Peter-Oberender-Stiftung fördert besten Absolventen

Peter-Oberender-Stiftung wird beste Absolventen fördern/Master-Stipendium wird ausgelobt

Die Peter-Oberender-Stiftung, die im Juni 2015 gemeinsam von Dr. Roland Schulz und der Diakonie Neuendettelsau ins Leben gerufen wurde, wird im Jahr 2016 über einen Peter-Oberender-Preis die besten Bachelor-Absolventen der WLH auszeichnen und mit einem Masterstipendium Studierende im neuen Masterstudiengang Gesundheitswirtschaft und Ethik fördern. Mit diesen Ergebnissen hat die konstituierende Sitzung des Stiftungsbeirates in Neuendettelsau den Arbeitsplan der Stiftung für das Jahr 2016 vorgelegt.  Mitglied des Stiftungsbeirats sind Dr. Roland Schulz, Frau Ute Oberender, Prof. Dr. Jürgen Zerth für die WLH und der Rektor der Diakonie Neuendettelsau, Dr. Mathias Hartmann, als Vorsitzender. Die vom Stiftungsbeirat beschlossenen Projekte verdeutlichen für Rektor Dr. Mathias Hartmann die Zielsetzung der Stiftung, nämlich Prof. Peter Oberenders Anliegen weiterzutragen, Studierende zu befördern und auch zu belohnen, die in ihren Studiengängen ökonomische Handeln und christliche Verantwortung für das Gesundheitswesen erlernen und später in Praxis transformieren können.

Die Peter-Oberender-Stiftung will deshalb mit einer langfristigen Förderstrategie wirken und Studierende Wilhelm Löhe Hochschule motivieren, mit gutem Methodenwissen ausgestattet, zu Gestalter des Gesundheitswesens zu werden, so Dr. Roland Schulz in seinem Fazit. Der Peter-Oberender-Preis 2016 wird an die beiden besten Absolventen der Managementstudiengänge der WLH 2016 vergeben sowie an die beiden besten Absolventen des Studiengangs Berufspädagogik im Gesundheitswesen, die im November 2016 abschließen werden. Das Masterstipendium wird zum Sommersemester 2016 ausgeschrieben und die Peter-Oberender-Preise im Rahmen der Absolventenfeiern der Bachelorstudiengänge 2016 vergeben.

Als besonderer Impuls, Gestalter im Gesundheitswesen zu werden, möchte der Stiftungsbeirat das Masterstipendium für den Studiengang Gesundheitswirtschaft und Ethik sehen. Für WLH-Vizepräsident, Prof. Jürgen Zerth, bietet das Masterstipendium eine hervorragende Möglichkeit, den neuen Masterstudiengang Gesundheitswirtschaft und Ethik weiter zu befördern, der im Sommersemester in der alten Schickedanzvilla in Fürth beginnen soll.

Anwendungsorientierte Forschung im IDC

Nutzertestung für raumgebundenes Assistenzsystem:  Anwendungsorientierte Forschung im IDC nutzt studentische Expertise

Im BMBF-geförderten Projekt InPreS wird ein raumgebundenes, technisches Assistenzsystem zur Unterstützung von Menschen mit Demenz und zur Entlastung von deren Angehörigen entwickelt. Das Forschungsinstitut IDC (Alexandra Bronnhuber, Peter Jaensch, Prof. Jürgen Zerth) übernimmt in diesem Projekt die sozioökonomische Begleitung sowohl hinsichtlich der Nutzerakzeptanz als auch bezüglich der gesundheitsökonomischen Einschätzung möglicher Nutzungs- und Nachfrageeffekte. Im Sinne einer partizipatorischen Nutzereinbindung nutzt das IDC die Expertise von potenziellen Nutzern – pflegenden Angehörigen und interessierte Senioren – um Rückkoppelung sowohl Pflegeszenarien als auch zur Testung der Nutzungsmöglichkeit von Testanwendungen zu bekommen. Vor diesem Hintergrund standen aus dem Komitee für Zukunftstechnologie langjährige Mitglieder zur Verfügung um in einer Testwoche im Wohnstift Hallerwiese das InPres-System auf Systemtauglichkeit sowie Nutzerakzeptanz zu testen. Beispielsweise wurde ein Szenario simuliert, um verschiedene Erinnerungsfunktionen sowohl für pflegende Angehörige als auch für die gepflegte Person selbst zu simulieren. Dabei spielt etwa die Erinnerung an offenstehende Fenster, Medikamenteneinnahme, Termine und den Haustürschlüssel eine wichtige Rolle. Neben der unmittelbaren Einschätzung der Nutzerakzeptanz ist die allgemeine Akzeptabilität einer technologischen Dienstleistungsidee von wichtiger Bedeutung. Diesbezüglich konnten in einem Expertenworkshop Ethik sowohl namhafte Experten als auch potenzielle Nutzer eingeladen werden, um ethische Fragen hinsichtlich bestimmter Nutzerszenarien zu testen.  

Es stellte sich heraus, dass eine Nutzung von InPreS immer ein Abwägen zwischen dem Recht auf Autonomie einerseits und dem Gebot des Wohltuns und der Pflicht des Nichtschadens andererseits darstellt- sowohl aus Sicht des Menschen mit Demenz als auch des pflegenden Angehörigen. Der Gesellschaft kommt die Aufgabe zu, ein technisches Assistenzsystem bezahlbar und als Ergänzung zu vorhandenen Versorgungsformen zur Verfügung zu stellen – während die Entscheidung zur Nutzung von den Betroffenen selbst getroffen werden muss.

Für Studenten des Studiengangs PflegeDual 2 diente die Veranstaltung als Einführung zu den Vorlesungen „Projektmanagement“ und als Hinführung zum Thema „Sturzprävention“.  Nach einer kurzen Präsentation zum Vorgehen in Projekt InPreS und den verwendeten Methoden trugen sie anschließend zur Verbesserung des Algorithmus des 3D Sensors  zur Sturzerkennung bei: Hierzu simulierten sie verschiedene Stürze, welche vom 3D Sensor aufgezeichnet wurden.

