Studierende Studenten WLH Wilhelm Löhe Hochschule Fürth

International Office

Herzlich willkommen auf der Seite des International Office. Hier finden Sie alle Informationen rund um einen Auslandsaufenthalt und Internationale Aktivitäten.

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. Mit den Fördermitteln soll vor allem die Mobilität in Europa und auch mit anderen Teilen der Welt gestärkt werden. Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in den 33 Programmländern (28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen, Türkei) von den Nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe wie bisher der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr.

Mit dem Erhalt der Erasmus Charta für die Hochschulbildung im Jahre 2015 darf die WLH nun auch am Erasmus+ Programm teilnehmen. Sie beweist, dass die WLH alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+ Programm erfüllt.

Mit Erasmus+ können Studierende während jeder Studienphase Aufenthalte in den Programmländern im europäischen Ausland absolvieren:

  • •Je bis zu zwölf Monate im Bachelor, Master, Doktorat bzw. 24 Monate für einzügige Studiengänge (Staatsexamen etc.).
  • •Studienaufenthalte im europäischen Ausland von je 3-12 Monaten Länge (auch mehrfach).
  • •Praktika im europäischen Ausland von je 2-12 Monaten Länge (auch mehrfach).
  • •Praktika innerhalb eines Jahres nach Abschluss einer Studienphase (Graduiertenpraktika), falls die Bewerbung innerhalb des letzten Jahres der Studienphase erfolgt ist

Allgemeine Informationen zu dem Programm Erasmus+ finden Sie auf der Homepage des DAAD: eu.daad.de/neu/info_studierende/de/

Erasmus+ Programmüberblick

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Das Programm enthält drei Leitaktionen:

  • Leitaktion 1 – Lernmobilität von Einzelpersonen
  • Leitaktion 2 – Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
  • Leitaktion 3 – Unterstützung politischer Reformen

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen. Informationen zum Erasmus+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission:
http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/index_en.htm

Mit den Fördermitteln wird vor allem die Mobilität in Europa und voraussichtlich ab 2015 in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt gestärkt. Bis zum Jahr 2020 sollen rund zwei Millionen Studierende von Erasmus+ profitieren, darunter über eine Viertelmillion aus Deutschland. Einbezogen werden dabei Studierende in allen Studienzyklen bis einschließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Erstmals können die Studierenden dabei im Bachelor, Master und Doktorat jeweils bis zu 12 Monate gefördert werden. Um den finanziellen Anreiz für einen Auslandsaufenthalt zu erhöhen, wird zudem der monatliche Mobilitätszuschuss für die Studierenden angehoben, insbesondere für Gastländer mit höheren Lebenshaltungskosten. Praktika im Ausland sind künftig auch nach Studienabschluss möglich. Schließlich bietet Erasmus+ Studierenden, die ein ganzes Master-Studium in Europa absolvieren möchten, die Möglichkeit, dafür ein zinsgünstiges Darlehen aufzunehmen. Die bisherige Exzellenz-Förderung von Erasmus Mundus, die das ganze Master-Studium von hervorragenden Studierenden in ausgewählten europäischen Masterprogrammen mit gemeinsamem Abschluss unterstützt, wird unter Erasmus+ fortgesetzt.

Erasmus+ trägt zudem zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen mit der Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für das Lehr- bzw. Verwaltungspersonal bei. Weiterhin können die Hochschulen Unternehmenspersonal aus dem Ausland zu Lehraufenthalten einladen und sich nun außerdem mit anderen europäischen Partnern (auch aus dem nicht-akademischen Bereich) an multilateralen Strategischen Partnerschaften beteiligen und gemeinsam innovative Projekte entwickeln (z. B. im Bereich der Curriculum-Entwicklung oder zu bildungsbereichsübergreifenden Themen). Für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bietet Erasmus+ Förderung in den neuen Wissensallianzen an. Hochschulen, die sich im Bereich des Kapazitätenaufbaus in Drittländern engagieren wollen, können dies in den internationalen Hochschulpartnerschaften des Programms tun.

Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in den 33 Programmländern (28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen, Türkei) von den Nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe wie bisher der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr.

