Gründungsversammlung des Vereins am 28. Juni dieses Jahres wurde Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer zum ersten Vorstandsvorsitzenden des neuen Vereins gewählt. Stellvertretender Vorsitzender wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender und Schatzmeister Dr. Rainer Beyer, Kanzler (Verwaltungschef) der Fürther Hochschule.
Die Gründungsmitglieder wählten zudem Prof. Dr. Jürgen Zerth, Leiter des Forschungsinstituts International DiaLog College and Research Institut (IDC), zum Schriftführer.
Am Rande der ersten Vorstandssitzung sagte Rektor Schoenauer, einer der Ideengeber und Gründungsväter der Wilhelm-Löhe-Hochschule in Fürth: „Ich freue mich aufrichtig über die Initiative dieser Persönlichkeiten, die mit ihrer beruflichen Erfahrung, ihrer persönlichen Kompetenz und ihrem großen Engagement bereits viel Positives für unsere Gesellschaft bewegt haben. Ich hoffe, dass wir mit ihrer Unterstützung zur Förderung der Gründung der Wilhelm-Löhe-Universität beitragen können“.

Gründungsfeier am 08. Juli in der Stadthalle Fürth 

Der Gründungsakt des Universitätsvereins e.V. Fürth wird am Montag, 08. Juli 2012, 19:00 Uhr, Stadthalle Fürth, Rosenstraße 50, Kleiner Saal, offiziell gefeiert – Interessierte sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen.

2. Campusfest ein voller Erfolg

Acht junge Damen und Herren starteten mit dem Campusfest in das "Elite-Wochenende".

Bereits zum zweiten Mal öffnete die Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften in Fürth, eine Gründung der Diakonie Neuendettelsau, ihre Pforten. Bei einem Campusfest konnte (nicht nur) die Hochschule aus verschiedenen Blickwinkeln kennengelernt werden.
Neben Studierenden und Dozenten, die vor Ort mit Besuchern sprachen, stellten sich auch Freunde und Kooperationspartner der WLH vor. So beispielsweise die AOK, die mit verschiedenen Angeboten über das Thema Gesundheit und deren Erhalt informierte. Neben der WLH stellte sich auch das Forschungsinstitut IDC mit neuen Projekten und Ideen vor. Neben Campusführungen und Schnuppervorlesungen konnte die Hochschule auch auf eigene Faust erkundet werden. Gemütlich gestaltete Ecken luden zum Verweilen ein, Informationstafeln oder hilfsbereite „WLHler“ waren bei Fragen stets zur Stelle.

Auch für die acht Teilnehmer des Elite-Wochenendes, das ebenfalls mit dem Campusfest begann, gab es einiges zu entdecken. Neben einem Planspiel und Kurzvorlesungen durften die jungen Leute mit Dozenten sprechen und sich gegenseitig kennenlernen. Am darauffolgenden Samstag schlossen sich ein Präsentations- und Rhetorikseminar und weitere Vorlesungen an, die das Elite-Wochenende vervollständigten.

Gegen Abend heizte eine Rockband der Musikschule Fürth den Gästen des Campusfestes trotz kühler Temperaturen kräftig ein. Bei einem Spanferkelbrötchen oder der vegetarischen Alternative wurde sich über Eindrücke, Wünsche und Ideen ausgetauscht.

-> Zur Bildergalerie über das 2. Campusfest

Einsatz für den konstruktiven Wettbewerb

Verband Privater Hochschulen nimmt Wilhelm Löhe Hochschule auf

Die Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften (WLH) in Fürth, eine Gründung der Diakonie Neuendettelsau, ist in den Verband Privater Hochschulen (VPH) aufgenommen worden.

Zunächst gehört die WLH dem Verband als außerordentliches Mitglied an. Sobald zwei Jahrgänge ihre akademischen Abschlüsse erworben haben, wird aus der außerordentlichen eine ordentliche Mitgliedschaft. Prof. Dr. Jürgen Zerth, Leiter des Forschungsinstituts IDC, hatte die Wilhelm Löhe Hochschule bei der Mitgliederversammlung des VPH in Hamburg mit Erfolg vorgestellt. Die Entscheidung zur Aufnahme in den Verband fiel einstimmig. „Wir sehen dies als wichtigen Schritt für unsere junge Hochschule“, meint Prof. Zerth. Den Aufnahmeantrag hatte der Leiter der Diakonie Neuendettelsau, Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer gestellt, der auch den VPH-Vorsitzenden Prof. Klaus Hekking umfassend über die Ziele und Studiengänge der WLH informiert hatte. Schoenauer und Hekking hatten über mehrere Jahre hinweg den Aufbau der Wilhelm Löhe Hochschule besprochen und abgestimmt. Prof. Hekking hatte beim Gründungs-Festakt der Fürther Hochschule dem Projekt eine „bildungspolitische Pionierrolle“ zugesprochen, wie sie Wilhelm Löhe bei der Gründung der Diakonie Neuendettelsau als Bildungsanstalt im Jahr 1854 ebenfalls gespielt habe. Der VPH vertritt die Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie die promotionsberechtigten Hochschulen, die in privater Trägerschaft gehalten werden. Sein Ziel ist es, für einen konstruktiven Wettbewerb zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Hochschulen zu werben. In dieser Hinsicht vertritt er die Anliegen der privaten Hochschulen in der öffentlichen Diskussion.