Aktuelle Fragen der Gesundheitsökonomie

Prof. Jürgen Zerth, Prof. Andreas Schmid und Dr. Michael Schneider

Gesundheitswesen als Netzwerk interpretiert – Vorlesungsreihe „Aktuelle Fragen der Gesundheitsökonomie“ eröffnet

Vernetzung und Integration sind wesentliche Stellschrauben einer Gesundheitsversorgung, die durch chronische Krankheitsbilder und wachsenden technologischen Möglichkeiten gekennzeichnet ist. Dieser Themenbereich stand im Mittelpunkt einer Gastvorlesung von Prof. Dr. Andreas Schmid (Universität Bayreuth) im Rahmen der Vorlesungsreihe „Aktuelle Fragen der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitsmanagements“. Mit der genannten Vorlesungsreihe auf Impuls von Prof. Jürgen Zerth (Professur Wirtschaftswissenschaften/Gesundheitsökonomie) sollen sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene aktuelle Themen in den gesundheitsökonomischen Veranstaltungen der Bachelorprogramme und insbesondere im Masterprogramm „Gesundheitswirtschaft und Ethik“ künftig einen herausgehobenen Platz einnehmen. Den Anfang machte Prof. Schmid, der als Juniorprofessor für Gesundheitsmanagement an der Universität Bayreuth lehrt und forscht. Die Studierenden konnten in der Vorlesung erkennen, dass Vernetzungsaspekte gerade im immer arbeitsteiliger werdenden Gesundheitswesen an vielerlei Stellen vorkommen und insbesondere die Idee lokaler Gesundheitszentren durch jüngere Entwicklungen der Gesundheitspolitik eine besondere Wertschätzung erfahren. Für alle Netzwerk gelte die Frage, welcher Nettonutzen sich im gemeinsamen Blick der Netzwerkpartner darstellen lassen kann. Prof. Schmid verwies beispielsweise auf bereits etablierte Formen von Strukturverträgen in der ambulanten Versorgung als Beispiel eines organisierten Netzwerkes. Diese Verträge versuchen das Meta-Netzwerk „Regelversorgung“ durch andere Formen der Zusammenarbeit, des Datenaustausches oder von Organisationsmodellen weiter zu entwickeln. Eine andere Netzwerkstruktur würden Verträge der Besonderen Versorgung bzw. der Integrierten Versorgung einnehmen, wo im Rahmen selektiver Vertragsbeziehungen zwischen Krankenversicherungen und ausgesuchten Leistungserbringer alternative Versorgungskonzepte bzw. Rationalisierungsalternativen aufgezeigt werden sollen. Ein Beispiel sei etwa das Konzept des „gesunden Kinzigtals“ in Baden-Württemberg. Der Netzwerkblick biete gerade für alternative Denkmodelle im Gesundheitsmanagement Ansatzpunkte, Zusammenarbeit in der Versorgung sowohl innerhalb als auch außerhalb der Regelversorgung zu definieren, so ein Fazit der Vorlesung von Andreas Schmid. Die Vorlesungsreihe „Aktuelle Fragen der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitsmanagements“ soll in regelmäßiger Form sowohl im Sommer- wie im Wintersemester weitergeführt werden.

Semestereröffnungsgottesdienst

Rektor Dr. Mathias Hartmann, Prof. Dr. Jürgen Zerth (links) und Dr. Markus Horneber (dritter von links) führten Dr. Ingo Friedrich (rechts) in sein neues Amt als WLH- Präsident ein.
Die neue Führungsspitze der Wilhelm-Löhe Horchschule: Dr. Markus Horneber (Vorsitzender des Hochschulrates), Dr. Sabine König (WLH Kanzlerin), Dr. Ingo Friedrich (Präsident), Dr. Jürgen Zerth (Vizepräsident) und Rektor Dr. Mathias Hartmann.

Semestereröffnungsgottesdienst und Amtseinführung des neuen Präsidenten

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Heinrich in Fürth wurde jetzt das Wintersemester 2015/ 2016 an der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften (WLH) eröffnet. Dabei wurde auch der neue Präsident der WLH, Dr. Ingo Friedrich, feierlich in sein Amt eingeführt. Dr. Friedrich war im Juni 2015 vom Hochschulrat in sein neues Amt berufen worden. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Empfang statt, in dem der Vorsitzende des Hochschulrates, Dr. Markus Horneber, dem Präsidenten die Amtskette überreichte. In einer kurzen Ansprache bedankte sich der Präsident für das Vertrauen und betonte, dass das Thema der WLH ein wichtiges gesellschaftliches Problem adressiere.

In seiner Predigt erinnerte Dr. Mathias Hartmann, Rektor der Diakonie Neuendettelsau, daran, dass man in einem Land lebe, in dem Waren und Meinungen frei gehandelt würden. „Wir sind auch als Kirche und Diakonie dankbar für dieses Land, das – nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen in seiner jüngeren Geschichte unserer Zeit –in seine Verfassung geschrieben hat, dass die Freiheit des Denkens und Fragens ein unverzichtbares Gut und Fundament des Zusammenlebens ist“. Die WLH als Ort der Wissenschaft und des freien Diskurses verkörpert diese Tradition.

Die Diakonie Neuendettelsau freue sich, dass man mit Dr. Ingo Friedrich als neuen Präsident der Wilhelm Löhe Hochschule einen überaus erfahrenen Politiker für dieses Amt gewinnen konnte, der aktiv mitgewirkt habe und mitwirke an der Prägung und Gestaltung der europäischen Idee.  Mehr als dreißig Jahre gehörte Friedrich dem Europäischen Parlament an und gestaltete in dieser Zeit die Europapolitik maßgeblich mit. Auch nach dem Ausscheiden aus der aktiven Politik sei Dr. Friedrich  noch immer in vielen Organisationen und Institutionen in Politik und Gesellschaft tätig. Im Juli dieses Jahres wurde er vom Hochschulrat der Wilhelm Löhe Hochschule zum zweiten Präsidenten und Nachfolger von Prof. Peter Oberender gewählt. „Ihr Engagement für ein zusammenwachsendes Europa, das auf christlichem Fundament steht und von seinen Werten geprägt ist, erinnert uns daran: Der freie Austausch zwischen Menschen, die Freiheit und Vielfalt von Überzeugungen und Meinungen will aktiv gestaltet sein“, sagte Dr. Mathias Hartmann während der feierlichen Amtseinführung. „Dazu brauchen wir ihre Erfahrung und ihr Engagement -  auch um die Entwicklung unserer Hochschule weiter positiv zu gestalten“.

Der Präsident betonte, dass er gerne die Herausforderung angenommen habe, eine kleine, aber feine Hochschule mitzugestalten. Seine Vision ist eine Hochschule, die sich aufbauend auf einem christlichen Fundament und vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit dem gesellschaftlich relevanten Thema von Gesundheit und Pflege beschäftigt. Besonders beeindruckt haben ihn in seinen ersten Wochen die Motivation und das offene Klima an der Hochschule.

Festakt zur Gründung des Wilhelm-Löhe-Ethikinstituts

Die Preisträger des 1. Schülerwettbewerbs Ethik und Mitglieder der Jury
Der Hauptredner des Festakts, Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein

Mit einem Festakt in der Grünen Halle wurde die Gründung des neuen Instituts für Ethik in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft gefeiert. Das Ethik-Institut der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH), einer Gründung der Diakonie Neuendettelsau, will hörbar in gesundheits-, wirtschafts- und lebensethische Meinungsprozesse eingreifen sowie Gesellschaft und Unternehmen Werteorientierung geben.

Zum Selbstverständnis des Wilhelm-Löhe-Ethikinstituts (WLE) gehört es, ökonomische, technische und gesundheitswissenschaftliche Perspektiven durch eine stimmige Werteorientierung zu ergänzen. „Wir vertreten ein einladend-christliches Profil“, erläuterte der Leiter des Instituts, Prof. Dr. Dr. Elmar Nass. 