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ werden folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

  • Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  • Auslandspraktikum für Studierende (SMP)
  • Mobilität von Lehrenden (STA)
  • Mobilität von Personal (STT)

Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim Deutschen Akademischen Austauschdienst

Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)800 2014 020
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: erasmus(at)daad.de
Homepage: www.eu.daad.de

Aktuelles

Summer School 2015

Summer School Sibiu Rumänisch-Deutschen Universität Erasmus

In diesem Jahr fand die 7. Internationale Summer School statt. Vom 31.05. – 04.06 waren zehn unserer Studierenden der WLH zu Gast in Sibiu. In Bezug auf das Thema der diesjährigen Summer School „Betreutes Wohnen, Aktives Altern – Realitäten und Mentalitäten im Bereich der sozialen Dienstleistungen für ältere Menschen“ war es unsere Aufgabe, gemeinsam mit den rumänischen Studierenden zugehörige Themenfelder zu bearbeiten, zu diskutieren und anschließend vorzutragen. Ebenfalls fanden an der Rumänisch-Deutschen Universität Sibiu Vorlesungen der Dozenten statt. Prof. Dr. Hortensia Gorski behandelte beispielsweise das Thema „Using CSR and Social Media for the development of social services“ und fokussierte sich auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit, welche mit „Planet“, „People“ und „Profit“ bezeichnet werden. „The Case of Human Rights“ war das Stichwort einer Vorlesung von Prof. Dr. Clemens Werkmeister und auch Aspekte von Change- und Risk Management wurden im Rahmen der Summer School näher beleuchtet. Die Vorträge wurden in Englisch abgehalten. Der Rektor, Prof. Dr. Dr. h.c. Gheorghe Bichicean, die Professoren und die Studierenden hießen uns bei der Eröffnung am Montag sehr herzlich willkommen.

Der Montagabend (01.06.15) endete mit einer Stadtführung durch die historische Altstadt Sibius. Wir besichtigten die evangelische und katholische Stadtpfarrkirche, das Rathaus, das Brukenthal-Museum und die „Bridge of Lies“. Im Anschluss waren wir gemeinsam Abendessen und hatten dabei die Möglichkeit, uns näher kennenzulernen und auszutauschen. Wir haben überwiegend Englisch miteinander gesprochen, aber ein Teil der rumänischen Studierenden konnte auch sehr gut Deutsch. In einer Bar ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Am Dienstagmorgen sind wir nach Cisnădie (Dt.: Heltau) gefahren, eine etwa 8 km entfernte Stadt im Kreis Sibiu. Dort wurden die Vorlesungen im Domizil eines orthodoxen Pfarrers, welcher ein abgeschlossenes Studium in Theologie hat und nun im zweiten Semester Jura studiert, abgehalten. Dieser stellte Getränke und Snacks bereit und lud anschließend zu einer Weinverkostung ein, was die enorme Gastfreundlichkeit der Rumänen widerspiegelte. Herr Bichicean und Herr Werkmeister hielten ihre Vorlesungen über „Conceptual approaches regarding the social policies in Romania“ und „Financial Success Indicators for Social Service Entrepreneurs – An Analysis of Ashoka Fellows”. Später besuchten wir die Kirchenburg in Cisnadioara. Nachdem wir die vielen Treppenstufen nach oben hinter uns gelassen hatten, genossen wir den Ausblick auf die schöne, landschaftliche Umgebung. Danach besichtigten wir noch die Kirche des orthodoxen Pfarrers und anschließend waren wir gemeinsam in Heltau Mittagessen. Nach der Vorspeise gab es ein typisch rumänisches Gericht: Polenta mit Krautwickel – wirklich sehr lecker! Der Dienstagabend in Sibiu stand wieder zur freien Verfügung. Wir schlenderten ein wenig durch die Stadt.