Positive Bilanz des ersten Semesters

Wido Jochen Laue, Gründungspräsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender und Mareike Schmidt zogen bei einem Pressegespräch eine positive Bilanz des ersten Semesters der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Die Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften ist zum Wintersemester 2012/2013 mit 18 Pionierstudierenden an den Start gegangen, die sich auf die beiden Bachelor-Programme „Management im Gesundheits- und Sozialmarkt“ und „Gesundheitsökonomie und Ethik“ aufteilen. Dabei wurde bereits im ersten Semester deutlich, dass die Zielsetzung der Wilhelm Löhe Hochschule, im Zeichen des demographischen Wandels, die Schnittstellenorientierung zwischen Gesundheits- und Sozialversorgung in den Blickwinkel zu nehmen, die richtige Entscheidung war, so ein Zwischenfazit des Gründungspräsidenten, Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender.

Die demographische Entwicklung ist als Herausforderung anzunehmen, so der Gründungspräsident weiter, dies müsse jedoch als Chance begriffen werden, Zukunft zu gestalten. Er sehe dies als einmalige Chance für junge Leute, mit einem zielgerichteten Studium in dem Wachstumsmarkt der Zukunft ein Rüstzeug zu erhalten, das künftige Führungskräfte befähigt, sich in vielfältigen Bereichen des Gesundheitswesen zu betätigen.
Die Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften nimmt daher die Aufgabe sehr ernst, ein ökonomisch und ethisch reflektiertes Rüstzeug den künftigen Führungskräften an die Hand zu geben. Das erste Semester der jungen WLH stimmt die Hochschulleitung zuversichtlich für das Jahr 2013. Auch die Studierenden sind mit dem Start ihrer Hochschule zufrieden. „Die Lehrenden geht individuell auf uns ein“, meinte Mareike Schmidt, die „Management im Gesundheits- und Sozialmarkt“ studiert, bei einem Pressegespräch.
Zahlreiche Praktika in Krankenhäusern bewegten Wido Jochen Laue dazu, sich um einen Studienplatz im Programm „Gesundheitsökonomie und Ethik“ zu bewerben. „Hier geht es nicht nur um die Ökonomie, sondern auch um den Menschen“, lobte er. Beide streben beruflich eine leitende Position an, in der sie „die Dinge bewegen“ können.
Gleichwohl gelte es, so Prof. Oberender, weitere Anstrengungen vorzunehmen, um die individuelle Lern- und Betreuungssituation an der WLH noch zu optimieren. Dazu werden im Sommersemester insgesamt drei Professuren – Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomie, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre sowie Wirtschafts- und Sozialethik – besetzt sein. Zusammen mit einer Professur für Gesundheitswissenschaften, die im Sommer noch folgen soll, wird dann ein Team an der WLH zusammen sein, dass die unterschiedlichen Disziplinen, die notwendig sind, um ganzheitlich Gesundheits- und Sozialversorgung zu behandeln, abbilden kann.
Der Präsident hob auch hervor, dass der dritte Studiengang „Gesundheitsmanagement und Technologie im Gesundheitswesen“, der bislang noch nicht belegt wurde, eine besondere Chance allen biete, die sich für technologische Zusammenhänge im Gesundheitswesen interessieren, deren Bedeutung künftig noch mehr zunehmen werden. Früher war es undenkbar, dass Informatikwissen als eine Kernkompetenz im Gesundheitswesen angesehen wird, dies sei in der Zwischenzeit deutlich anders geworden, so Oberender.
Gleichwohl gelte es für die Wilhelm Löhe Hochschule, sich noch stärker sowohl in Forschung als auch in Lehre zu positionieren. Verschiedenartige Anstrengungen diesbezüglich werden unternommen. So wird im Jahr 2013 eine Ringvorlesung angeboten, die sich dem demographischen Wandel widmet und in der verschiedene Aspekte eines demographischen Wandels durch wissenschaftliche und praktische Vorträge beschrieben werden. Weiterhin regt die WLH insbesondere interessierte Schüler schon vorab an, sich mit Fragestellungen rund um das Gesundheitswesen auseinander zu setzen. Beispielsweise findet am 10. Mai ein Campus-Fest statt, das in ein Wochenende für begabte und interessierte Schüler mündet, die sich mit dem Thema „Gesundheitswesen, nur eine Frage des Geldes?“ auseinander setzen. Auch im Bereich der Forschung nimmt das Forschungsinstitut IDC die Herausforderung der Gestaltung des sozialen Wandels an.
So steht in verschiedenartigen Forschungsprojekten die Frage im Vordergrund, soziale, ökonomische und ethische Akzeptanzfaktoren für neue Betreuungs- und Organisationsformen im Gesundheitswesen zu beleuchten. Beispielsweise ist die Frage der Verknüpfung des „Gesundheitsstandortes Zuhause“ für Menschen mit altersabhängigen Erkrankungen weder organisatorisch noch gesundheitspolitisch adäquat abgebildet.
Hier, beispielsweise orientiert an Fragen geriatrischen Assessments, ergeben sich vielfältige Fragen zur Versorgungs– und Vergütungsgestaltung. Das Forschungsinstitut kann dabei immer wieder auch das Interesse der Studierenden mit integrieren. Prof. Oberender betonte zum Abschluss, dass sowohl seine Aktivität in der Bayerischen Bioethikkommission als auch seine Rolle als Beauftragter für die Bayerische Gesundheitswirtschaft in die Arbeit eingebracht werden kann.