Begrüßt wurden die zahlreichen geladenen Gäste des Festakts vom Leiter der Diakonie Neuendettelsau, Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer und vom Vizepräsidenten der WLH, Prof. Dr. Jürgen Zerth. „Ethik zahlt sich in allen Lebensbereichen aus“, sagte Schoenauer, „auch in der Ökonomie“. Die Festansprache hielt der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein. Er verband ethische mit politischen Fragestellungen und erinnerte an den Leitgedanken von Ludwig Erhard, dass die Wirtschaft dem Menschen dienen müsse und nicht umgekehrt.

„In unserer technologisch und digital geprägten Welt gewinnen vor allem auch ethische Fragestellungen immer mehr an Bedeutung. Ich bin überzeugt davon, dass die Wilhelm Löhe Hochschule Fürth in diesem Bereich sehr wertvolle Beiträge und Antworten finden wird“, sagte der Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung. Der Präsident der IHK Nürnberg, Dirk von Vopelius, meinte: „Die Diskussion über Wirtschaftsethik kann nicht intensiv genug geführt werden – wir wollen deshalb als IHK Nürnberg das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns wieder stärker ins Blickfeld rücken“. „Die ethischen Fragestellungen am Beginn und am Ende des Lebens sind von großer Tragweite. Bislang sind die Fragen zum Schwangerschaftsabbruch und zur Sterbehilfe nur unzureichend gelöst. Mit der Gründung des Ethik-Instituts ist nun eine intensive Beschäftigung mit dieser Thematik und eine bessere Ausbildung möglich“, ergänzte Chefarzt Prof. Dr. Franz Kainer (Klinik Hallerwiese Nürnberg).

Preisträger ausgezeichnet 

Zum Abschluss des offiziellen Teils wurden die Gewinner des erstmals ausgeschriebenen Ethikpreises von Schirmherr Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth, und Jury-Mitglied Britta Stolte (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München) ausgezeichnet. Den 1. Preis erhielt die Q11 des Gymnasiums Parsberg für ihren Podcast zum Thema „Terrorismus“. Den 2. Preis gab es für „Philosophische Essays“ aus den 10. Klassen des Gymnasiums Weilheim. Auf Platz drei landete Lisa Altenhöfer vom Maria-Ward-Gymnasium Bamberg mit ihrer Seminararbeit „Euthanasie – ein vielschichtiger Begriff. Bedeutung der menschenwürdigen Sterbebegleitung durch Hospizarbeit“. Mit einem Sonderpreis wurde die Karikatur „Weil jeder Mensch zählt – Altenpflege“ aus dem Ethikkurs (9. Klasse) des Regiomontanus-Gymnasiums Haßfurt prämiert. Inzwischen läuft auch schon die Ausschreibung für den 2. Schülerwettbewerb. Bis 20. Februar 2016 sind Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich kreativ und reflektiert mit aktuellen ethischen Fragen auseinanderzusetzen, eigene Positionen beziehungsweise Präsentationen zu entwerfen und diese zur Diskussion zu stellen.

Prof. Nass stellte die „Mission des WLE“ vor: „Eine Kultur Sozialer Marktwirtschaft ist unsere Mission. Im Sinne Wilhelm Löhes ist die Verantwortung vor Gott der Anker sozialen Friedens. Dafür treten wir im WLE ein: selbstbewusst christlich, frei im Denken, und einladend tolerant“. Das Wilhelm-Löhe-Ethikinstitut ist unter der Adresse wlh-fuerth.de/ethikinstitut im Internet erreichbar.

Neuwahlen im Vorstand „Universitätsverein Fürth e. V.“

Der Vorstand des Universitätsvereins Fürth e.V.: Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer, Klaus- Jürgen Schiller, Dr. Sabine König und Prof. Dr. Jürgen Zerth (von links).

Mit einem Festakt wurde am 08. Juli 2013 die Gründung des „Universitätsvereins Fürth e.V.“ in der Stadthalle in Fürth festlich gefeiert. Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere durch die finanzielle und ideelle Förderung der wissenschaftlichen Tätigkeit und der Forschungsaktivität der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH). „Wir wollen mit dem Verein mittelfristig auch zur Förderung der Gründung der Wilhelm- Löhe- Universität beitragen“, erneuerte Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer, Rektor der Diakonie Neuendettelsau, während der jüngsten außerordentlichen Mitgliederversammlung das mittelfristige Ziel. Auf der Tagesordnung der Versammlung standen auch die Neuwahlen im Vorstand. Sie waren nach dem Tod des Gründungspräsidenten der WLH, Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender und dem Ausscheiden des ehemaligen Kanzlers Dr. Rainer Beyer notwendig geworden. Einstimmig wurde Klaus Jürgen Schiller zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Nach Stationen in leitender Position bei der Deutschen Bank und der UBS Deutschland ist Klaus Jürgen Schiller seit Januar 2015 Gesellschafter der KSW Vermögensverwaltung AG. Er freue sich, sein Netzwerk zum Wohle des Universitätsvereins einbringen zu können, so Klaus Jürgen Schiller. Zur  Schatzmeisterin des Universitätsvereins wurde Dr. Sabine König, Kanzlerin der WLH,  gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer (Vorstandsvorsitzender) und Prof. Dr. Jürgen Zerth (Schriftführer).

Die Gründungsmitglieder des „Universitätsverein Fürth e.V.“ vor zwei Jahren waren neben Rektor Schoenauer auch der verstorbene Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender, Prof. Dr. Jürgen Zerth, Prof. Dr. Clemens Werkmeister, Prof. Dr. Dr. Elmar Nass, Christian Treinies, Horst Arnold, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Gerhardt Schmidt, Petra Guttenberger, Thomas Sommer, Frank Gutzmann, Anita Wozniok (Ergo Direkt) und  Leonhard Blenk. Prominentestes Mitglied ist Bundelandwirtschaftsminister Christian Schmidt.  „Ich freue mich über das Engagement vieler Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die bereits viel Positives für unsere Gesellschaft bewegt haben und unseren Verein unterstützen“, sagte Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer.

„In allen Lebensbereichen die Liebe des Lebens verkünden“

„Nicht von Menschenhand, sondern an Menschenhand sterben“ lautete der Titel der Vorlesung von Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick an der WLH.