Mittwoch (03.06.15) war der letzte Tag in Sibiu, da wir am 04.06 um 5 Uhr morgens die Rückreise nach Deutschland antreten mussten. Vormittags fanden nochmals Vorlesungen an der Rumänisch-Deutschen Universität statt und auch die Studierenden waren im Rahmen einer Gruppenarbeit und Diskussion wieder gefragt. Prof. Liana Marcu referierte über „Perspectives of change management in the social services in Romania within the frame of European Context and policies“. “Risk Management and fall prevention in an acute care hospital” war das Thema von Prof. Dr. Christine Fiedler. Nach Abschluss der Vorträge aßen wir zusammen in der Universität zu Mittag und reflektierten nochmals die beeindruckenden und schönsten Ereignisse in Bezug auf die Summer School. Durch die Vergabe der Teilnahmediplome wurde die Internationale Summer School 2015 offiziell abgeschlossen. Den letzten Abend verbrachten wir gemeinsam mit den rumänischen Studierenden. Nachdem wir im „Cotton“ sehr lecker zu Abend gegessen haben, ließen wir die erfahrungsreiche und spannende Woche in einer Karaoke-Bar ausklingen.

Ich denke, dass ich für alle Teilnehmer spreche, wenn ich sage, dass es sehr interessante und eindrucksvolle Tage in Sibiu waren, an die wir uns gerne zurückerinnern werden.

Summer School 2014

Summer School deutsch-rumänische Universität Hermannstadt Rumänien

24. – 30 September 2014

Soziale Sicherung in Europa: Selbstverantwortung und Befähigung

Soziale Fragen spielen in der Debatte um den Fortgang der europäischen Integration eine zunehmend größere Rolle. Europa befindet sich in einer Zeit des Umbruchs. Zahlreiche europäische Länder sehen sich zu tiefgreifenden Reformen ihrer Wirtschafts- und Sozialordnung gezwungen. Die demographische Entwicklung, der Strukturwandel in der Arbeitswelt, die wachsende öffentliche Verschuldung und die Auswirkungen der Globalisierung haben den Sozialstaat bisheriger Prägung an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht. Die sozialen Sicherungssysteme für Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit und Armut sind erheblich unter Druck geraten und ihre Finanzierung ist in dem gewohnten Umfang nicht mehr gesichert. Viele Menschen befürchten für ihre Zukunft empfindliche Einbußen an ihrem Lebensstandard und den Verlust sozialer Sicherheit.

Mit diesem Themenbereich beschäftigte sich die diesjährige Summer School der WLH.  Partner der Summerschool war die deutsch-rumänische Universität in Hermannstadt Rumänien. Den Erfahrungsbericht der Studentin Victoria finden Sie hier:

Erfahrungsbericht über die Summer School 2014

KOOPERATIONSVEREINBARUNG

KOOPERATIONSVEREINBARUNG MIT DER DEUTSCH-RUMÄNISCHEN UNIVERSITÄT HERMANNSTADT, RUMÄNIEN

Am Rande des Festabends zum 160-jährigen Jubiläum der Diakonie Neuendettelsau in Fürth haben der Präsident der WLH, Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender, und der Rektor der Rumänisch-Deutschen Universität in Sibiu (Hermannstadt) (RoGer), Prof. Dr. Gheorghe Bichichean, einen Vertrag über eine offizielle Kooperation zwischen beiden Hochschulen unterzeichnet. Beide Hochschulen wollen die Zusammenarbeit verstärken.

Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Neuendettelsau, Rektor Prof. Dr. h.c Hermann Schoenauer sowie die beiden Hochschulpräsidenten zeigen sich überzeugt, dass ein akademischer Austausch mit Rumänien im beidseitigen Interesse der Hochschulen liegt, gerade im Erfahrungsaustausch bei der Gestaltung und Konzeption sozialer Institutionen und auch sozialer Verantwortung beim einzelnen Menschen. „Gerade die Diakonie Neuendettelsau, die als Bildungseinrichtung von Wilhelm Löhe gegründet worden ist, hat sich schon immer als Akteur im nationalen wie internationalen Wissenschafts- und Bildungsaustausch verstanden“, so Rektor Prof. Schoenauer. Seit vielen Jahren besteht eine Kooperation schon zwischen der Diakonie Neuendettelsau und der Rumänisch-Deutschen Universität in Sibiu (RoGer).

Haftungsklausel

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“