Zeugnisübergabe „Health Care Management“

Die Absolventen des MBA-Studiengangs „Health Care Management“ feierten ihren Abschluss mit ihren akademischen Wegbegleitern.

Die zehn Absolventen des Master-Studiengangs „MBA Health Care Management“ erhielten jetzt bei einer Abschlussfeier in den Räumen der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) in Fürth ihre Zeugnisse.
In dem Studiengang wurden berufserfahrene Hochschulabsolventen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen mit einem soliden ökonomischen Fundament ausgestattet, das sie für Führungsaufgaben qualifiziert. Sieben Absolventen sind Mitarbeitende der Diakonie Neuendettelsau, zwei davon an der WLH. Zu Beginn der Feier ging der Gründungspräsident der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften, Prof. Dr. h.c. Peter Oberender, auf das Profil der WLH ein. Neue Wege wolle man in der Ausbildung gehen, so Prof. Oberender, und sich dabei an christlichen Werten und an einem starken Praxisbezug orientieren. Der Studiengang wurde noch vom Lehr- und Forschungsinstitut IDC in seiner früheren Form in Kooperation mit der Campus-Akademie der Universität Bayreuth und der FOR-MED GmbH durchgeführt. Die Grüße der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth überbrachte Prof. Jörg Schlüchtermann. Mit dem Thema „Personalisierte Medizin – eine Kostenfalle?“ beschäftigte sich Prof. Oberender in seinem Festvortrag. Generell sieht er zwar durchaus Chancen darin, statt „Schrotflintentherapien“ gezielte Therapien mit hoher Wirksamkeit einzusetzen, warnte aber auch vor übertriebener Euphorie. Sowohl im MBA Health Care Management, der am „Ökonom Bayreuther Prägung“ orientiert ist, als auch bei den Studiengängen an der WLH stehe die Ausbildung als Generalist im Vordergrund. Abschließend beschrieb er den „Ökonom Bayreuther Prägung“, der auch Pate für den MBA-Studiengang steht. Es gelte Studierende als Generalisten akademisch auszubilden, die in Analogien denken können und den Wandel leistungs- sowie zielorientiert gestalten wollen. „Ökonomie ohne Ethik ist leer, Ethik ohne Ökonomie ist blind“, gab er den Absolventen mit auf den Weg.

AOK übergibt Gemälde von Paul Klee

Klaus Flühr und Norbert Kettlitz packen ihr Geschenk an die Hochschule aus, im Hintergrund warten gespannt Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender, Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, Prof. Dr. Jürgen Zerth und Dr. Rainer Beyer (von vorne nach hinten).

Vor dem Kamin der Wilhelm Löhe Hochschule wartet ein Geschenk, eingepackt in Papier im typischen Diakonie-Rot, darauf von Norbert Kettlitz (Direktor Firmenkunden, Marketing und Gesundheitsförderung der AOK in Mittelfranken) und Klaus Flühr (Bereichsleiter für Firmenkunden und Gesundheitspartner im Geschäftsbereich Ansbach) an Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer und WLH-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender übergeben zu werden.

„Diese Geste soll zeigen, dass die AOK und die Diakonie Neuendettelsau ständige und gute Partner sind“. Mit diesen Worten übergab Norbert Kettlitz das Geschenk. Das betreffe nicht nur die Ebenen Gesundheit und Krankheit, sondern eben auch Bildung, weshalb das Bild in Zukunft als Bindeglied die Hochschule schmücken soll, so Kettlitz weiter. Klaus Flühr, der der Hochschule viele Einschreibungen und einen baldigen Anbau wünschte, erklärte den Bezug zum Thema: So viele Facetten wie der Künstler ausdrückt, soll es Wege nach dem Studium geben. Die verschiedenen Farben stehen für die vielfältige Orientierung, die gegeben wird, und die aufsteigenden Stufen für ein zu erreichendes Ziel. Rektor Schoenauer bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und hofft darauf, dass „so viele Studenten wie Symbole in dem Bild zu finden sind“ ihren Abschluss an der Wilhelm Löhe Hochschule machen werden. Darüber würden sich auch Gründungspräsident Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender und Kanzler Dr. Rainer Beyer sowie Prof. Dr. Jürgen Zerth, Leiter des Forschungsinstituts, freuen. Prof. Oberender betonte zudem, wie gut die Kooperation zwischen der AOK und der Hochschule in verschiedenen Anwendungsfeldern verläuft und zeigte sich zuversichtlich, den Wunsch des Rektors irgendwann erfüllen zu können.