Gastvorlesung von Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick an der Wilhelm Löhe Hochschule 

Die Liebe des Lebens zu verkünden, und zwar in allen Lebensbereichen, das sei die Aufgabe jedes Christen. Mit diesem Leitgedanken gab der Bamberger Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick den über 100 Zuhörern in seinem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung der Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) eine klare Orientierung zum Thema „Nicht von Menschenhand, sondern an Menschenhand sterben“. Mit diesem Leitgedanken nahm der Erzbischof kritisch Stellung zu aktuellen Gesetzesentwürfen, die die so genannten aktive Sterbehilfe bzw. des assistierten Suizid neu regeln wollen. Er führte dazu theologische Argumente wie die Unverfügbarkeit des dem Menschen von Gott gegebenen Lebens, mögliche Koalitionen mit anthropologisch-philosophischen Perspektiven unbedingter Menschenwürde und soziologische Bedenken an, dem vermeintlich mehrheitlich in Deutschland vertretenen Ja zu einer Öffnung nicht zu folgen. In der konkreten Betroffenheit werde bei entsprechend guter Begleitung in Hospizen mit palliativer Versorgung ein solcher Wunsch tatsächlich kaum geäußert. Das bestätigte in der anschließenden Diskussion auch Dr. Roland Hanke, Leiter des Palliativ-Care Teams Fürth. Schick gab zu bedenken, dass mit dem positiv klingenden Verweis auf Selbstbestimmung das Tor für eine Diskussion geöffnet werde, zwischen lebenswertem und unwertem Leben zu unterscheiden. Hier solle man etwa die Stimme der Behindertenverbände sehr sensibel wahrnehmen. Die Kirche, die wegen vieler Fehler in der Vergangenheit an Vertrauen eingebüßt habe, könne und müsse in einem solchen Thema aber Farbe bekennen. Der Erzbischof wusste wohl, dass er mit seiner Position nicht dem öffentlich geäußerten Mainstream der Meinungsbildung folgt. An der WLH gab es viel Zustimmung und langen Applaus. Vize-Präsident Prof. Dr. Jürgen Zerth freute sich über diese Resonanz, die auch schon die vorangegangenen Vorträge der Ringvorlesung der WLH zum „Beginn und Ende des Lebens“ gezeigt hatten. So referierte Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepfler (Universität Jena) Ende April unter dem Titel „Wann bin ich tot“ über Kriterien für das Lebensende und ihre Folgen für die Organtransplantation. „Vom Nutzen induzierter pluripotenter Stammzellen“ lautete Mitte Juni der Titel der Vorlesung von Prof. Dr. med. Bernhard Fleckenstein (Universität Erlangen- Nürnberg). Pro. Zerth versprach eine Fortsetzung des Themas an der Wilhelm Löhe Hochschule im nächsten Semester mit wieder drei spannenden Themen und Referenten.

Dr. Ingo Friedrich zum neuen Präsidenten der WLH gewählt

Dr. Ingo Friedrich, neuer Präsident der Wilhelm Löhe Hochschule

Die Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) für angewandte Wissenschaften hat nach dem plötzlichen Tod ihres Gründungspräsidenten Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender im Februar 2015 einen neuen Präsidenten. Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Hochschulrates am 23. Juni 2015 wurde Dr. Ingo Friedrich einstimmig zum neuen Präsidenten der WLH gewählt. Er wird das Amt am 1. September 2015 antreten, die Amtsperiode endet am 30. September 2018.

Dr. Ingo Friedrich war 30 Jahre lang Abgeordneter im Europäischen Parlament, davon acht Jahre lang Vizepräsident. 2009 trat er nicht mehr zur Wahl an, ist aber weiterhin in verschiedenen Funktionen in Brüssel und bei der Hanns-Seidel-Stiftung aktiv. Als früherer Dozent der Fachhochschule Ansbach und als ehemaliger Vorsitzender der Nürnberger Studentenvertretung verfügt er auch über persönliche Erfahrungen im Hochschulbereich. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung, die das Amt des Präsidenten einer jungen und vielversprechenden privaten Hochschule mit sich bringt“ sagte der neue Präsident.

Der Hochschulrat wirkt bei allen Entscheidungen mit, die für die Universität bedeutsam sind, wie der Entwicklungsplanung, der Einrichtung neuer Studiengänge und in Grundsatzfragen. In seine Kompetenz fällt auch die Wahl des Präsidenten der Hochschule. Er ist mit je vier externen und internen Mitgliedern paritätisch besetzt. Die externen Mitglieder sind Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender von Agaplesion, Evi Kurz, Journalistin und erste Vorsitzende des Ludwig-Erhard-Initiativkreises Fürth e.V., Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher, Vorsitzender der DAK-Gesundheit und Prof. Dr. Erich Reinhardt, Vorstand des Medical Valley EMN. Dr. Markus Horneber wurde zum Vorsitzenden des Hochschulrates gewählt.

Neben der Präsidentenwahl hatte die konstituierende Sitzung auch die Diskussion der bisherigen Entwicklung der WLH und der zukünftigen Strategie zum Inhalt. „Ich sehe die WLH auf einem guten Weg, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuführen“,  so Dr. Markus Horneber. „Das Profil, die Bereiche Gesundheit, Ökonomie, Technik und Ethik zu verbinden und eine patientenorientierte Versorgung zu gestalten, ist in dieser Form einzigartig.“

Die Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule mit Schwerpunkt in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Bildungsangebote in diesem Bereich, der durch die demographische Entwicklung der Gesellschaft und den medizinisch-technischen Fortschritt an Bedeutung zunehmen wird, sind für die Zukunftschancen junger Menschen sehr wichtig.

Mit der staatlichen Anerkennung begann zum Wintersemester 2012/13 der erste, noch überschaubare Studienjahrgang, inzwischen sind die Studierendenzahlen deutlich gewachsen.

Die Hochschule ist eine Gründung der Diakonie Neuendettelsau, die mit 7.000 Mitarbeitenden in über 200 Einrichtungen und einem Umsatz von mehr als 320 Millionen Euro eine der größten diakonischen Einrichtungen in Deutschland ist.

Thema „Ethik“ in vielen Formen behandelt

Schülerwettbewerb des Wilhelm-Löhe-Ethikinstituts Fürth

Fürth – Vor einer schwierigen Aufgabe stand die Jury, die die Einsendungen für den 1. Schülerwettbewerb des Wilhelm-Löhe-Ethikinstituts in Fürth unter die Lupe nahm.  

So breit das Spektrum der Beiträge unter dem weiten Dach des Themas „Ethik“ war, so unterschiedlich fielen auch die Formen aus, in denen die Teilnehmer ihre Werke einreichten. Schirmherr Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth, und seine Mit-Juroren Prof. Dr. Dr. Elmar Nass vom Wilhelm-Löhe-Ethikinstitut, Manuel Schmidt (Student an der Wilhelm Löhe Hochschule Fürth), Britta Stolte (Oberstudienrätin am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München), Reza Tabrizi (Geschäftsführer der Tabrizi Kunststoffverarbeitung GmbH Fürth und Sponsor) sowie Georg Zwack (Studiendirektor am Maria-Ward-Gymnasium Bamberg) packten ihre Aufgabe so an, dass sie die schwer vergleichbaren Beiträge zunächst in Kategorien zusammenfassten. Jurymitglied Diakon Manfred Riedel, Leiter der DiaLog-Akademie Neuendettelsau, konnte an den Beratungen nicht teilnehmen, hat sein Votum aber extern mit eingebracht.

In der Kategorie „Seminararbeiten“ ging es etwa um Euthanasie, die Wirtschafts- und Unternehmensethik sowie eine „Kritische Ethik des Egoismus“. Bei der Bewertung der Arbeiten orientierte sich die Jury daran, wie kreativ und komplex die Themen angegangen wurden und daran, ob eigene Meinungen sowie Lösungsansätze erkennbar waren. Dabei zeigte sich relativ schnell, welche Arbeiten in die engere Wahl für einen der drei Preise in Höhe von 250, 150 und 100 Euro kamen.

Neben den Seminararbeiten wurden Karikaturen etwa zur Altersarmut, Altenpflege und zum „Computer-Dilemma“, ein Film über Sterbehilfe, ein Plakat mit dem Titel „Die Wahrheit über Made in Germany“, Essays zu Graphiken von Genis Carreras, ein Podcast über Terrorismus und auch eine Plastik mit Interpretationen zum Thema „Ungesunder Lebensstil von Jugendlichen“ eingereicht. Die Bewerbungen kamen aus ganz Bayern. Zwei Beiträge aus Essen waren wegen des Poststreiks noch nicht eingetroffen.

Mit dem Wettbewerb, auf den das Ministerium in seinem Rundbrief aufmerksam gemacht hatte, will das noch junge Ethik-Institut einerseits auf sich aufmerksam machen, andererseits Anregungen zum weiteren Nachdenken geben. Die eigene Haltung beschrieb Prof. Nass als „einladende christliche Ethik, die offen ist für andere Weltanschauungen, soweit sie im weitesten Sinn von humanistischen Idealen geprägt sind“. Darin spiegelt sich auch die selbst gestellte Aufgabe der Wilhelm Löhe Hochschule, einer Gründung der Diakonie Neuendettelsau, die Studenten dazu führen will, aus einer reflektierten Ethik heraus Verantwortung in Beruf und Gesellschaft zu übernehmen.

Wer die Preise am Ende gewonnen hat, wird erst bei der offiziellen Feier zur Gründung des Ethik-Instituts verraten.

Die Beiträge zum 1. Schülerwettbewerb des Wilhelm-Löhe-Ethikinstituts nahm die Jury unter die Lupe.

Kirchentag am 3-7 Juni 2015 in Stuttgart

Am Morgen des dritten Juni 2015 ging es los nach Stuttgart. Im am Tag zuvor, mit Material vollgepackten Auto, fuhren 2 Studenten und Katrin Macco in die Baden-Württembergische Hauptstadt.

Im schönen Schwabenland angekommen, gestaltete sich das Auffinden des Standes, auf dem die WLH präsentiert werden sollte, erstmal als schwierig. Nachdem man sich aber rumgefragt und durch diverse Baustellen gekämpft hatte, war der zugewiesene Platz gefunden und man begann mit dem Aufbau. Zum Motto des Kirchentages: „Damit wir klug werden“, hatten sich Studierende und Mitarbeiter der WLH mehrere interessante Präsentationen ausgedacht. „Der Ort, der Wissen schafft“, stellte ein Planspiel vor, beleuchtete verschiedene Herangehensweisen aus ökonomischer und christlich-ethischer Sicht an Probleme im Gesundheits- und Sozialmarkt, und machte den christlichen Kreis der Hochschule bekannt.

Der Nachmittag des Aufbautages war freigestellt und so hatte man die Möglichkeit, Stuttgart zu erleben und sich beispielsweise den Eröffnungsgottesdienst anzuhören. Schon am ersten Tag wurde ersichtlich, wie viele Menschen zum evangelischen Kirchentag gekommen waren. Überfüllte Ubahnen und eine komplett gesperrte Haltestelle verdeutlichten diesen Punkt zusätzlich.

Am Donnerstag begann dann die Präsentation der WLH am Stand. Zu den Anfangs nur 3 Personen gesellten sich noch 2 weitere Studenten und Prof. Dr. Dr. Elmar Nass, sowie am Samstag noch Prof. Dr. Jürgen Zerth. Trotz der schnell auf gute 30°C kletternden Temperaturen, kamen Studenten und Professoren ohne Umschweife ins Gespräch mit Passanten und konnten einige auch für das ausgestellte Planspiel zum Gesundheitssystem begeistern. Ebenso wurde das Ethikinstitut interessierten Personen nähergebracht während man über aktuelle ethische Fragestellungen im Gesundheits- und Sozialmarkt ins Gespräch kam. Auch konnten Kontakte zu anderen Ausstellern, Firmen und Krankenhausträgern geknüpft werden.

Summer School 2015

In diesem Jahr fand die 7. Internationale Summer School statt. Vom 31.05. – 04.06 waren zehn unserer Studierenden der WLH zu Gast in Sibiu. In Bezug auf das Thema der diesjährigen Summer School „Betreutes Wohnen, Aktives Altern – Realitäten und Mentalitäten im Bereich der sozialen Dienstleistungen für ältere Menschen“ war es unsere Aufgabe, gemeinsam mit den rumänischen Studierenden zugehörige Themenfelder zu bearbeiten, zu diskutieren und anschließend vorzutragen. Ebenfalls fanden an der Rumänisch-Deutschen Universität Sibiu Vorlesungen der Dozenten statt. Prof. Dr. Hortensia Gorski behandelte beispielsweise das Thema „Using CSR and Social Media for the development of social services“ und fokussierte sich auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit, welche mit „Planet“, „People“ und „Profit“ bezeichnet werden. „The Case of Human Rights“ war das Stichwort einer Vorlesung von Prof. Dr. Clemens Werkmeister und auch Aspekte von Change- und Risk Management wurden im Rahmen der Summer School näher beleuchtet. Die Vorträge wurden in Englisch abgehalten. Der Rektor, Prof. Dr. Dr. h.c. Gheorghe Bichicean, die Professoren und die Studierenden hießen uns bei der Eröffnung am Montag sehr herzlich willkommen.

Der Montagabend (01.06.15) endete mit einer Stadtführung durch die historische Altstadt Sibius. Wir besichtigten die evangelische und katholische Stadtpfarrkirche, das Rathaus, das Brukenthal-Museum und die „Bridge of Lies“. Im Anschluss waren wir gemeinsam Abendessen und hatten dabei die Möglichkeit, uns näher kennenzulernen und auszutauschen. Wir haben überwiegend Englisch miteinander gesprochen, aber ein Teil der rumänischen Studierenden konnte auch sehr gut Deutsch. In einer Bar ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Am Dienstagmorgen sind wir nach Cisnădie (Dt.: Heltau) gefahren, eine etwa 8 km entfernte Stadt im Kreis Sibiu. Dort wurden die Vorlesungen im Domizil eines orthodoxen Pfarrers, welcher ein abgeschlossenes Studium in Theologie hat und nun im zweiten Semester Jura studiert, abgehalten. Dieser stellte Getränke und Snacks bereit und lud anschließend zu einer Weinverkostung ein, was die enorme Gastfreundlichkeit der Rumänen widerspiegelte. Herr Bichicean und Herr Werkmeister hielten ihre Vorlesungen über „Conceptual approaches regarding the social policies in Romania“ und „Financial Success Indicators for Social Service Entrepreneurs – An Analysis of Ashoka Fellows”. Später besuchten wir die Kirchenburg in Cisnadioara. Nachdem wir die vielen Treppenstufen nach oben hinter uns gelassen hatten, genossen wir den Ausblick auf die schöne, landschaftliche Umgebung. Danach besichtigten wir noch die Kirche des orthodoxen Pfarrers und anschließend waren wir gemeinsam in Heltau Mittagessen. Nach der Vorspeise gab es ein typisch rumänisches Gericht: Polenta mit Krautwickel – wirklich sehr lecker! Der Dienstagabend in Sibiu stand wieder zur freien Verfügung. Wir schlenderten ein wenig durch die Stadt.

Mittwoch (03.06.15) war der letzte Tag in Sibiu, da wir am 04.06 um 5 Uhr morgens die Rückreise nach Deutschland antreten mussten. Vormittags fanden nochmals Vorlesungen an der Rumänisch-Deutschen Universität statt und auch die Studierenden waren im Rahmen einer Gruppenarbeit und Diskussion wieder gefragt. Prof. Liana Marcu referierte über „Perspectives of change management in the social services in Romania within the frame of European Context and policies“. “Risk Management and fall prevention in an acute care hospital” war das Thema von Prof. Dr. Christine Fiedler. Nach Abschluss der Vorträge aßen wir zusammen in der Universität zu Mittag und reflektierten nochmals die beeindruckenden und schönsten Ereignisse in Bezug auf die Summer School. Durch die Vergabe der Teilnahmediplome wurde die Internationale Summer School 2015 offiziell abgeschlossen. Den letzten Abend verbrachten wir gemeinsam mit den rumänischen Studierenden. Nachdem wir im „Cotton“ sehr lecker zu Abend gegessen haben, ließen wir die erfahrungsreiche und spannende Woche in einer Karaoke-Bar ausklingen.

Ich denke, dass ich für alle Teilnehmer spreche, wenn ich sage, dass es sehr interessante und eindrucksvolle Tage in Sibiu waren, an die wir uns gerne zurückerinnern werden.

Peter Oberender Stiftung verbindet Ökonomie und Diakonie

Ab Juni 2015 wird die Peter Oberender Stiftung, die gemeinsam von Dr. Roland Schulz und der Diakonie Neuendettelsau ins Leben gerufen wurde, tätig sein. Ausgestattet mit einem Stiftungsvermögen von 100.000 € wird die Stiftung Lehre, Wissenschaft und Forschung an der Wilhelm Löhe Hochschule unterstützen.

Prof. Dr. Dr.-h. c. Peter Oberender war nicht nur ein herausragender Wissenschaftler und als Gründungspräsident der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth ein Motor und Impulsgeber für den akademischen Aufbau der jungen Hochschule in Fürth sondern in aller erster Linie ein Wissenschaftler, der ökonomische Verantwortung im Lichte des christlichen Menschenbildes betont hat, so der Rektor der Diakonie Neuendettelsau Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer bei der Unterzeichnung der Satzung der Peter Oberender Stiftung. Er freue sich daher, dass es gelungen sei, den Impuls von Dr. Roland Schulz, einem Freund und langjährigen Wegbegleiter Peter Oberenders aufgreifen zu können und gemeinsam eine Stiftung zu gründen. Rektor Schoenauer dankte Dr. Roland Schulz für die Anregung zu dieser Stiftung und für die Zurverfügungstellung des initialen Stiftungsvermögens.

Ziel der Stiftung ist es, Lehre, Wissenschaft und Forschung an der Wilhelm Löhe Hochschule im Kontext diakonischer Verantwortung zu unterstützen und voranzubringen. Das herausragende Engagements Peter Oberenders als Gründungspräsident, als großer Wissenschaftler und vor allem als außergewöhnlicher Mensch findet in der neuen Stiftung eine angemessene Erinnerung, so Rektor Schoenauer weiter. Für Peter Oberender waren ökonomisches Handeln und ethische Orientierung immer sich ergänzende Prinzipien, die letztendlich im christlichen Verantwortungsprinzip ihre gemeinsame Verortung fanden.

Die Stiftungsgründer sind sich darin einig, dass die Peter-Oberender-Stiftung vor allem die akademische Ausbildung junger, engagierter Studierende im Blick haben soll, eine Aufgabe, der sich Peter Oberender als Hochschullehrer zeitlebens verpflichtet sah. Gute Lehre mit fundierter angewandter Forschung zu verbinden, diesem Ziel der Wilhelm Löhe Hochschule kann die neue Stiftung durch die Auslobung eines Peter Oberender-Preises oder auch durch Stipendien Rechnung tragen.

Die Stiftung, die ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt, wird organisatorisch an der „Stiftung Leben gestalten“ der Diakonie Neuendettelsau integriert sein und von dieser im Geschäftsverkehr vertreten. Über den ordnungsgemäßen Stiftungszweck entscheidet ein Stiftungsbeirat, dem neben Dr. Roland Schulz und dem Rektor der Diakonie Neuendettelsau, Frau Ute Oberender und für die Wilhelm Löhe Hochschule Prof. Jürgen Zerth angehören werden.

Softwaredienstleister lexware fördert Ethik-Exkursion der WLH

Softwaredienstleister lexware fördert Ethik-Exkursion der Wilhelm Löhe Hochschule zu Bundesbank, Deutscher Bank und FAZ

Die Studenten des Kurses Wirtschafts- und Unternehmensethik der WLH gehen am 26.5.2015 auf Exkursion nach Frankfurt. Dafür erhält die WLH vom Softwaredienstleister lexware eine finanzielle Förderung von 1000 €. Bei der Bundesbank diskutieren sie mit wissenschaftlichen Vertretern der Bundesbank über Währungsethik und die aktuelle Geldpolitik. In der Zentrale der Deutschen Bank wird ihnen von Experten das Nachhaltigkeitskonzept des größten deutschen Kreditinstituts vorgestellt und wohl auch ein Blick vom Tower ermöglicht. Nach so viel Bank geht es weiter in die Redaktionszentrale der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Hier diskutieren die Studenten mit dem Wirtschaftsredakteur Philip Plickert über journalistisches Ethos in der Wirtschafts-Berichterstattung. Elmar Nass, Professor für Wirtschafts- und Sozialethik an der WLH freut sich über die Unterstützung von lexware zu dieser Exkursion, die für die Studenten sicher ein tolles Erlebnis mit viel Stoff zum Diskutieren sein wird. Mehr Informationen zum Sponsor findet sich auf dessen Homepage  www.lexware.de

Jahresbericht 2014

Der erste Jahresbericht der Wilhelm Löhe Hochschule ist gerade erschienen und gibt einen guten Überblick über die Geschehnisse des Jahres 2014, die aktuellen Studiengänge und Forschungsprojekte. Der Bericht dokumentiert eindrücklich die Aufbauarbeit seit Gründung 2012 und zeigt die vielfältigen Aktivitäten an der WLH. Wie der Name sagt, soll in Zukunft jedes Jahr ein solcher Bericht erscheinen, erste Themen für den Bericht 2015 sind schon fest eingeplant.

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Kolumne eines WLH-Studenten in ‚Die Tagespost‘

Manuel Schmidt, der an der WLH Gesundheitsökonomie und Ethik studiert, stellt in einer eigenen Kolumne den Ethikblog des Ethikinstituts vor. Schmidt betont, dass mit der hier bestehenden Möglichkeit, sich zu sozialethisch relevanten Fragen auszutauschen, Impulse für eine neue christliche Argumentationskultur gegeben werden.

 

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WLH auf internationaler Management-Konferenz

IESE Business School, University of Navarra, Barcelona

Wissenschaftler der WLH haben sich mit zwei Forschungsprojekten für das ‚4th International Colloquium on Christian Humanism in Economics and Business‘ vom 20.-21. April 2015 in Barcelona beworben. Beide Projekte wurden angenommen und konnten dort jetzt vor wissenschaftlichen Fachpublikum präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Das erste Projekt (Peter Jaensch, Prof. Elmar Nass, Prof. Jürgen Zerth, Michael Zirlik) stand unter der Federführung des IDC mit dem Titel „Principal-Agent-Approach meets Christian Spirituality. An interdisciplinary model to implement a virtue-based Enterprise Culture”. Besonders der interdisziplinäre Charakter sowie die Suche nach einer entsprechenden ethischen Unternehmenskultur stießen auf reges Interesse. Das zweite Projekt stellte mit „A Christian Theory of Leadership Ethics“ eine führungsethische Systematik vom Menschenbild bis zur konkreten Führungsstrategie als richtungsweisende Orientierung einer jungen Wissenschaft vor. Der Beitrag erscheint nun in einem US-Fachjournal. Prof. Elmar Nass, der beide Projekte in Barcelona vorstellte, konnte vor allem aus internationalen Projekten neue Forschungsideen an die WLH mitbringen.

Gemeinsam für wertebasierte Forschung und Versorgung

Die Wilhelm Löhe Hochschule und die Diakonhjemmet Hochschule in Oslo werden ihre Zusammenarbeit ausbauen und planen sowohl einen Dozenten- als auch einen Studierendenaustausch im Kontext einer Erasmuspartnerschaft zu etablieren.
Beide Hochschule verbindet eine Orientierung an einer wertebasierten Herangehensweise im Gesundheits- und Sozialmarkt, die geprägt vom christlichen Menschenbild Antworten für eine christliche Gesundheits- und Pflegeversorgung geben möchte, so das Fazit des gemeinsamen Besuches von Pfarrer Dr. Mathias Hartmann (Abteilungsdirektor Bildung der Diakonie Neuendettelsau) und WLH-Vizepräsident Prof. Dr. Jürgen Zerth an der Diakonhjemmet Hochschule in Oslo. Beide wurden von der Rektorin der Diakonhjemmet Hochschule, Prof. Ingunn Moser, empfangen und während des Besuchs begleitet. Dr. Mathias Hartmann, der als Abteilungsdirektor Bildung insbesondere auch die Fortentwicklung und den Entwicklungsstand der (akademisierten) Pflegeausbildung im Blick hatte, zeigte sich von der Strategie des Diakonhjemmet als größte diakonische Einrichtung in Oslo beeindruckt. Beispielsweise wird in der akademisierten Pflegeausbildung selbstverständlich ein Skills Lab integriert, das verschiedenartige Pflege- und Betreuungssettings anwendungsorientiert darstellen und trainieren lässt.

Lösung für Erweiterung der Wilhelm Löhe Hochschule

Die Wilhelm Löhe Hochschule freut sich, dass gemeinsam mit der Stadt Fürth eine Lösung für die notwendige bauliche Erweiterung gefunden werden konnte, die auch den Bedenken der Anwohner Rechnung trägt. Nachdem der Gutachter grünes Licht für eine Bebauung des belasteten Grundstücks am Rande des Parks gegeben hat, kann dort ein Erweiterungsbau entstehen. Auch die Stadt Fürth hat in ihrer Sitzung vom 25. März 2015 den Weg für die Bebauung dieses Geländes freigemacht.
Der Hochschule ist es ein großes Anliegen, als Teil der Fürther Südstadt zu einer positiven Gesamtentwicklung beizutragen und sie hat sich seit Beginn der öffentlichen Proteste gegen den Anbau offen für Gespräche gezeigt. Allerdings war bis zur entscheidenden Sitzung in der letzten Woche nicht sicher, ob ein Ausweichen auf die Fläche neben dem Park und damit einhergehend ein Verzicht auf den Anbau aus baulicher Sicht möglich wäre. Nachdem diese Frage geklärt wurde, ist auch die Diakonie Neuendettelsau als Bauherr zuversichtlich, mit einer Bebauung am Parkrand zu einer positiven Hochschulentwicklung beitragen und gleichzeitig die Anliegen der Anwohner berücksichtigen zu können.
Die Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule mit Schwerpunkt in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Bildungsangebote in diesem Bereich, der durch die demographische Entwicklung der Gesellschaft und den medizinisch-technischen Fortschritt an Bedeutung zunehmen wird, sind für die Zukunftschancen junger Menschen sehr wichtig.
Mit der staatlichen Anerkennung begann zum Wintersemester 2012/13 der erste, noch überschaubare Studienjahrgang, inzwischen sind die Studierendenzahlen deutlich gewachsen. Für das schon im Zulassungsantrag formulierte Ziel, im Endausbau 500-550 Studenten zu beherbergen, ist die Wilhelm Löhe Hochschule damit auf gutem Kurs.
Die Hochschule ist eine Gründung der Diakonie Neuendettelsau. Sie erhält keine staatlichen Zuschüsse, die Studiengebühren sind ausschließlich zur Deckung der operativen Kosten vorgesehen, denn die Hochschule arbeitet nicht gewinnorientiert.

Online Blog des Ethikinstituts

Der neue Ethikblog soll zu Diskussionen aktueller ethischer und moralischer Fragestellungen aufrufen. Prof. Dr. Dr. Nass und Frau Macco waren im Studio des Bayerischen Rundfunks zu Gast und berichteten über die Aufgabe und Intention des neuen Blogs.

In diesem Zusammenhang ruft das Ethikinstitut zu reger Beteiligung im Ethikblog auf: http://www.wlh-fuerth.de/ethik/ethikinstitut/ethikblog/

Die WLH trauert um Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender

Die Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften trauert um ihren Gründungspräsidenten, Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender, der nach kurzer aber sehr schwerer Krankheit am 25. Februar 2015 gestorben ist.

Prof. Oberender war nicht nur Gründungspräsident der WLH, sondern Impulsgeber, akademischer Motivator und letztendlich eine der Seelen unserer jungen Hochschule. Für Prof. Oberender bedeutete der Begriff „akademischer Lehrer“ immer mehr als nur eine formale Beschreibung eines Professorenstandes, sondern mit und für junge Menschen zu arbeiten. Der Austausch mit Studierenden, sie zu ermutigen, eigene, auch unbequeme Wege zu gehen und vor allem Positionen sowohl in der Wissenschaft als auch in der Gesellschaft zu beziehen war sein Anliegen und bleibt sein Auftrag für alle Lehrenden an der Wilhelm Löhe Hochschule. Prof. Oberender war Forscher mit einem Drang, Dinge zu gestalten, im Bewusstsein, dass Wissenschaft die Aufgabe hat, Gesellschaft mit zu bauen. Als liberaler Ökonom und tief verwurzelt in einem christlichen Menschbild hat er viele ermuntert, akademisch tätig zu werden, ermuntert auch für eigene Überzeugungen einzustehen. Freiheitlichkeit war für ihn Folge der Christlichkeit. Den akademischen Austausch, den akademischen Streit, in dem Sinne, andere Meinungen wertzuschätzen und sich mit Ihnen auseinanderzusetzen, wenn sie gut begründet waren, war ein Ausdruck seines Anspruchs an eine Hochschule. Damit schaffte er ein Klima der wissenschaftlichen Weite und eine inspirierende Streitkultur.

Die Wilhelm Löhe Hochschule verliert nicht nur den Gründungspräsidenten sondern vor allem einen Menschen, der mit ganzer Kraft und mit unendlich viel Herzblut für eine akademische Lehre und Forschung stand, die sich immer ihrer Beschränkungen bewusst sein muss und die letztendlich auch als Wissenschaft in einer höheren Macht verortet ist. Ohne ihn wäre die bisherige Entwicklung der Wilhelm Löhe Hochschule so nicht möglich gewesen.

Wir verneigen uns vor der Lebensleistung Prof. Oberenders, die uns Auftrag und Vermächtnis zugleich ist und sind in diesen Stunden und Tagen in Gedanken mit seiner Familie und seinen vielen Freunden und Weggefährten in Gedanken und Gebet.

Am Montag, den 2. März, findet um 18:00 Uhr an der WLH eine Andacht zu Ehren des Verstorbenen statt.

Im Namen aller Hochschulangehörigen

Die Hochschulleitung

Dr. Sabine König, Kanzlerin

Prof. Dr. Jürgen Zerth, Vizepräsident

WLH erhält Erasmus Charta

Die WLH nimmt jetzt offiziell am Erasmus Programm teil.
In Zukunft können somit Austauschprogramme im Rahmen von Studium und Praktika für alle Studenten möglich gemacht werden. Kooperationsgespräche mit anderen Hochschulen aus dem europäischen Ausland sind gut verlaufen und die WLH freut sich auf den baldigen Austausch von Wissen und Kennenlernen anderer Kulturen unter den Studenten.

Mehr Informationen und den Download zur Charta finden Sie hier.

2. Platz beim Health Care Innovation Camp

Die drei Studierenden der WLH sind beim Health Care Innovation Camp stolze Gewinner des zweiten Platzes geworden.
Mit ihrer Challenge „Gestalten Sie die Notaufnahme der Zukunft“, haben sie unter all den Masterstudenten, als einzige Studenten eines Bachelorstudiengangs ein tolles Lösungskonzept mit ihrem Team entworfen und ausgearbeitet. In der Gruppe wurde ein Consulting Ansatz erstellt und verschiedene Lösungsmethoden für vorhandene Probleme in der Notaufnahme konzipiert.
Das Health Care Innovation Camp hat 2014/2015 zum ersten Mal in diesem Format stattgefunden.
Die Wilhelm Löhe Hochschule freut sich über dieses Ergebnis und gratuliert den Studenten ganz herzlich.

Call for Papers für Ethik-Webseite

Im Frühjahr 2015 geht das Ethikinstitut der Wilhelm Löhe Hochschule Fürth mit einer neuen Positionen-Web-Seite online! Darin werden Standpunkte zu gesellschaftlich relevanten Themen vorgestellt und diskutiert. So ergeben sich spannende Diskussionen und Darlegungen kontroverser Positionen von und mit Studenten und Profis aus den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit, Politik, Kirche, Technik, Wissenschaft u.a.

Im Zuge dessen sucht das Ethikinstitut jetzt schon nach potentiellen Autoren. Zum „Call for Papers“.

Telemedizin an der WLH

Priv. Doz. Dr. René Handschu, MBA, Chefarzt der Neurologischen Klinik in Neumarkt hielt an der Wilhelm Löhe Hochschule einen Vortrag zum Thema „Vernetzte Versorgung mithilfe von Telemedizin und gemeinsamem Qualitätsmanagement – Erfahrungen aus STENO (Schlaganfallnetzwerk in TElemedizin in NOrdbayern“.

Ziel des STENO-Netz ist die Verbesserung der flächendeckenden Versorgung von Schlaganfallpatienten in Mittel- und Oberfranken sowie der angrenzenden Oberpfalz mittels Telemedizin. Unter der Leitung von PD Dr. René Handschu begann Anfang 2008 nach Vorbereitung und Einführungsschulungen der Telekonsildienst, der durch die drei Schlaganfallzentren Bayreuth, Erlangen und Nürnberg im Wechsel 24 Stunden an 365 Tagen gewährleistet wurde. Zum Beginn waren 11 Kliniken der Regel- und Schwerpunktversorgung im Mittel- und Oberfranken sowie der Oberpfalz beteiligt. Derzeit umfasst STENO die drei Schlaganfallzentren Bayreuth, Erlangen und Nürnberg sowie inzwischen 18 Kliniken in Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie der Oberpfalz und Thüringen und wird durch das Universitätsklinikum Erlangen koordiniert.

Priv. Doz. Dr. René Handschu ist außerdem Mentor an der Wilhelm Löhe Hochschule. Jedem Studierenden an der Wilhelm Löhe Hochschule wird ein Mentor aus dem Gesundheits- und Sozialmarkt als Berater und Begleiter für die Zeit des Studiums an die Seite gestellt. Der Mentor gibt dem Studierenden einen Einblick in die Arbeitsrealität eines Unternehmens auf Führungsebene und unterstützt die Studierenden in Entscheidungssituationen während des Studiums. Die Mentoren der Wilhelm Löhe Hochschule kommen aus verschiedenen Bereichen des Gesundheits- und Sozialmarktes wie beispielsweise Krankenhäusern, der Pharmaindustrie, Krankenkassen, Pflegeanbietern oder aus der Politik.

Forschungsprojekt zur Evaluierung des Medikationsplans

Das Forschungsinstitut IDC an der Wilhelm Löhe Hochschule wird sich – innerhalb eines  Konsortium aus dem Medical Valley der Metropolregion Nürnberg-Erlangen-Fürth – an einem zweijährigen Projekt zur Evaluierung des Medikationsplans beteiligen, welches im Aktionsplan Arzneimitteltherapiesicherheit des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) verortet ist.

pdf-Datei der Pressemitteilung

Berufsbegleitende Weiterbildungsmodule

Die berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote der Wilhelm Löhe Akademie sind nun auch online einzusehen.

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